Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG)

Bereich Sicherheit - Risiko - Kriminologie

Gegenstand bilden unterschiedliche Themenfelder ziviler Sicherheit und Kriminalität:

Gesellschaftlich-ethische Aspekte von Sicherheitstechnologien

Ziel ist die Bewertung und Gestaltung von Sicherheitstechnologien unter gesellschaftlich-ethischen Aspekten, wobei ein wesentlicher Schwerpunkt im Bereich digitaler Technologien und ihrem Einsatz in Polizeibehörden liegt. Gemeinsam mit allen beteiligten Akteur*innen werden mögliche ethische, organisationale und gesellschaftliche Risiken und Folgen für Nutzer*innen, Einsatzorganisationen, Prozessbeteiligte sowie alle direkt oder indirekt Betroffenen bewertet. Entwickelt werden konstruktive Anforderungsanalysen und Gestaltungsvorschläge zur Steigerung der Akzeptanz von Nutzer*innen und Gesellschaft. Dabei kommen Prinzipien von ethics-by-design, accountability-by-design und privacy-by-design zur Anwendung.

Projekte:

Radikalisierung, Desistance, kriminelle Karrieren

Untersucht werden biographische, gruppenbezogene und gesamtgesellschaftliche Bedingungszusammenhänge individueller Entwicklungsverläufe hin zu politisch oder religiös begründeter („Radikalisierungsprozesse“), aber auch „gewöhnlicher“ („kriminelle Karrieren“) Delinquenz, ebenso wie Prozesse der Distanzierung von Delinquenz. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden verwendet. Datengrundlage bilden biographische Selbstpräsentationen, Kommunikationsdaten in Sozialen Medien wie Chat-Verläufe, aber auch staatsanwaltschaftliche Ermittlungsakten und Expert*inneninterviews. Anwendungsbezüge der Forschung bilden z.B: Präventionsansätze, insb. in der Distanzierungsarbeit, oder Tools zur Erkennung und Analyse von Radikalisierungsdynamiken in der Online-Kommunikation.

Projekte:

Urbane Sicherheit

Auf Grundlage umfassender Situationsanalysen für konkrete urbane Sicherheitslagen werden gemeinsam mit Vertreter*innen aus Behörden und Zivilgesellschaft sowie mit Bürger*innen und Betroffenen Konzepte zur Verbesserung der subjektiven und objektiven Sicherheit erarbeitet. Schwerpunkte bilden dabei die Gestaltung von Sicherheitskooperationen und deren Integration in kommunale Präventionsstrukturen, das Zusammenleben im Quartier sowie die Beteiligung gesellschaftlich marginalisierter Gruppen.

Projekte:

Polizeiliches Handeln

Auf Grundlage von Analysen polizeilichen Handelns durch eine Vielzahl an Interviews und länger andauernden ethnografischen Begleitungen werden in partizipativen Prozessen, gemeinsam mit Polizeibeamt*innen und Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft Konzepte und Handlungsempfehlungen für eine demokratisch verfasste und diskriminierungssensible Polizei erarbeitet und erprobt.

Polizeiliche Handeln wird dabei als eine fortlaufende, institutionalisierte Mit- und Wiederherstellung einer (mehrheitlich ausgehandelten) sozialen Ordnung begriffen, die sich qua Profession an Täterschaft orientiert. Sie ist ausgestattet mit einem spezifisch gesellschaftlich übertragenen Auftrag der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Dies beinhaltet entsprechende Eingriffsrechte sowie eingeübten Handlungen und Generierung von Verdacht. Grundlage hierfür sind institutionalisierte, (häufig implizite) soziale und kodifizierte Normen, die es kenntlich zu machen und zu hinterfragen gilt.

