Technische Universität Berlin

Hochschulrankings

Der Wettbewerb der Hochschulen untereinander nimmt zu. Hochschulrankings werden daher immer aufmerksamer verfolgt. Hier eine Auswahl von Rankings:

Rankings weltweit

Times Higher Education World University Rankings (Großbritannien)

In der aktuellen Ausgabe des Rankings liegt die TU Berlin jetzt auf Platz 140. Deutschlandweit wurde ein 13. Platz erreicht, im Vergleich der großen technischen Universitäten Deutschlands ergibt sich erneut Rang 3. Das jährliche Ranking des britischen Magazins "Times Higher Education" (THE) basiert auf den fünf Säulen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung und Zitationen. Für die aktuelle Ausgabe wurden mehr als 1500 Universitäten weltweit untersucht, davon 48 aus Deutschland. (Sept. 2020)
In den fachspezifischen "THE World University Rankings by subject" konnte sich die TU Berlin in zwei Fächergruppen in den weltweiten Top 100 platzieren: Informatik (55.) sowie Ingenieur- und Technikwissenschaften (60.). Beide Fächergruppen erreichen im deutschlandweiten Vergleich die Top Ten, angeführt von den Ingenieur- und Technikwissenschaften auf dem 3. sowie Informatik auf dem 4. Platz. (Sept. 2019)

QS TopUniversities Ranking (Großbritannien)

Im aktuellen Ranking belegt die TU Berlin jetzt in der Gesamtwertung den 148. Rang weltweit und steht damit bereits zum dritten Mal in den Top 15 Prozent des Rankings. Deutschlandweit erreicht sie Platz 8, unter den großen technischen Universitäten Deutschlands Platz vier. (Juni 2020)
Die fachspezifisch ausgerichteten "QS World University Rankings by Subject" bescheinigen der TU Berlin darüber hinaus Spitzenleistungen insbesondere im technischen und ingenieurwissenschaftlichen Bereich. In der entsprechenden Fächergruppe erreichte sie weltweit Platz 45, deutschlandweit Platz 2. Sehr gute Einzelbewertungen erreichten die Fächer Chemieingenieurwesen (weltweit Rang 38, national Rang 2) und Elektrotechnik (42 bzw. 3). (März 2020)

Academic Ranking of World Universities (China)

Im weltweiten TOP 500 Ranking der Shanghai Jiao Tong University wird die TU Berlin aktuell in der Gruppe 301 bis 400 geführt. Unter den deutschen Hochschulen belegte sie einen 22.-24. Rang, im Vergleich der technischen Universitäten Deutschlands erreichte sie einen fünften Platz. (Aug. 2020)

The World's Most Innovative Universities

Das von Thomson Reuters erstellte Ranking zielt auf die Innovationsfreudigkeit der Hochschulen ab. Hierbei wird besonders die Anzahl der von der Universität angemeldeten Patente, die tatsächlich verliehenen Patente sowie der Einfluss universitärer Forschung auf die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten kommerziell ausgerichteter Unternehmen registriert.
Die TU Berlin erreichte im weltweiten Vergleich Platz 94, in der Rangliste der deutschen Universitäten liegt sie auf Platz 9. (Okt. 2019)

U-Multirank (Deutschland/Niederlande)

Im Gegensatz zu anderen Rankings werden beim "U-Multirank" keine festen Bestenlisten erstellt, sondern jede Nutzerin und jeder Nutzer definiert die für sie oder ihn wichtigsten Kriterien und erhält daraus ein individuelles Ranking zusammengestellt. Das EU-geförderte Projekt wird federführend vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) betreut und umfasst mehr als 1600 Hochschulen weltweit.

Round University Ranking (Russische Föderation)

Im Gesamtranking 2020 erreicht die TU Berlin den 144. Platz und ist somit Teil der "Golden League". Im deutschlandweiten Vergleich liegt sie auf Platz 9.
Neben dem Gesamtranking wurden vier Schlüsseldimensionen jeweils separat bewertet. Eine Platzierung in der "Diamond League" wurden dabei im Bereich Forschung (Platz 74 weltweit, Platz 9 national) erreicht. Die Bereiche finanzielle Nachhaltigkeit (102. weltweit, 12. national) und internationale Diversität (151. weltweit, 8. national) erreichten die "Golden League", der Bereich Lehre die "Bronze League" (320. weltweit, 15. national). (2020)

Best Global Universities (U.S.A.)

