Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
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Prof. Dr. Teresa Koloma Beck spricht im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung zum Thema »Vulnerabilität und Analyse« | Mittwoch, 15.11., 18 Uhr c.t., FH 619

Die nächste Ringvorlesung »Intersektionale Perspektiven auf Rassismus und Rassismuskritik in der DDR und in der postsozialistischen Nachwendegesellschaft« findet am Mittwoch den 15.11., 18 Uhr c.t., in FH 619 statt.

Vortragen wird Prof. Dr. Teresa Koloma Beck, Soziologin von der HSU-HH (https://www.hsu-hh.de/soziologie/prof-dr-teresa-koloma-beck) zum Thema:

VULNERABILITÄT UND ANALYSE

»We don’t choose our research topics. The topics choose us« – diesen Satz soll der britische Wissenschaftssoziologe John Law jungen Forschenden oft mit auf den Weg gegeben haben. Er spiegelt die Einsicht wider, dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht im luftleeren Raum entsteht, sondern auch durch die Erfahrungen von Forschenden — historischen und persönlichen — geformt wird.

Dieser Zusammenhang von Erkenntnis und Erfahrung wird nur noch selten grundsätzlich in Frage gestellt. Wenn es jedoch um Marginalisierung oder Gewalt geht, gilt Erfahrungsexpertise häufig noch immer als
Erkenntnishindernis. Anhand eigener Forschung zu Kriegen und (bewaffneten) Konflikten diskutiert der Vortrag das heuristische Potential von Erfahrungen der Vulnerabilität, aber auch die Grenzen solcherart Forschung.

Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen: https://tu-berlin.zoom.us/j/6326309191?pwd=WW5LazdxV0VZTml4My91RGMyK3krZz09