Fakultät VII - Wirtschaft und Management
Fakultät VII - Wirtschaft und Management

Prüfungen an der Fakultät VII - Rechtliches, Hinweise und Tipps

Informationen für Studierende

Grundsätzliches

Bitte geben Sie bei allen Anfragen an uns immer Ihren Namen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang an!

Das Prüfungsamt der TU Berlin

Das für die Studiengänge der Fakultät VII zuständige Prüfungsamt ist das Prüfungsteam 5

Hier

  • erklären Sie die Aufnahme Ihres Studiums.
  • beantragen Sie das Ersetzen einer Modulprüfung.
  • reichen Sie Krankennachweise z. B. beim Versäumen eines Prüfungstermins ein.
  • melden Sie Prüfungen für den Freien Wahlbereich an.
  • können Sie Leistungsübersichten anfordern.
  • die Anmeldung zur Abschlussarbeit vornehmen.
  • erhalten Sie Ihr Abschlusszeugnis.
  • etc.

Die Prüfungsausschüsse der Fakultät VII

Die Prüfungsausschüsse der fakultätseigenen Studiengänge NaMa, VWL, IMES und MInE sind u. a. zuständig für: 

  • die Anerkennung von Modulen/Prüfungsleistungen.
  • Anträge auf Nachteilsausgleich.
  • die Entscheidung über einen Antrag auf Prüfungsformänderung. 
  • eine mögliche Fristverlängerung für Wiederholungsprüfungen. 
  • die Entscheidung über eine*n fakultätsfremde*n Gutachter*in der Abschlussarbeit.
  • eine mögliche Fristverlängerung für die Abgabe der Abschlussarbeit.

Alle Antragsformulare finden Sie dazu hier

Nachteilsausgleich

Der Nachteilsausgleich ist ein Instrument zum Ausgleich individueller Nachteile (z. B. Behinderung, chronische Erkrankungen, Kindererziehung, Pflege naher Angehöriger, Spitzensportler etc.) und soll Chancengleichheit im Studium gewährleisten. Die Inanspruchnahme des Nachteilsausgleiches wird nicht im Zeugnis vermerkt und ist freiwillig. Ein bewilligter Antrag auf Nachteilsausgleich muss nicht in Anspruch genommen werden.

Informationen finden Sie hier. Die Fakultät VII hat kein gesondertes Antragsformular dafür. Bitte reichen Sie den Nachteilsausgleichsantrag formlos unter Beifügen aller benötigten Nachweis (z. B. Attest, Geburtsurkunde des Kindes, Bescheide) zur Entscheidung bei Ihrem zuständigen Prüfungsausschuss ein. Vergessen Sie nicht, dabei Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang anzugeben. 

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AllgStuPO § 67

Modulprüfungen: Anmeldung / Abmeldung / Rücktritt / Wiederholung

Auf dieser Website des Prüfungsservices finden Sie Informationen zu: 

  • Anmeldung zur Modulprüfung
  • Anmeldezeiträume
  • Abmeldung und Rücktritt von einer Modulprüfung
  • Wiederholung von Modulprüfungen

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AllgStuPO § 62 - 70

Prüfungsanmeldung in einem neu entwickeltem Modul

Sie möchten eine Prüfung in einem Modul anmelden, welchen noch nicht im Modulkatalog aufgenommen werden konnte, da dieser für das laufende Semester schon geschlossen wurde? Aber spätestens im kommenden Semester wird dieses Modul im Modulkatalog Ihres Studienganges aufgenommen: Dann nutzen Sie bitte dieses Formular des Prüfungsamtes: Prüfung in einem neu entwickeltem Modul

Dieses Formular ist nach Unterschrift des Prüfers direkt im Prüfungsamt einzureichen. Nicht bei uns!

Prüfungsformänderung

Sie können aus einem wichtigen Grund die im Modul angegebene Prüfungsform nicht absolvieren und möchten eine andere Prüfungsform für sich beantragen (z. B. von Klausur auf mündliche Prüfung wechseln). Dafür stellen Sie rechtzeitig einen Antrag auf Prüfungsformänderung bei Ihrem zuständigen Prüfungsausschuss. Das Antragsformular finden Sie hier unter der lfd. Nr. 06).

Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag mit der Stellungnahme der*des Prüfers*in auf der Seite 2 des Antrages einreichen müssen. Das heißt, diese Stellungnahmen müssen Sie einholen und können den Antrag dann erst beim Prüfungsausschuss einreichen! 