Projekte:

Krisenmanagement und Risikokommunikation

Die Verhinderung, Abmilderung und Bewältigung von Krisen- und Katastrophenlagen erfordert die Kooperation und Risikokommunikation zwischen Feuerwehr, Polizei, anderen BOS sowie Betreiber*innen kritischer Infrastrukturen. Gemeinsam mit Vertreter*innen dieser Organisationen werden Konzepte zur Entwicklung langfristiger Kooperationsformate zur Stärkung des wechselseitigen Vertrauens, der Abstimmung von Risikokommunikation mit der Bevölkerung, der Entwicklung von Präventions- und Folgenminderungsmaßnahmen und zur Durchführung gemeinsamer Übungen erarbeitet.

Unsere Herangehensweisen:

  • anwendungsorientiert,
  • interdisziplinär,
  • partizipativ,
  • multiperspektivisch

Ziel der Forschung ist es, ein genaues Verständnis von Praxisproblemen im Bereich ziviler Sicherheit zu erarbeiten und konstruktive, innovative sowie gesellschaftlich nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Hierzu stützt sich der Bereich auf unterschiedliche methodische und theoretische Zugänge wie z.B. Wissenssoziologie, Techniksoziologie rekonstruktive Sozialforschung, Ethnographie, aber auch partizipative Verfahren. Angestrebt wird dabei stets eine enge Einbindung von Praktiker*innen und weiteren Akteursgruppen wie Betroffenen oderzivilgesellschaftlichen Akteur*innen.

Die Forschung im Bereich Sicherheit – Risiko – Kriminologie wird vor allem aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), insbesondere über das Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“, finanziert. Weitere Forschungsprojekte werden oder wurden aus Mitteln der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat (BMI) sowie der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin finanziert. Mit zahlreichen Forschungseinrichtungen innerhalb Deutschlands und der EU, die zu ähnlichen und angrenzenden Themen forschen, ist der Bereich eng vernetzt (siehe Partner) und strebt an, nachhaltig zu einem praxis- und gesellschaftsnahen Erkenntnisgewinn im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung beizutragen.

Aktuelles aus dem Bereich

Workshop mit Christiane Howe auf dem Polizeikongress der Grünen Bundestagsfraktion am 03.11.2023

Die Grüne Bundestagsfraktion veranstaltet am 03.11.2023 einen Kongress mit dem Titel "Polizei in der Gesellschaft – zwischen Prävention, Strafverfolgung und Sozialarbeit". Im Workshop 3 "Einsatzbereit gegen Rassismus? Polizeilicher Umgang mit Betroffenen von rassistischer Gewalt" ist Christiane Howe vom ZTG prominent vertreten und wird die…

Pressemitteilung Neue Impulse zum Umgang mit Kriminalität großfamiliär begründeter Strukturen

Die TU Berlin veröffentlichte folgende Pressemitteilung zu einer Konferenz zum Thema "Clankriminalität", an der auch Forschende des ZTG teilnahmen.

"Am 10. Oktober 2023 diskutierten Konferenzteilnehmende aus Wissenschaft, Polizei, Justiz, Prävention und Politik aktuelle Forschungsergebnisse zum Phänomen und Verständnis von „Clankriminalität“ und…

Künstliche Intelligenz in der Kriminalitätskontrolle - Gesellschaftliche und rechtliche Dimensionen: Tagung am 5. Mai 2023 in Berlin

Systeme Künstlicher Intelligenz kommen in der Kriminalitätskontrolle bisher nur punktuell zum Einsatz. Den Einsatz von KI-Systemen in Polizei und Justiz umgibt jedoch eine breitgefächerte und dynamische Forschungs- und Innovationslandschaft. Sie wird angetrieben durch politische Programme (etwa die „KI-Strategie der Bundesregierung“), gezielte…

Studentische Mitarbeiter*innen

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Ausgewählte Publikationen aus dem Bereich

Pelzer, R. (2022): Verfolgung und Prävention von Hasskriminalität im Internet: Benötigt es „mehr Polizei“ in Sozialen Medien? In: Prif Blog. Online verfügbar

