Fakultät VII - Wirtschaft und Management
Fakultät VII - Wirtschaft und Management

Lehrverpflichtung an der Fakultät VII - Wirtschaft und Management

Die Fakultät VII - Wirtschaft und Management überprüft semesterweise die Einhaltung der Lehrverpflichtung ihres hauptberuflich tätigen wissenschaftliche Personals. Grundlage dafür ist die Verordnung über die Lehrverpflichtung an Hochschulen (Lehrverpflichtungsverordnung - LVVO) für das hauptberuflich tätige wissenschaftliche und künstlerische Personal mit Lehraufgaben an den staatlichen Hochschulen des Landes Berlin. Sie regelt den Umfang der Lehrverpflichtungen. 

Gültige Fassung der LVVO

Für die Mitteilung Ihrer durchgeführten Lehrveranstaltungen an uns gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Folgende Fristen zur Einreichung der Meldung sind zu berücksichtigen: 
         bis zum 28. Februar des Jahres 
    für das jeweils laufende WiSe
         bis zum 31. Juli des Jahres für das jeweils laufende SoSe
     
  2. Die Meldung muss in Form der vorgegebenen Excel-Tabelle (wird per Mail zugesandt) per Mailanhang, im besten Fall von Ihrer TU-Mailadresse, fristgerecht an lehrplanung(at)wm.tu-berlin.de gesandt werden.
    Hinweis: Die Excel-Tabelle (wird per Mail zugesandt) muss in ihrer Form unverändert (bitte keine Spalten hinzufügen oder löschen!) als .xls oder .xlsx gesandt werden. Pdf-Formate können nicht berücksichtigt werden! Es können die Lehrveranstaltungen mehrerer Lehrpersonen pro Excel-Formular gemeldet werden. Bitte einfach entsprechend viele Zeilen anlegen. 
    Eine ausführliche Ausfüllanleitung finden Sie auf dieser Seite als letzten Punkt des Akkordeonelements unten sowie in etwas kürzerer Form direkt im zweiten Tabellenblatt der Excel-Tabelle.

     
  3. Einer Unterschrift der Lehrperson(en) auf dem Formular/der Tabelle bedarf es nicht. Allerdings ist es zwingend erforderlich, dass jede Lehrperson, die in der Tabelle erfasst und nicht der Absender der Mail an uns ist, ins Cc gesetzt wird. 
    Hinweis: Damit wird die Bestätigung der in der Tabelle aufgeführten und ins Cc gesetzten Lehrpersonen vorausgesetzt, wenn diese nicht innerhalb von 1 Woche nach Mailversand den Angaben zu ihrer Person widersprechen.
     
  4. Die Meldung wird von uns geprüft und, sofern korrekt und vollständig ausgefüllt, dem Dekan zur Kenntnis vorgelegt.
     
  5. Mit den folgenden Hinweisen werden Ihnen zahlreiche Ausfüllhilfen für eine korrekte Meldung über Ihre durchgeführten Lehrveranstaltungen mittels o. g. Excel-Tabelle an die Hand gegeben.
    Hinweis: Bitte lesen Sie sich die Hinweise und Hilfestellungen aufmerksam durch. Es erspart Ihnen und uns zahlreiche Nachfragen und Rücksprachen.

Grundsätzliches zur Lehrverpflichtung

Die Lehrverpflichtung ist eine persönlich zu erbringende Dienstpflicht, die nicht auf andere übertragen werden kann. Da Professor*innen im Land Berlin keinen Vorschriften über die Arbeitszeit unterliegen und in der Ausgestaltung der Wahrnehmung ihrer Dienstpflichten weitgehend frei sind, sind andere Dienstpflichten (namentlich Forschung und Dienstreisen) so wahrzunehmen, dass die Lehrverpflichtung persönlich erbracht werden kann; ausgefallene Veranstaltungen sind nachzuholen. Eine Vertretung kommt lediglich aus zwingenden Gründen - neben Krankheit nur eine vorrangige und nicht anders zu terminierende sonstige dienstliche Verpflichtung - in Betracht.