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AllgStuPO § 59 (2)

Notenschlüssel für Portfolioprüfungen

Notenschlüssel der Fakultät VII

gem. Beschluss des Fakultätsrates vom 28.05.2014 - FKR VII-4/8-28.05.2014:

Der FKR beschließt, dass ab Sommersemester 2014 alle Portfolioprüfungen innerhalb der Fakultät VII basierend auf dem 100-Punkte-Schema über folgenden einheitlichen Notenschlüssel bewertet werden sollen. Es wird empfohlen, diesen Notenschlüssel auch bei schriftlichen Prüfungen anzuwenden.

Note:   ab Punkte:
1,0       90
1,3       85
1,7       80
2,0       76
2,3       72
2,7       67
3,0       63
3,3       59
3,7       54
4,0       50

(Die Angaben erfolgen ohne Gewähr!)

Was ist eigentlich ein Plagiat?

  • Ein Plagiat liegt vor, wenn in einem nicht unerheblichen Umfang fremde Gedanken, Ideen und Werke als eigene ausgegeben werden.
  • Auch unvollständige oder unkorrekte Quellenangaben können zum Plagiatsverdacht führen.
  • Wissenschaftliches Fehlverhalten umfasst neben Plagiaten auch das Erfinden und Verfälschen von Daten, sowie die Beeinträchtigung von Forschungsarbeiten Anderer.

Um geistiges Eigentum rechtlich zu schützen, gibt es in Deutschland das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Darin ist festgehalten, unter welchen Umständen Zitate (§ 51) verwendet werden dürfen und was bei Quellenangaben (§ 63) zu beachten ist. Bei Übernahme von Textpassagen anderer Autoren ist die Quelle stets deutlich anzugeben (UrhG, 2017, §§ 51 und 63). Wenn auf fremdes Gedankengut zurückgegriffen wird, ohne dass konkrete Textstellen übernommen werden, muss ebenfalls eine Quellenangabe erfolgen.

In der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (AllgStPO) der TU Berlin ist der Umgang mit Plagiaten und Täuschungsversuchen unter dem Paragraf 71 geregelt. Lehrende der Fakultät VII verwenden in Verdachtsfällen auch spezielle Plagiatssoftware. Der Nachweis eines Plagiats führt dazu, dass eine Prüfungsleistung als „nicht ausreichend“ bewertet wird.

Weiter Informationen rund um die Themen „Plagiate“ und „Richtiges Zitieren“ können Sie im Leitfaden der DBWM nachlesen (Direktzugang: 159912).

Abschlussarbeit: Anmeldung / Bearbeitungszeit / Abgabe

Auf dieser Website des Prüfungsservices finden Sie allgemeine Informationen zu: 

  • Anmeldung Abschlussarbeit
  • Bearbeitungszeit (allgemeine Informationen!)
  • Abgabe der Abschlussarbeit

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Die Fakultät VII stellt für ihre Studiengänge NaMa, VWL, IMES und MInE ein Formular zur Verlängerung der Abgabefrist für die Abschlussarbeit bereit, welches für diesen Zweck zu nutzen und beim Prüfungsausschuss einzureichen ist. Das Formular finden Sie auf dieser Website unter der lfd. Nr. 09)

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Weitere fachspezifische Informationen zur Abschlussarbeit - z. B. die genaue Bearbeitungszeit, Voraussetzungen zur Anmeldung - finden Sie auf den jeweiligen Studiengangsseiten, z. B. in der Studien- und Prüfungsordnung sowie unter den FAQ: 

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AllgStuPO § 60

Abschlussarbeit: faklutätsfremde Gutachter*in

Sie möchten für Ihre Abschlussarbeit eine*einen Erst- oder Zweitgutachter*in wählen, die*der nicht ein*e an der Fakultät VII zugelassene*r Prüfer*in ist? Dann beantragen Sie dies bitte rechtzeitig beim Prüfungsausschuss (im besten Fall VOR der Anmeldung der Abschlussarbeit beim Prüfungsamt). Hierfür genügt ein formloser Antrag per Mail aus dem mindestens hervorgeht: 