Moeller, M./Pelzer, R. (2022): Individual variation in relational mechanisms of radicalization: a case study on a Salafi-Jihadist network in Germany. In: Balzacq, Therry (Ed.): Radicalization in Theory and Practice. University of Michigan Press. Online verfügbar

Golla, S./Pelzer, R. (Hg.) (2022): Open Source Intelligence für die Polizei. Polizei.Wissen: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Pelzer, R. (2022): Gesellschaftliche Akzeptanz von Internetauswertungen im polizeilichen Staatsschutz. In: Golla/Pelzer (Hg.): Open Source Intelligence für die Polizei. Polizei.Wissen: Verlag für Polizeiwissenschaft, S. 25.29.

Emser, Corinna/Haase, Imke/Moeller, Mika/Nagel, Christoph/Pelzer, Robert (2022): Distanzierungsverläufe vom salafistischen Extremismus. Eine empirische Studie über die Vielfalt individueller Wege der Loslösung vom Salafismus. BAMF-Forschungsbericht 39. Online verfügbar

Emser, C./Moeller, M./Pelzer, R.(2022): Distanzierung vom Salafismus. Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt PrADera. In: Infodienst Radikalisierungsprävention der Bundeszentrale für politische Bildung. Online verfügbar

Birsl, U./Junk, J./Kahl, M./Pelzer, R. (Hrsg.) (2021): Inszenieren und Mobilisieren: Rechte und islamistische Akteure digital und analog. Leverkusen: Budrich. Online verfügbar

Pelzer, R.; Uhlenbrook, M. (2021): Möglichkeiten und Grenzen der Klassifikation von Social Media Inhalten mithilfe von Verfahren maschinellen Lernens am Beispiel salafistisch-dschihadistischer Online-Inhalte. In: Birsl et al., S. 319-347

Pelzer, R.; Moeller, M. (2021): Merkmale dschihadistischer Selbstverortung in sozialen Medien und ihr Bezug zur Wirklichkeit: Eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse. In: Birsl et al., S. 245-286

Fischer, M.; Pelzer, R. (2020): Dschihadistische Anschläge in Europa: Anschlagsziele, Anschlagsmittel und Risikoparameter. In: Kriminalistik, Heft 6, S. 393-400.2020Hahne, M.; Hempel,L.; Pelzer, R. (2020): (Un-)Sicherheitsgefühle und subjektive Sicherheit im urbanen Raum. Berliner Forum Gewaltprävention, Nr. 70. Landeskommission Berlin gegen Gewalt

Pelzer, R. (2020): Early Warning? Opportunities and limitations of automated Internet monitoring​. PRIF Blog. Online verfügbar

Pelzer, Robert; Moeller, Mika (2020): Resozialisierung und Reintegration von (ehemaligen) Inhaftierten aus dem Phänomenbereich islamistischer Extremismus, Studie für das Counter Extremism Project. Online verfügbar

Pelzer, R. (2020): Early Warning? Opportunities and limitations of automated Internet monitoring​. PRIF Blog. Online verfügbar

Hempel, Leon; Wittich, Robert; Protschky, Andrea (2019). Integrierte Technikentwicklung durch Konfliktnetzwerke. In: Draude, C., Lange, M. & Sick, B. (Hrsg.), INFORMATIK 2019: 50 Jahre Gesellschaft für Informatik – Informatik für Gesellschaft (Workshop-Beiträge). Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.. S. 445-446. Online verfügbar

Hempel L. (2018): Die temporale Asymmetrie des Geheimen. Geheimhaltung als Problem und Gegenstand sozialwissenschaftlicher Sicherheitsforschung. in: Stefan Kaufmann, Ralf Poscher (Hg.): Ambivalenzen ziviler Sicherheitsforschung: Abgrenzungen, Anwendungen, Folgen, Nomos (Reihe Sicherheit und Gesellschaft).

Hempel, Leon; Kraff, Benjamin D.; Pelzer, Robert (2018): "Dynamic Interdependencies: Problematising Criticality Assessment in the Light of Cascading Effects." International Journal of Disaster Risk Reduction, S. 257-268.