Die Lehrverpflichtung ist zunächst gem. § 3 Abs. 2 LVVO im Bereich des Pflicht (P) oder Wahlpflicht (WP)-Angebots zu erbringen. Das heißt die Lehrveranstaltung muss in einem Studiengang diesem Kriterium entsprechen. Ist das nach der Studien- und Prüfungsordnung erforderliche Lehrangebot sichergestellt, sind ergänzende Lehrangebote erwünscht. 

Wie hoch ist die Regellehrverpflichtung?

Höhe der Lehrverpflichtung pro Woche gemäß § 5 LVVO:

Professor*innen: 9 LVS
Juniorprofessor*innen (erste Phase): 4 LVS
Juniorprofessor*innen (zweite Phase): 6 LVS
Hochschuldozent*innen: 18 LVS
Lehrkräfte für besondere Aufgaben: 16 LVS
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, unbefristet beschäftigt bei 100 %-Anstellung aus Haushaltsmitteln: 8 LVS
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, befristet beschäftigt bei 100 %-Anstellung aus Haushaltsmitteln: 4 LVS

Bei S-Professuren u. ä. ergibt sich der Umfang der Lehrverpflichtung aus der
Kooperationsvereinbarung und der näheren Ausgestaltung des Dienstverhältnisses.

 

LVS = Lehrveranstaltungsstunde; 1 LVS = 1 SWS (siehe Punkt "Was ist eine Lehrveranstaltungsstunde (LVS)?")

Die Regellehrverpflichtung bezieht sich immer auf ein Semester (nicht auf ein Jahr).

Ermäßigung der Lehrverpflichtung

Über die Ermäßigung der Regellehrverpflichtung (Lehrreduktion) entscheidet allein die Personalabteilung. Dafür ist ein begründeter Antrag und ein Votum der Fakultät erforderlich. Eine Lehrreduktion kann nur dann berücksichtigt werden, wenn und insoweit ein Bescheid der Personalabteilung schriftlich vorliegt.

Was ist eine Lehrveranstaltungsstunde (LVS)?

Eine Lehrveranstaltungsstunde (LVS) entspricht mindestens 45 Minuten Lehrzeit je Woche der Vorlesungszeit, also mindestens 45 Minuten, die vor oder mit Studierenden zu erbringen sind. Vor- und Nachbereitungszeiten (ebenso Zeiten für die Erstellung oder Korrektur von Übungs- oder Klausurarbeiten oder die Koordination von Praktika) sind dabei nicht anrechenbar. Vorlesungen, Übungen, Seminare, Integrierte Veranstaltungen u. ä. werden auf die Lehrverpflichtung voll angerechnet (1 SWS = 1 LVS).

Für Lehrveranstaltungen, die nicht in jeder Woche der Vorlesungszeit stattfinden (z. B. Blockveranstaltungen, Exkursionen, Ringvorlesungen usw.) sind die gehaltenen Zeitstunden vorab in SWS umzurechnen. Dazu wird die Summe der gehaltenen Unterrichtsstunden im jeweiligen Semester durch die Zahl der Vorlesungswochen geteilt (16 Wochen im WiSe, 14 Wochen im SoSe).

Wurde zum Beispiel eine Blockveranstaltung mit insgesamt 32 Unterrichtsstunden im Wintersemester durchgeführt, ergeben sich 2,0 SWS (32 Unterrichtsstunden : 16 Wochen Vorlesungszeit = 2,0 SWS). Dabei ist zu berücksichtigen, dass pro Tag höchstens 8 Stunden Lehrzeit berücksichtigt werden.