  • Ihre eigenen Angaben (Name, Matrikelnummer, Studiengang)
  • Thema oder Themengebiet der Abschlussarbeit
  • Name der*des gewünschten Gutachterin*ers
  • Zugehörigkeit der*des Gutachterin*ers (z. B. welche Uni, welche Fakultät etc.)
  • Begründung Ihrer Wahl
  • formloses Einverständnis der*des Gutachterin*ers selbst (z. B. durch eine kurze Mail von ihr*ihm persönlich)

Abschlussarbeit: Gruppenarbeit

Die Abschlussarbeit kann ein von mehreren Studierenden gemeinsam bearbeitetes Thema haben (Gruppenarbeit), wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag jeder*jedes Studierenden aufgrund der Angabe von objektiven Kriterien wie Abschnitten oder Seitenzahlen eindeutig abgrenzbar ist.

Eine Gruppenarbeit ist von den Studierenden gemeinsam als formloser Antrag vorab beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Von allen beteiligten Studierenden ist mindestens der vollständige Name, die Matrikelnummer und der Studiengang anzugeben. Dem Antrag ist eine gemeinsame Stellungnahme beider Gutachter*innen beizulegen!

Die schriftliche Erklärung bei Abgabe der Abschlussarbeit, dass diese eigenständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe angefertigt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt wurden, hat jede*r Kandidat*in für ihren*seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil einzureichen.

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AllgStuPO § 60

Abschlussarbeit: mit/im Unternehmen

Sie möchten Ihre Abschlussarbeit zusammen mit einem Unternehmen schreiben? Das ist grundsätzlich möglich, aber die Anfertigung einer Arbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen stellt eine Ausnahme und nicht den Regelfall dar. Hierbei sind folgende Vorgaben von Seiten der Fakultät einzuhalten: 

  • Das Unternehmen kann in der Regel nicht die beiden Gutachter*innen stellen, sondern die Arbeit lediglich betreuen bzw. begleiten. Das heißt, dass beide Gutachter*innen prüfungsberechtigt für Ihren Studiengang, also in der Regel an der Fakultät VII tätig sein müssen.
  • Bei Bestellung eines*r externen Gutachters*in ist ein formloser Antrag zu stellen - siehe  Kapitel "Abschlussarbeit: fakultätsfremde Gutachter*in"
  • Sperrvermerke und Geheimhaltungsvereinbarungen von Seiten der Unternehmen werden an der Fakultät VII nicht zugelassen!

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Hintergrund zum Verbot von Sperrvermerken*:

Sperrvermerke bergen für Studierende, für Gutachter*innen sowie für andere Mitarbeiter*innen der Hochschule erhebliche Nachteile oder Risiken. Insbesondere folgende Aspekte führten neben Haftungsrisiken zu der Entscheidung, Sperrvermerke nicht zu akzeptieren:

  • Absolvent*innen können ihre Abschlussarbeit nicht im Rahmen von Bewerbungen bei anderen Unternehmen vorlegen, wenn sie mit einem Sperrvermerk versehen sind. Sie müssen damit rechnen, dass ihre Bewerbung von dem ausschreibenden Unternehmen gar nicht erst berücksichtigt wird, wenn die Abschlussarbeit aufgrund eines Sperrvermerks nicht eingesehen werden kann. 
  • Studierende können die eigene Arbeit nicht selbst wirtschaftlich verwerten oder auf der Abschlussarbeit aufbauend die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse weiter wissenschaftlich bearbeiten, z. B. im Rahmen einer Dissertation. 
  • Den Absolvent*innen bleibt es versagt, sich um Preise für die beste Abschlussarbeit zu bewerben bzw. für einen solchen Preis vorgeschlagen zu werden.
  • Gutachter*innen müssen sich vor Augen halten, dass der aus der Abschlussarbeit resultierende Erkenntnisgewinn unter Geheimhaltungsbedingungen für die Lehre und Forschung nicht zur Verfügung steht.

*Quelle: Handreichung der Fakultät V vom 02. September 2016

Abschlussarbeit: Fristverlängerung

Sie können Ihre Abschlussarbeit nicht fristgerecht beim Prüfungsamt einreichen? Dann stellen Sie schnellstmöglich und rechtzeitig VOR Fristablauf einen Antrag auf Fristverlängerung beim Prüfungsausschuss. Das Antragsformular finden Sie hier unter der lfd. Nr. 09).