Pelzer, R. (2018): Policing of Terrorism Using Data from Social Media. In: European Journal for Security Research, doi.org/10.1007/s41125-018-0029-9

Hempel, L. (2017): Verantwortungszuschreibung als Kontingenzverschiebung. Verantwortungspolitiken im Kontext von IT-Sicherheit, in: Politik und Verantwortung. Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtfertigungspraktiken, Politische Vierteljahrszeitschrift, Sonderheft hg. von Christopher Daase, Julian Junk, Stefan Kroll und Valentin Rauer

Hempel, L. (2017): Landschaften der Kontrolle oder Berlin als Differenz, in: Stadtökonomie – Blickwinkel und Perspektiven. Festschrift für Dietrich Henckel, hg. Anja Besecke, Josiane Meier, Ricarda Pätzold, Susanne Thomaier, S.78-81

Eckmanns, T.; Hempel, L.; Polin, K.; Scheuermann, K. (2017): Digital epidemiology: how big data challenges ethics, society and politics in infectious disease surveillance, Life Sciences, Society and Policy, Sonderheft

Hempel, L.; Markwart T. (2017): Widerstände in den Aufteilungen des Sinnlichen, in: Andreas Brenneis, Oliver Honer, Sina Keesser, Annette Ripper, Silke Vetter-Schultheiß (Hrsg.): Technik - Macht - Raum. Das Topologische Manifest im Kontext interdisziplinärer Studien, Wiesbaden: Springer, S.45-61.

Hempel, L. (2017): Transparenz zwischen normativen Anspruch und kultivierter Unsichtbarkeit, in: Fiff Kommunikation. Zeitschrift für Informatik und Gesellschaft, 1/2017, S.33-37.

Hempel, L.; Wittich, R.; Bartels, M.; Hahne, M. (2017): Die Technisierung des urbanen Hinterlands. Gestaltungsalternativen als Beitrag für einen nachhaltigen Netzausbau, in: Jens Ivo Engels, Nina Janich, Jochen Monstadt, Dieter Schott (Ed.): Wege zur Nachhaltigkeit von Städten. Frankfurt a. M.: Campus, p. 174-197.

Hempel L. (2017): Die Zeit der Situation. Beobachtungen zur Temporalität kommunikativen Handelns am Beispiel Fußballfanverkehr, in: Reichertz/Tuma (Hrsg.), Der Kommunikative Konstruktivismus bei der Arbeit. Beltz Verlag, Weinheim Basel S.218-255.

Mandy Töppel, Michael Hahne, Marie Bartels (2017): Informationsvorlagen für die interorganisationale Kommunikation im Krisenfall, Crisis Prevention 1/2017.

Bartels, M./ Lorenz, D.F. (2017): Infrastruktursicherheit als gesellschaftliche Herausforderung, in: Ökologisches Wirtschaften 4/2017, S. 27-29.

Mandy Töppel, Marie Bartels, Christoph Nagel und Michael Hahne (2017): A Social Network to Identify Responsibilities and Expertises in Crisis Scenarios, 3rd International Conference on Information and Communication Technologies for Disaster Management (ICT-DM’2016), online hier.

Hempel, Leon (2016): Between non-knowledge and routine. The socio-materiality of control practices within large infrastructure utilities. Paper presented at sub-theme 45: Materiality, Human Agency and Practice‘, 31st EGOS Colloquium, Greece, July 2-4, 2015.

Fischer, Michael/Pelzer, Robert (2016): Die Logik des Anschlags. Zur Zielwahl dschihadistischer Terroristen in Europa. Frankfurt/M.: Campus Verl.

Bartels, Marie/ Hahne, Michael/ Töppel, Mandy (2016): Vom Katastrophenszenario zum Krisenplan: Organisationsübergreifende Abstimmung im Vorfeld extremer Lagen. Notfallvorsorge 4/2016, Walhalla Fachverlag, 8-16.