Exkursionen sind ebenfalls in SWS umzurechnen; je Tag werden höchstens 10 Stunden Lehrzeit berücksichtigt. Der Anrechnungsfaktor beträgt 0,3, da keine ständige Betreuung der Studierenden nötig ist. Für eine dreitägige Exkursion im SoSe ergeben sich 0,6 anrechenbare LVS (3 Tage x 10 Stunden : 14 Wochen = 2,1 SWS * 0,3).

Es ist jeweils auf eine Nachkommastelle zu runden.

Wie viele Veranstaltungen (Wochen) werden pro Semester angerechnet?

Entsprechend der Vorlesungszeit beträgt das übliche Soll

  • im Wintersemester: 16 Veranstaltungen
  • im Sommersemester:  14 Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen müssen in der ersten Vorlesungswoche beginnen, soweit sie nicht mit einer vorrangigen Einführungsveranstaltung zeitlich kollidieren. Sie sind bis zur letzten Vorlesungswoche durchzuführen. Abweichungen von dieser Norm (Ausfälle und Unterbrechungen, die nicht ausgeglichen worden sind) sind zu begründen.

Lehrveranstaltungen mit mehreren Lehrkräften

Lehrveranstaltungen, an denen zwei oder mehr Lehrkräfte beteiligt sind, werden ihnen entsprechend dem Maß ihrer jeweiligen Lehrbeteiligung angerechnet.

Beispiel 1: Ein Seminar von 2 SWS wird von zwei Lehrkräften gleichermaßen bestritten. Dann ist jeder Lehrkraft 1 LVS anzurechnen.

Beispiel 2: Eine Übung von 2 SWS wird von zwei Lehrkräften bestritten. Wobei die erste Lehrkraft nur 4 x 2 h (= 4 Veranstaltungen) im gesamten Semester angeboten hat. Die zweite Lehrkraft hat hingegen 12 x 2 h (= 12 Veranstaltungen) bestritten. Demnach wird der ersten Lehrkraft 0,5 LVS zugerechnet und der zweiten Lehrkraft 1,5 LVS. (Bei der anteiligen Berechnung gilt grundsätzlich: WiSe = 16 Veranstaltungen; SoSe = 14 Veranstaltungen) Es ist immer auf eine Nachkommastelle zu runden.

Eine Ausnahme bilden ausschließlich fachübergreifende Lehrveranstaltungen, also Lehrveranstaltungen, an denen Lehrkräfte verschiedener Institute bzw. Fakultäten beteiligt sind (LVVO § 4). Hier können sich die jeweiligen Lehrenden die volle LVS anrechnen lassen. Insgesamt darf die Lehrveranstaltung aber höchstens dreifach angerechnet werden!

Lehrveranstaltungen mit mehreren Gruppen

Wenn eine Veranstaltung der Art Übung / Integrierte Veranstaltung / Seminar / Projekt(-seminar, -übung) / Exkursion das gesamte Semester über in mehrere Studierendengruppen aufgeteilt und diese unabhängig voneinander unterrichtet werden (Gruppenunterricht), kann jede einzelne Gruppenlehrveranstaltung der Lehrperson bzw. jeweils den Lehrpersonen voll angerechnet werden. Allerdings können die LVS für jede weitere Gruppe erst dann angerechnet werden, wenn die weiteren Gruppen die Mindestgröße von je 30 Teilnehmer*innen haben. 

Beispiel 1: Um die Qualität Ihrer Lehre sicher zustellen, möchte Sie Ihr Seminar mit 40 Teilnehmern aufteilen und jede Gruppe á 20 Studierende das ganze Semester über einzeln und unabhängig voneinander (an zwei verschiedenen Wochentagen) unterrichten. Hier ist die Gruppenstärke für eine doppelte Anrechnung der LVS zu klein.D. h., dass die Lehrveranstaltung nur einmal angerechnet werden kann.