In der Rangliste von U.S. News & World Report wird die TU Berlin weltweit auf einem 325. Platz sowie europaweit auf einem 146. Platz geführt. Im deutschlandweiten Vergleich erreicht sie Platz 23, unter den großen technischen Universitäten Deutschlands ergibt sich Platz 5. Im fachspezifischen Anteil des Rankings konnten sich die Fächer Chemie (86. Platz weltweit), Mathematik (102.) und Informatik (115.) am besten platzieren. Der Fokus des Rankings liegt auf Forschungsleistungen sowie der Reputation der jeweiligen Einrichtung. (2020)

Rankings Deutschland

Gründungsaktivitäten

Deutscher Startup Monitor 2018

Der Deutsche Startup Monitor (DSM) ist eine umfassende Studie über das Startup-Ökosystem in Deutschland. Der DSM fußt auf der Befragung von mehr als 3500 Gründerinnen und Gründern sowie Mitgliedern der Geschäftsführung von Startups. Auf diese Weise entstand ein differenzierter Blick auf Startups in ganz Deutschland sowie die Hochschulen, die Gründungsaktivitäten optimal unterstützen. In der Bewertung des DSM zeigt sich die TU Berlin als starke Gründer*innenhochschule und belegt Platz 4 in der Rangliste. (Nov. 2019)

Forschung

NTU Ranking zu wissenschaftlichen Publikationen

Das "Performance Ranking of Scientific Papers for World Universities" der National Taiwan University (NTU) evaluiert die akademische Leistung von Forschungsuniversitäten anhand objektiver Indikatoren. Der Hauptfokus liegt dabei auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht bewertet werden.
Im Gesamtranking erreicht die TU Berlin deutschlandweit den 31. Platz. Weltweit ergibt sich Rang 440. Im deutschlandweiten Vergleich liegt die TU Berlin in folgenden Fächern in den Top Ten: Chemieingenieurwesen, Mathematik (jeweils 4.), Bauingenieurwesen (5.), Maschinenbau (6.), Elektrotechnik, Informatik (jeweils 7.), Agrarwissenschaften und Chemie (jeweils 9.). Dazu kommt ein 8. Platz im Forschungsfeld Ingenieurwissenschaften. International wurde ein 113. Platz in Mathematik erreicht. (Aug. 2018)

Humboldt-Ranking

Das Humboldt-Ranking zählt die Forschungsaufenthalte der von der Humboldt-Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen. Zwischen 2012 und 2016 entschieden sich insgesamt 131 ausländische Forscherinnen und Forscher für einen Aufenthalt an der TU Berlin; damit belegt sie den 7. Platz und ist gleichzeitig die zweitbeliebteste technische Universität Deutschlands. In den Geistes- und Sozialwissenschaften belegt sie sogar Rang 3. (Aug. 2017)

Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Der Förderatlas bietet Kennzahlen öffentlich geförderter Forschung in Deutschland. Er gibt eine Übersicht über Drittmittel-Förderungen der DFG, des Bundes und der Europäischen Union sowie über Personenförderungen der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des European Research Council (ERC) und bilanziert diese Förderungen für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
In dem Ranking ist festgehalten, welche Hochschulen in den Jahren 2014 bis 2016 bundesweit die meisten DFG-Fördermittel erhalten haben. Die TU Berlin landete insgesamt mit 124,9 Millionen Euro auf dem 24. Platz. In den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften erreichte sie jeweils Rang 9. Für DAAD-geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Ingenieurwissenschaften ist die TU Berlin die zweitbeliebteste Gasthochschule. (Juli 2018)

Studienfächer

Hochschulranking des CHE

Das Hochschulranking des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hilft Schülern und Studienwilligen, die richtige Hochschule zu finden. Die Übersichten umfassen sowohl Bachelor- als auch Masterstudiengänge. Jedes Fach wird alle drei Jahre neu bewertet.

Die TU Berlin wird in folgenden Bereichen in der Spitzengruppe gerankt:

  • Architektur (2019): Unterstützung am Studienanfang, Internationale Ausrichtung Master
  • Bauingenieurwesen (2019): Forschungsgelder pro Wissenschaftler
  • Biotechnologie (2019): Unterstützung am Studienanfang, Forschungsgelder pro Wissenschaftler
  • Betriebswirtschaftslehre (BWL) (2020): Abschlüsse in angemessener Zeit (B/StEx/D/Master)
  • Chemieingenieurwesen/angewandte Chemie (2019): Unterstützung am Studienanfang, Promotionen pro Professur
  • Elektrotechnik und Informationstechnik (2019): Unterstützung am Studienanfang
  • Informatik (2018): Internationale Ausrichtung Bachelor, Internationale Ausrichtung Master, Unterstützung am Studienanfang, IT-Infrastruktur, Forschungsgelder pro Wissenschaftler, Veröffentlichungen pro Wissenschaftler, Promotionen pro Professur
  • Ingenieurwissenschaften (2019): Unterstützung am Studienanfang
  • Maschinenbau (2019): Unterstützung am Studienanfang
  • Mathematik (2018): Studienorganisation, Lehrangebot, Forschungsgelder pro Wissenschaftler, Promotionen pro Professur
  • Physik (2018): Studienorganisation, Bibliotheksausstattung, Unterstützung am Studienanfang
  • Umwelttechnik (2019): Unterstützung am Studienanfang, Promotionen pro Professur
  • Verfahrenstechnik (2019): Unterstützung am Studienanfang, Promotionen pro Professor
  • Volkswirtschaftslehre (VWL) (2020):  Unterstützung am Studienanfang, Forschungsgelder pro Wissenschaftler,  Promotionen pro Professor
  • Werkstofftechnik/Materialwissenschaft (2019): Unterstützung am Studienanfang, Promotionen pro Professur
  • Wirtschaftsingenieurwesen (2020): Internationale Ausrichtung Master

