Umwelt Governance

Klimalösungen und soziale Mobilität in Brandenburg

Projektdaten

Projekttitel:Klimalösungen und soziale Mobilität in Brandenburg
Förderung:Climate Change Center Brandenburg
Kooperationspartner:Technische Universität Berlin (TUB), Fachgebiet Environmental Governance
 Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Prof. Dr. Sophia Becker
Laufzeit:Januar 2023 bis Dezember 2023
Projektleiter:Dr. Henrike Knappe, Technische Universität Berlin, Environmental Governance
Bearbeiterin:Sina Wachholz, Luise Dreier
Keywords:Mobilitätswende, nachhaltige Mobilität, Klima-freundliche Mobilität, soziale Gerechtigkeit, soziale Mobilität

Projektziel

Das Forschungsprojekt Klimalösungen und soziale Mobilität in Brandenburg, kurz fairMobility, setzt sich mit der Umsetzung der Mobilitätswende in Brandenburgischen Städten auseinander.

Bewohner:innen von ländlichen Gebieten sind in einem höheren Maß auf ein privates Kfz angewiesen als Einwohner:innen von Metropolen. Dies liegt einerseits an den durchschnittlich längeren Wegen, die für eine Zielerreichung zurückgelegt werden müssen. Andererseits ist der öffentliche Personennahverkehr zumeist nur spärlich ausgebaut. Indem der Motorisierte Individualverkehr (MIV) als einziges sinnvolles Vehikel für die soziale Teilhabe dient, werden gleichzeitig verschiedene Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen.

Mit der Mobilitätswende geht insbesondere eine Stärkung des Umweltverbundes einher. Dieser umfasst das Zufußgehen, Radfahren und den öffentlichen Personennahverkehr. Damit kann die Mobilitätswende nicht nur dazu dienen, CO2-Emissionen zu senken, sondern auch soziale Teilhabe für viele Menschen zu verbessern, respektive zu ermöglichen.

Mit Hilfe einer Fokusgruppe, bestehend aus Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung vierer Brandenburgischer Städte, möchten wir herausfinden, wie die Mobilitätswende vor Ort mit Fragen sozialer Gerechtigkeit verknüpft wird. Wir wollen ermitteln, welche Kontextfaktoren förderlich sind, welche Treiber und Barrieren in dem Prozess aufkommen und wie letztere überwunden werden. Die Sammlung dieser Faktoren wird in Form eines Policy Papers zusammengestellt. Dieses kann als Anhaltspunkt für Städte, Kommunen und Gemeinden dienen, die entweder noch am Beginn ihrer Reise durch die Mobilitätswende stehen oder aber an Knackpunkten, an denen ein Blick nach außen hilfreich sein kann. Jede Kommune ist individuell und so sind es auch ihre Bewohner:innen mit ihren (Mobilitäts-)Bedürfnissen.

 

Projekt Flyer