Abschlussarbeit: Abgabeform

Gemäß AllgStuPO § 60 Ziff 8 muss die fertige Abschlussarbeit beim Referat Prüfungen (dem zuständigen Prüfungsamt) fristgemäß, in zweifacher Ausfertigung sowie zusätzlich in digitaler Form eingereicht werden.

Es ist aber auch möglich, die Abschlussarbeit ausschließlich in digitaler Form einzureichen. Hierzu ist das Einverständnis beider Gutachter*innen einzuholen und per Formular beim Referat Prüfungen anzuzeigen. Das Formular finden Sie hier

Weitere Informationen zur Abgabe der Abschlussarbeit finden Sie hier

Informationen für Prüfende

Grundsätzliches

Um eine Prüfung abnehmen zu dürfen muss der*die Prüfer*in
1. prüfungsberechtigt sein     und
2. für eine Modulprüfung zum*zur Prüfer*in bestellt werden.


Unter "studienbegleitende Prüfungen" werden auf der Grundlage der KMK-Strukturvorgaben alle Modulprüfungen mit Ausnahme von Zwischen- und Abschlussprüfungen (Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten inkl. ggf. Kolloquium) subsummiert.

Prüfungsberechtigung

Prüfungen dürfen nur von dem dazu berechtigten Personenkreis abgenommen werden. Das BerlHG § 32 definiert diesen Personenkreis:

(2) Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.

(3) Prüfungsberechtigt sind Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen sowie andere hauptberuflich tätige Lehrkräfte, die zu selbstständiger Lehre berechtigt sind, und Lehrbeauftragte. Prüfungen sollen vorrangig von Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen abgenommen werden. Studienbegleitende Prüfungen können auch von den jeweiligen Lehrkräften abgenommen werden.

(4) Die Prüfungsordnungen können vorsehen, dass in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen auch dann zu Prüfern oder Prüferinnen bestellt werden können, wenn sie keine Lehre ausüben.

AllgStuPO § 51 übernimmt diese Formulierung in die Rahmenordnung der TUB.

Letztmögliche Prüfungsversuche müssen nach § 33 (1) BerlHG und § 51 (2) AllgStuPO von mindestens zwei prüfungsberechtigten Personen abgenommen werden.

Hochschullehrer*innen

Hochschullehrer*innen (Professor*innen, Juniorprofessor*innen, Emeriti, professorale Ruheständler*innen) sind in ihrem Fach bzw. ihrer Berufung uneingeschränkt prüfungsberechtigt.

Rechtsgrundlagen: 
BerlHG § 36

Andere hauptberuflich tätige Lehrkräfte

Andere hauptberuflich tätige Lehrkräfte, also Hochschuldozentinnen und -dozenten  und Lehrkräfte für besondere Aufgaben, deren Funktionsbeschreibung die selbstständige Durchführung von Lehrveranstaltungen vorsieht, sowie Gastprofessorinnen und -professoren sind auf ihrem Gebiet prüfungsberechtigt.

Rechtsgrundlage: 
BerlHG § 92
BerlHG § 113

Lehrbeauftragte

Lehrbeauftragte sind nach § 32 (3) S. 1 BerlHG prüfungsberechtigt begrenzt auf das Gebiet des Lehrauftrags (§ 51 (1) AllgStuPO), da es Lehrbeauftragten obliegt, selbstständig Lehraufgaben wahrzunehmen.

Rechtsgrundlagen: 
BerlHG § 32
BerlHG § 120

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Nach § 32 (3) S. 3 BerlHG dürfen auch die jeweiligen Lehrkräfte studienbegleitende Prüfungen abnehmen. Damit sind WiMi, die Lehraufgaben wahrnehmen, prüfungsberechtigt. Die Prüfung muss jedoch in direktem Bezug zur durchgeführten Lehrveranstaltung stehen. Dieser Bezug muss auch bestehen, wenn WiMi in einer zweiten Wiederholungsprüfung als Prüfer*in eingesetzt werden.

In begründeten Einzelfällen kann wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen die selbstständige Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre gemäß § 110 (3) S. 2 BerlHG übertragen werden. Dies erfordert einen Fakultätsratsbeschluss. Dieser muss die Begründung des besonderen Erfordernisses und die Darstellung des Zusammenhangs zum Qualifizierungsziel des WiMi enthalten, also bspw. in Fällen von Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern.