Bartels, Marie/ Hahne, Michael (2016): Networks for Interorganisational Response Planning, in: Ghafory-Ashtiany, G. et al. (eds.): Proceeding of the 7th International Conference on Integrated Risk Management, IEEA Tehran, S. 317-320.

Hempel, L. (2015): Das Krisenkarussell. Wer bestimmt eigentlich, was eine Katastrophe ist?, in: Kulturaustausch Heft 1/2015, S.68-79.

Hempel, L.; Abt. J.; Henckel, D.; Paetzold, R. (2015): Das Versprechen der sicheren Stadt. Eine Einleitung, in: Dynamische Arrangements städtischer Sicherheit. Akteure, Kulturen, Bilder. Wiesbaden: Springer VS. S.1-26.

Hempel, L.; Paetzold, R.; Lieb, R. (2015): Streit der Sicherheitsbilder, in: Dynamische Arrangements städtischer Sicherheit. Akteure, Kulturen, Bilder. Wiesbaden: Springer VS. S-219-242.

Hempel, L.; Henckel, D. (2015): Das Versprechen der Sicherheit und seine Zukunft, Dynamische Arrangements städtischer Sicherheit. Akteure, Kulturen, Bilder. Wiesbaden: Springer VS. S.313-329.

Hempel, L. (2015): Target City or the City as Interfaces. Leben im technisch Unbewussten, in: Die Planerin, 3/2014, S.27-30.

Fischer, M. / Pelzer, R. / Carillo-Aravena, M. (2015): Jihadistische Anschlagsplanung: Planspiele als ergänzende Fallstudien. In: Zoche, Peter/ Kaufmann, Stefan & Harald Arnold (Hg.): Sichere Zeiten? Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung. LIT Verlag, Münster, S. 389-407.

Bartels, M., Becker, T., Hahne, M., Hempel, L., Kolbe, T., Lieb, R. (2014): Simulation of cascading effects in case of failure of infrastructures, in: Zeitschrift fur Geodasie, Geoinformation und Landmanagement 139(4):217-223.

Hempel, L. (2014): The twofold formation of the fan body and the crowd. Situated Security and the Policing of Football Supporters in German Soccer. Paper presented at sub-theme 544: Section on Sociology of Law Invited Session. Law, Ethics, Policy and Manners in the Surveillance Society, San Francisco, 109th ASA Annual Meeting, 2014.

Hempel, L. (2014): Protest und paranoides Design. Anmerkungen zu einem ambivalenten Verhältnis, in: Technik und Protest – Von Stuttgart 21 über Atomkraftendlager bis Fracking und Nanotechnologie, Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Jg. 27/2014, Heft 4, S. 112-121.

Hempel, L.; Lammerant H. (2014): Impact Assessments as Negotiated Knowldege. In: Gutwirth, S., Leenes, R., De Hert, P., Reforming data protection. Law, Governance and Technology Series. Dodrecht, Springer., S. 125-145.

Hempel, Leon; Lorenz, Daniel F. (2014): Resilience as an Element of a Sociology of Expression, in: Behemoth - Journal on Civilisation 7 (2), S. 26–72.

Menevidis, Z., Hahne, M., Ajami, M., Fairweather, B., Smagas, K., Giambene, G. (2014): Deliverable 4.1: Observatory Descriptive Report. RESPONSIBILITY- European Commission FP7-Science in Society-GA 321489.

Bartels, Marie (2014): Communicating Probability. A challenge for decision support systems, in: Starr et al. (ed): Proceedings of the 11th International Conference on Information Systems for Crisis Response and Management, The Pennsylvania State University.

Pelzer, R. (2014): Von der militanten Orientierung zum Anschlagsplan: Desiderata der Radikalisierungsforschung aus Perspektive eines devianzsoziologischen Karrieremodells. In: Arnold, Harald/Zoche, Peter (Hg.): Terrorismus und organisierte Kriminalität. Theoretische und methodische Aspekte komplexer Kriminalität Zivile Sicherheit. Lit-Verlag, Münster, S. 149 -176.