Beispiel 2: Um die Qualität Ihrer Lehre sicher zustellen, möchte Sie Ihr Seminar mit 60 Teilnehmern aufteilen und jede Gruppe á 30 Studierende das ganze Semester über einzeln und unabhängig voneinander (z. B. an zwei verschiedenen Wochentagen) unterrichten. Hier ist die Gruppenstärke groß genug. Sie können sich (bzw. einer möglichen anderen Lehrperson, die z. B. die 2. Gruppe übernommen hat) die LVS zweimal (bzw. jeweils einmal) anrechnen. 

Bei Vorlesungen können diese Aufteilung der LVS in Gruppen nicht vorgenommen werden. Diese sind nur einmalig mit unbegrentzter Teilnehmerzahl anzurechnen.

Können Abschlussarbeiten angerechnet werden?

Die Betreuung von Abschlussarbeiten kann auf die Lehrverplichtung nicht angerechnet werden. Im Land Berlin kann eine überdurchschnittliche Belastung durch die Betreuung von Abschlussarbeiten nur bei Professor*innen in künstlerischen Fächern und an Fachhochschulen bei der Lehrverpflichtung berücksichtigt werden.

Siehe LVVO § 3 Abs. 6 mit Bezug auf § 5 Abs. 1 Satz 1 Buchstabe b

Wann ist die Lehrverpflichtung zu erbringen?

Die Lehrverpflichtung ist in der Regel in voller Höhe jedes Semester zu erfüllen.

In Ausnahmefällen und nur unter der Voraussetzung, dass das vorgeschriebene Lehrangebot in einem Fach in jedem Semester erfüllt wird, kann die Lehrverpflichtung, wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen, auch dadurch erfüllt werden, dass die Lehrverpflichtung im Durchschnitt dreier aufeinanderfolgender Studienjahre eingehalten oder eine unter der Lehrverpflichtung liegende Lehrbelastung durch höhere Belastung anderer Lehrkräfte innerhalb des jeweiligen Semesters ausgeglichen wird. Hochschullehrer*innen können nur untereinander ausgleichen.

Nichterfüllung der Lehrverpflichtung

Über die Nichterfüllung der Lehrverpflichtung ist die Personalabteilung durch den Dekan zu unterrichten. Die Nichteinhaltung der Lehrverpflichtungsverordnung kann dienst- oder arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.

Titellehre für PD, apl. und Honorarprofessor*innen

Privatdozent*innen, außerplanmäßige Professor*innen sowie Honorarprofessor*innen haben eine Titellehre von in der Regel 1 LVS zu erbringen. Der Nachweis erfolgt mit der Abrechnung der Unterrichtsgeldpauschale. An der TU Berlin Beschäftigte haben die Titellehre zusätzlich zu ihrer Regellehrverpflichtung zu erbringen, sofern nicht andere vergleichbare (und insbesondere nicht weisungsgebundene) Lehrtätigkeiten anzurechnen sind.

Ausfüllhinweise für die Meldetabelle

Spalte 1 - 3

Hier sind Name, Vorname und der akademische Grad einzutragen. 
Bevorzugt sollen für die gleiche Person mit derselben Tabelle alle durchgeführten Lehrveranstaltungen des Semesters gemeldet werden. Die Angaben in Spalte 1 bis 3 sind dann genauso wie die Angaben in Spalte 5 und 6 (Kst und Sekr) bitte in jeder Zeile zu wiederholen.
Es kann auch die Lehrerfüllung mehrerer Personen mit derselben Tabelle gemeldet werden (z. B. eines Fachgebietes). Für jede Person und jede Lehrveranstaltung ist hierbei eine neue Zeile anzulegen.

(siehe Erklärung hierzu oben Punkt 2.)

Spalte 4

Hier sind folgende Abkürzungen zu verwenden: 

Prof für Professor*in 
JP/1
 für Juniorprofessor*in / 1. Phase 
JP/2
 für Juniorprofessor*in / 2. Phase 
HD
 für Hochschuldozent*in 
WiMi/u
 für Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / unbefristet 
WiMi/b
 für Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / befristet  
Bei anderen Anstellungsarten geben Sie diese bitte frei an.