Rechtsgrundlagen: 
BerlHG § 32

BerlHG § 110

Honorarprofessor*innen, außerplanmäßige Professor*innen, Privatdozent*innen

Mitglieder dieser Gruppen sind im Rahmen der von ihnen durchgeführten Lehrveranstaltungen gemäß § 32 (3) S. 2 BerlHG prüfungsberechtigt.

Rechtsgrundlagen: 
BerlHG § 32

Praxisvertreter*innen

§ 32 (4) BerlHG erlaubt, in beruflicher Praxis und Ausbildung erfahrene Personen zu Prüfern zu bestellen, auch wenn sie keine Lehre ausüben, sofern die Prüfungsordnung dies vorsieht.

§ 51 (3) AllgStuPO verweist hier ausschließlich für Abschlussarbeiten auf die fachspezifischen Ordnungen. An der Fakultät VII ist das in den verschiedenen StuPO unterschiedlich geregelt. 

Rechtsgrundlagen: 
BerlHG § 32

Prüfer*inbestellung

AllgStuPO § 51 (1):  Zu Prüfer*innen in Modulprüfungen werden in der Regel die Lehrenden bestellt, die Lehrveranstaltungen in dem Modul gehalten haben. Stehen zur Durchführung dieser Prüfungen nicht ausreichend Hochschullehrer*innen zur Verfügung, dürfen auch andere hauptberuflich Lehrende, die zu selbständiger Lehre berechtigt sind, oder Lehrbeauftragte bestellt werden.

Damit der jeweilige Prüfungsausschuss die Prüfer*innen für ein Modul bestellen kann, müssen diese vorab vom*von der Modulverantworlichen im jeweiligen Modul als Prüfer*innen zugewiesen werden. Hier ist eine genaue Beschreibung dazu hinterlegt: Modulbearbeitung an der Fakultät VII; Punkt "Modulprüfer*innen eingeben" Der Prüfungsausschuss nimmt dann nach Prüfung der Angaben nur noch eine Bestätigung der Zuweisung vor, was einer endgültigen Zuweisung und damit einer Bestellung zum*zur Prüfer*innen entspricht.

Beisitzer*in

Beisitzer*innen sind nicht als Prüfer*in zu bestellen. Sie müssen über eine abgeschlossene Hochschulausbildung verfügen und auf dem Gebiet der Prüfung sachkundig sein. Sie achten auf den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung und haben keine Entscheidungsbefugnis (§ 51 (4) AllgStuPO).

Bewertung von Prüfungsleistungen

Nach § 33 BerlHG - Bewertung von Prüfungsleistungen können studienbegleitende Prüfungsleistungen von nur einem*einer Prüfer*in abgenommen werden. Letztmögliche Prüfungsversuche sind von mindestens zwei Prüfer*innen abzunehmen.

Gruppenarbeiten dürfen nach § 32 (5) BerlHG nur zugelassen werden, wenn die Einzelleistungen der Prüfungskandidaten und Prüfungskandidatinnen eindeutig abgrenzbar und bewertbar sind.

Schriftliche Prüfungen

Schriftliche Prüfungen können - als studienbegleitende Prüfungen - von nur einem*einer Prüfer*in abgenommen werden.

Studentische Beschäftigte können, sofern die geltende Prüfungsordnung dem nicht entgegensteht, an der Klausuraufsicht teilnehmen, solange sichergestellt ist, dass ein*e Prüfer*in anwesend ist, der aufkommende Fachfragen beantworten kann und die Entscheidungsbefugnis über den Ausschluss von Prüflingen hat. Studentische Beschäftigte dürfen keine Fachfragen beantworten oder über den Ausschluss von der Prüfung entscheiden.

Studentische Mitarbeiter*innen dürfen keine Klausuren korrigieren. Studentische Mitarbeiter*innen dürfen bei einer Klausurkorrektur ausschließlich organisatorisch mitwirken. Alle Arbeiten, die auf die Bewertung einer Leistung hinauslaufen, sind ausgeschlossen. Aber: Es ist erlaubt, dass auch Studentische Beschäftigte unter Anleitung bei der Korrektur mitwirken (z. B. bei Übungsblättern, schriftlichen Tests usw.). Hierbei müssen konkrete Vorgaben im Hinblick auf die Korrektur durch die jeweiligen Prüfungsberechtigten erfolgen, da die Prüfungsberechtigten die Verantwortung tragen. Die Prüfungsberechtigten müssen bei der Korrektur anwesend sein.