Hempel, L.; Ostermeier, L.; Schaaf, T.; Vedder, D. (2013): Towards a Social Impact Assessment of Security Technologies: A bottom-up approach, in: Science and Public Policy, Volume 40, Issue 6. 740-754.

Hempel, L.; Bartels, M.; Markwart, T. (2013): Aufbruch ins Unversicherbare: Zum Katastrophendiskurs der Gegenwart. Bielefeld: transcript.

Hempel, L.; Markwart, T. (2013): Katastrophe und Souveränität. Zur Genese eines ästhetisch-politischen Paradigmas. in: Aufbruch ins Unversicherbare: Zum Katastrophendiskurs der Gegenwart. Bielefeld: transcript, S.141-193.

Hahne, Michael/ Becker, Thomas/ Bartels, Marie/ Lieb, Renate (2013): Simulation von intersektoriellen Kaskedeneffekten bei Ausfällen von Versorgungsinfrastrukturen unter Verwendung des virtuellen 3D-Stadtmodells Berlins (SIMKAS-3D), Projektabschlussbericht der Technischen Universität Berlin, TIB Hannover.

Becker, T., Bartels, M., Hahne, M., Hempel, L., Lieb, R. (2012): Cascading Effects and Interorganisational Crisis Management of Critical Infrastructure Operators, in: Zlatanova, S., Peters, R., Fendel, E.M. (eds.): Proceedings of the 8th International Conference on Geo-Information for Disaster Management, Enschede, p. 105-116.

Becker, T.; Boschert, S.; Hempel, L.; Höffken, S.; Obst, B. (2013): Komplexe Simualtionen mit dem Stadtsystemmodell, in: Die Planerin 4/2013, S.52-54.

Becker, T.; Boschert, S.; Hempel, L.; Höffken, S.; Obst, B. (2013): Complex urban simulations and sustainable urban planning with spatial and social implications. (Accepted, to appear in: ISPRS Annals of the Photogrammetry, Remote Sensing and Spatial Information Sciences  Annals, isprs-annals-2013-149).

Hempel, L. (2012): Seneca oder die Technologien der Inneren Sicherheit, in: Die Macht der Gefühle. Emotionen in Management, Organisation und Kultur. Metelmann, J. und Beyes, T. Berlin: Berlin University Press.

Hempel, L. (2012): Surveillance Studies, in: Kultur. Von den Cultural Studies bis zu den Visual Studies. S. Moebius. Bielefeld: transcript.

Bartels, M.; Dierich, A.; Hahne, M.; Hempel, L.; Lieb, R. (2012): Szenarioanalyse für intersektorales Infrastruktur-Management. DVGW 6/2012.

Hempel, L. (2012): Evakuierungszone, in: Ortsregister. Ein Glossar zu Räumen der Gegenwart. N. Marquardt, V. Schreiber, Bielefeld: transcript.

Becker, T.; Bartels, M.; Hahne, M.; Hempel, L.; Lieb, R. (2012): Cascading Effects and Interorganisational Crisis Management of Critical Infrastructure Operators, in: Zlatanova, S., Peters, R., Fendel, E.M. (eds.): Proceedings of the 8th International Conference on Geo-Information for Disaster Management, Enschede, p. 105-116.

Pelzer, R. (2012): Politisch motivierte Gewalt auf Demonstrationen. In: Online-Dossier „Innere Sicherheit“ der Bundeszentrale für politische Bildung, 2011.

Ostermeier, L. / Pelzer, R. (2011): Die Kontrolle von Polizeigewalt und das Problem der Legitimität des polizeilichen Gewalteinsatzes am Beispiel des 1. Mai 2009 in Berlin Kreuzberg. In: Kriminologisches Journal  43, H. 3.

Kontakt

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pelzer(at)ztg.tu-berlin.de

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