Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG)

Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern

Die Wissenschaftler*innen in den Forschungsbereichen sind an der TU Berlin, deutschlandweit und international gut vernetzt. In den interdisziplinären Forschungsverbünden bringt das ZTG überwiegend sozial- und planungswissenschaftliche Perspektiven ein, aber auch Methoden, die die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen.

Seit seinem Bestehen liegt ein Schwerpunkt des ZTG in der Kooperation mit Fachgebieten an der TU Berlin wie den Ingenieurs- und Umweltwissenschaften (z.B. FG Sustainable Engineering, FG  Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie, FG Maschinen- und Energieanlagentechnik (ETA), Herrmann Rietschel Institut, aber auch sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Fachgebieten (z.B. FG Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum, FG Methoden der empirischen Sozialforschung). Eine systematische Zusammenstellung hat ergeben, dass das ZTG im Lauf der Jahre mit über 50 Fachgebieten der TU kooperiert hat, wobei alle Fakultäten vertreten waren. Die Vernetzung in die TU Berlin wird durch die Mitglieder des Wissenschaftlichen Rats und den engen Austausch mit der Stabsstelle Science and Society befördert.

Da die Forschungsverbünde häufig Fragestellungen mit einem räumlichen Bezug zu Berlin-Brandenburg aufweisen, spielt die Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern in der Region eine wichtige Rolle. Das ZTG kooperiert in einem BUA-Projekt mit der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Charité Berlin. Enge Kooperationen gibt es außerdem mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., der Brandenburg-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg und dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung e.V. (IÖW).

Auf nationaler Ebene sind die Forschenden des ZTG als Ansprechpartner*innen in den thematischen Bereichen bekannt und initiieren oder beteiligen sich an entsprechenden Antragstellungen beim BMBF sowie weiteren Ministerien (z.B. BMEL, BMWK, BMDV, BMI, BMU) und Stiftungen (z.B. Volkswagen Stiftung, Fritz-Thyssen-Stiftung, ZEIT Stiftung). Neben der Kooperation mit weiteren Universitäten (z.B. LMU München, RWTH Aachen, TU Darmstadt, Universität Leipzig) spielt auch die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.B. Fraunhofer Institute, Institut für Sozialökologische Forschung (ISOE), Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Ökoinstitut Darmstadt) eine wichtige Rolle. Im Projekt tdAcademy wird die Community der transdisziplinär Forschenden gestärkt, indem methodische und strategische Fragen mit einem Partner*innenkreis aus ca. 40 Forschungsorganisationen behandelt werden.

Auf internationaler Ebene ist die Kooperation mit europäischen Partnern in EU-Projekten von hoher Bedeutung (Horizon 2020-Projekte, Erasmus+). Darüber hinaus hat das ZTG einen Schwerpunkt in der Kooperation mit Einrichtungen in der MENA-Region sowie Zentralasien. So umfasst das Projekt SUMRICA (Förderung durch die Volkswagenstiftung) beispielsweise Partner aus Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan und dem Iran, im Erasmus+-Projekt UPGRADE sind Einrichtungen aus dem Libanon und Ägypten vertreten. Im Bereich Landnutzung und Konsummuster gibt es Kooperationsbeziehungen nach Brasilien, die u.a. über ein DAAD-Projekt zum Themenfeld Nachhaltiger Konsum befördert wurden. Neben den vielfältigen Forschungsprojekten tragen auch die Gastwissenschaftler*innen am ZTG zum Austausch mit internationalen Wissenschaftler*innen bei.