Studentische Mitarbeiter*innen dürfen nicht eigenverantwortlich Klausureinsichten anbieten. Sie können auch hier lediglich organisatorisch unterstützend mitwirken, soweit ein*e Prüfer*in anwesend ist. Beispielsweise kann das Herausgeben von Klausuren zwecks Einsichtnahme durch die Studentischen Beschäftigten erfolgen. Jedoch dürfen Abänderungen von Bewertungsentscheidungen nicht von studentischen Beschäftigten, sondern ausschließlich von Prüfungsberechtigten durchgeführt werden.

Alle Vorgaben zur ordnungsgemäßen Durchführung dieser Prüfungsform sind in § 52 und § 53AllgStuPO nachzulesen. 

Mündliche Prüfungen

Nach § 33 BerlHG - Bewertung von Prüfungsleistungen sind mündliche Prüfungen von mehreren Prüfer*innen oder von einem*einer Prüfer*in in Gegenwart eines*einer sachkundigen Beisitzers*in abzunehmen und zu protokollieren.

Eine mündliche Prüfung wird von mindestens einem*einer Prüfer*in in Anwesenheit eines/einer Beisitzers*in durchgeführt. Sie kann in Gruppen oder als Einzelprüfung durchgeführt werden (§ 52 (3) AllgStuPO).

Alle Vorgaben zur ordnungsgemäßen Durchführung dieser Prüfungsform sind in § 52 und § 54AllgStuPO nachzulesen. 

Portfolioprüfungen

Portfolioprüfungen, d. h. auch einzelne Elemente (z. B. mündliche Rücksprachen) können - als studienbegleitende Prüfungen - von nur eine*r Prüfer*in abgenommen werden.

Alle Vorgaben zur ordnungsgemäßen Durchführung dieser Prüfungsform sind in § 52 und § 55 AllgStuPO nachzulesen.

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Der Notenschlüssel der Fakultät VII bei Portfolioprüfungen wurde gem. Beschluss des Fakultätsrates vom 28.05.2014 - FKR VII-4/8-28.05.2014 wie folgt festgelegt:

Der FKR beschließt, dass ab Sommersemester 2014 alle Portfolioprüfungen innerhalb der Fakultät VII basierend auf dem 100-Punkte-Schema über folgenden einheitlichen Notenschlüssel bewertet werden sollen. Es wird empfohlen, diesen Notenschlüssel auch bei schriftlichen Prüfungen anzuwenden.

Note:   ab Punkte:
1,0       90
1,3       85
1,7       80
2,0       76
2,3       72
2,7       67
3,0       63
3,3       59
3,7       54
4,0       50

(Die Angaben erfolgen ohne Gewähr!)

Abschlussarbeiten

Nach § 33 BerlHG - Bewertung von Prüfungsleistungen sind schriftliche Prüfungsleistungen in Bachelor- und Masterarbeiten sowie in Abschluss- und Zwischenprüfungen in der Regel von mindestens zwei Prüfer*innen zu bewerten.

§ 51 (3)  AllgStuPO verlangt, dass die Abschlussarbeit von zwei Gutachter*innen bewertet werden muss. Diese müssen auch prüfungsberechtigt sein. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sind hier in der Regel nicht prüfungsberechtigt, da sie nicht zur selbstständigen Wahrnehmung der Lehre berechtigt sind. Ausnahme ist die Übertragung der selbstständigen Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre durch den Fakultätsrat (siehe Punkt oben "Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen" unter "Prüfungsberechtigung").

Alle Vorgaben zur ordnungsgemäßen Durchführung dieser Prüfungsform sind in § 60 AllgStuPO nachzulesen.

Führung der Prüfer*innen-Listen

Für jeden Studiengang der Fakultät VII werden zu Beginn eines jeden Semesters Listen der Prüfer*innen entsprechend der gelieferten Daten über das Modultransfersystem (MOSES) erstellt. Dabei ist zu unterscheiden nach:

  •  Modulprüfungen: Hierfür sind die jeweiligen Prüfer*innen vorab durch die Modulverantwortlichen in das Modul einzutragen (siehe Punkt oben "Prüfer*inbestellung").
  •  Abschlussprüfungen: Hierfür werden alle prüfungsberechtigten Personen (z. B. Hochschullehrer*innen, Lehrbeauftragte etc.) erfasst.

Die Listen werden anschließend durch den jeweiligen Prüfungsausschuss bestätigt und veröffentlicht.