Spalte 5

Hier ist die Kostenstelle Ihres Fachgebietes anzugeben (siehe auch Tabellenblatt "KstVerz").

Spalte 6

Hier geben Sie bitte das Sekretariatszeichen Ihres Fachgebietes an. (H XX)

Spalte 7

Hier ist die Höhe Ihrer Regelverpflichtung gemäß LVVO § 5 von Ihnen einzutragen. Diese beträgt für: 

Professor*innen: 9 LVS
Juniorprofessor*innen (erste Phase): 4 LVS
Juniorprofessor*innen (zweite Phase): 6 LVS
Hochschuldozent*innen: 18 LVS
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, unbefristet beschäftigt bei 100 %-Anstellung aus Haushaltsmitteln: 8 LVS
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, befristet beschäftigt bei 100 %-Anstellung aus Haushaltsmitteln: 4 LVS

Spalte 8

Sollten Sie eine von der Personalabteilung bewilligte Lehrreduktion haben, geben Sie hier bitte an, auf wieviele LVS Ihre Regellehrverpflichtung reduziert ist (bitte nicht um wieviele!). Der Bescheid der Personalabteilung ist der Mail beizulegen. Ansonsten kann die Reduzierung nicht berücksichtigt werden!

Die Angabe der Lehrreduktion und die Bestätigung, dass Sie den Bescheid angefügt haben, brauchen Sie pro Lehrperson und Semester nur einmal auszufüllen.

Spalte 9

Hier ist die Lehrveranstaltungsnummer gemäß dem Vorlesungsverzeichnis in MOSES anzugeben.

Spalte 10

Geben Sie hier den Titel der Lehrveranstaltung an.

Wird eine Lehrveranstaltung mehrfach parallel von Ihnen durchgeführt, ist sie entsprechend oft aufzuführen. Bitte nutzen Sie dafür jeweils eine neue Zeile. Als Unterscheidungsmerkmal ist jeweils Ort und Zeit direkt hinter dem LV-Titel anzugeben. (Siehe hierzu auch Punkt "Lehrveranstaltungen mit mehreren Gruppen" oben.)

Spalte 11

Hier sind folgende Abkürzungen zu verwenden: 

VL für Vorlesung 
UE
 für Übung 
 IV
 für Integrierte Veranstaltung 
SE
für Seminar 
PJ
 für Projekt 
TU
 für Tutorium  
CO für Colloquium
EX für Exkursion
PR für Praktikum
Bei anderen Veranstaltungsarten geben Sie diese bitte frei an.

Spalte 12

SWS gemäß Modulbeschreibung in MOSES.

Bei Lehrveranstaltungen, die nicht in jeder Woche der Vorlesungszeit stattfinden (z. B. Blockveranstaltungen, Exkursionen usw.), sind die gehaltenen Zeitstunden vorab in SWS umzurechnen (siehe hierzu Punkt "Was ist eine Lehrveranstaltungsstunde (LVS)?" oben.

Hier gilt grundsätzlich: WiSe = 16 Wochen/Veranstaltungen; SoSe = 14 Wochen/Veranstaltungen

Beispiel: eine Blockveranstaltung mit insgesamt 32 Unterrichtsstunden wird im Wintersemester durchgeführt. Hier ergeben sich 2,0 SWS (32 Unterrichtsstunden : 16 Wochen Vorlesungszeit = 2,0 SWS). Dabei ist zu berücksichtigen, dass pro Tag höchstens 8 Stunden Lehrzeit berücksichtigt werden.Exkursionen sind ebenfalls in SWS umzurechnen; je Tag werden höchstens 10 Stunden Lehrzeit berücksichtigt. Der Anrechnungsfaktor beträgt 0,3, da keine ständige Betreuung der Studierenden nötig ist. Für eine dreitägige Exkursion im SoSe ergeben sich 0,6 anrechenbare LVS (3 Tage x 10 Stunden : 14 Wochen = 2,1 SWS * 0,3).