Umfragen bei Unternehmen

Uniranking 2019

Das Ranking wurde von der Beratungsgesellschaft "Universum Communications" durchgeführt und in der Zeitschrift "WirtschaftsWoche" veröffentlicht. Nach Einschätzung von mehr als 650 Personalverantwortlichen aus ganz Deutschland rangiert die TU Berlin in fünf Fächern bundesweit unter den Top Ten. Konkret belegt sie in den Naturwissenschaften Platz 1, in Informatik Platz 3, in Maschinenbau Platz 4 und in Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik jeweils Platz 5. (Mai 2019)

QS Graduate Employability Ranking 2020

Das Ranking von Quacquarelli Symonds (QS) in Großbritannien verknüpft mehrere themenrelevante Fragestellungen. Neben den Einschätzungen von 44.000 Arbeitsgebern weltweit wurden auch (Forschungs-)Kooperationen mit der Industrie, die Präsenz von Unternehmen auf dem Campus (in Form von Unternehmensmessen, Karriere-Workshops und ähnlichen Angeboten für Studierende), die Beschäftigungsquote der Alumni sowie die Ausbildungsstätten von rund 29.000 international einflussreichen Persönlichkeiten berücksichtigt. Die TU Berlin erreichte insgesamt einen 98. Rang weltweit sowie in Europa Rang 34, wobei besonders die vielfältigen Kontakte zwischen Unternehmen und Studierenden herausgestellt wurden. Auch die Beschäftigungsquote der TU-Alumni liegt über dem nationalen Durchschnitt. Unter den 19 bewerteten Hochschulen in Deutschland liegt die TU Berlin auf dem vierten Platz. (Sept. 2019)

Times Higher Education Global University Employability Ranking 2018

Die Frage, welche Absolventinnen und Absolventen besonders gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind, ist die zentrale Thematik eines vom trendence Institut erstellten globalen Rankings, für das rund 6.000 Arbeitgeber in 21 Ländern weltweit befragt wurden. Im internationalen Vergleich stehen Absolventinnen und Absolventen der TU Berlin sehr gut da und verhalfen ihrer Alma Mater zu einem Platz unter den besten 100 Hochschulen (79.) weltweit. Deutschlandweit ergibt sich Rang sieben. (Nov. 2018)

Wirtschaft

BWL-Ranking der Wirtschaftswoche

Das von der Zeitschrift "WirtschaftsWoche" beauftragte Ranking untersucht die Leistung von BWL-Professor*innen im deutschsprachigen Raum anhand ihrer Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften. In der Kategorie "Die Langfrist-Stars der BWL", bei der das wissenschaftliche Lebenswerk von Betriebswirt*innen bewertet wurde, konnten sich drei Professoren der TU Berlin in der Rangliste platzieren: Prof. Dr. Reinhard Busse (Fachgebiet Management im Gesundheitswesen) erreichte den 96. Platz und Prof. Dr. Axel von Werder (Fachgebiet Organisation und Unternehmensführung) den 112. Platz, dicht hinter ihm folgt Prof. Dr. Knut Blind (Fachgebiet Innovationsökonomie) auf Platz 115. (Jan. 2019)

F.A.Z.-Ökonomenranking

Für die Ökonomen-Rangliste der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) wird ermittelt, welche Bedeutung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Medien, der Politik und der Forschung haben.
Für die detaillierte Rangliste der Wirtschaftsforscher wurden Zitate in der Wissenschaft und den wichtigsten Medien ausgezählt, eine Umfrage unter Politikern auf Bundes- und Länderebene zugrunde gelegt sowie das Twitter-Ranking der einzelnen Personen berücksichtigt. Im Ranking belegt Ottmar Edenhofer, Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Platz 7. Gert G. Wagner, Professor für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin sowie Vorstandsmitglied des DIW Berlin, kam auf den 18. Rang. In der Unterkategorie Wissenschaft belegte außerdem Reinhard Busse, Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin und Leiter des Berliner Gesundheitsökonomischen Zentrums (BerlinHECOR), den 13. Platz. (Sept. 2019)