Es ist jeweils auf eine Nachkommastelle zu runden.

Spalte 13 - 14

Spalte 13: Bitte tragen Sie nur für teilnahmebeschränkte Veranstaltungen die Teilnehmerzahl am Beginn der Vorlesungszeit ein.

Spalte 14: Bitte tragen Sie nur für teilnahmebeschränkte Veranstaltungen die Teilnehmerzahl am Ende der Vorlesungszeit ein.

Spalte 15

Der jeweilige Name und Vorname der an derselben Lehrveranstaltung beteiligten Lehrkräfte (nur wiss. Personal) ist bei der regelmäßiger Lehrbeteiligung hier anzugeben.
Tutor*innen sind kein wissenschaftliches Personal!

Spalte 16

Hier ist nur der eigene Anteil an LVS pro Woche bei einer gemeinsam mit anderen Lehrkräften abgehalten Lehrveranstaltung anzugeben. Die beteiligten Lehrpersonen geben in ihrer eigenen Meldung ihren jeweiligen Anteil an. 

Beispiel 1: Ein Seminar von 2 SWS wird von zwei Lehrkräften gleichermaßen bestritten. Dann ist jeder Lehrkraft 1 LVS anzurechnen.

Beispiel 2: Eine Übung von 2 SWS wird von zwei Lehrkräften bestritten. Wobei die erste Lehrkraft nur 4 x 2 h (= 4 Veranstaltungen) im gesamten Semester angeboten hat. Die zweite Lehrkraft hat hingegen 12 x 2 h (= 12 Veranstaltungen) bestritten. Demnach wird der ersten Lehrkraft 0,5 LVS zugerechnet und der zweiten Lehrkraft 1,5 LVS. (Bei der anteiligen Berechnung gilt grundsätzlich: WiSe = 16 Veranstaltungen; SoSe = 14 Veranstaltungen).
Es ist immer auf eine Nachkommastelle zu runden.

Eine Ausnahme bilden ausschließlich fachübergreifende Lehrveranstaltungen, also Lehrveranstaltungen, an denen Lehrkräfte verschiedener Institute bzw. Fakultäten beteiligt sind (LVVO § 4). Hier können sich die jeweiligen Lehrenden die volle LVS anrechnen lassen. Insgesamt darf die Lehrveranstaltung aber höchstens dreifach angerechnet werden!

Spalte 17

Hier ist einzutragen, ob es sich bei der Lehrveranstaltung um eine Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlveranstaltung handelt. Dabei sind folgende Abkürzungen zu verwenden: 

P für Pflicht (Diese Lehrveranstaltung ist in mind. einer Studien- und Prüfungsordnung der TU-Berlin im Pflichtbereich aufgenommen.)
WP für Wahlpflicht (Diese Lehrveranstaltung ist in mind. einer Studien- und Prüfungsordnung der TU-Berlin im Wahlpflichtbereich aufgenommen.)
W für Wahl (Diese Lehrveranstaltung ist weder im Pflicht- noch im Wahlpflichtbereich in einer Studien- und Prüfungsordnung der TU augenommen.)

Spalte 18

Wenn Sie uns etwas mitteilen möchten, können Sie das für allgemeine Mitteilungen in Ihrer Mail oder direkt hier tun. Letzteres wäre für Mitteilungen, die direkt diese Lehrveranstaltung betreffen, zu bevorzugen.

Sie könnten uns z. B. mitteilen, warum die Lehrverpflichtung über- oder unterschritten wurde und in welchem Semester der Ausgleich vorgenommen wird/wurde. (siehe hierzug "Nichterfüllung der Lehrverpflichtung" und "Wann ist die Lehrverpflichtung zu erbringen" oben.)