Medieninformation | 11. August 2022 | sn

Bundeskanzler Olaf Scholz beruft TU-Präsidentin Geraldine Rauch in den neuen Zukunftsrat der Bundesregierung

Bundeskanzler Olaf Scholz hat Prof. Dr. Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität Berlin, in den neu eingerichteten Zukunftsrat der Bundesregierung berufen. Der Zukunftsrat, der am 20. Juli 2022 eingesetzt wurde, nimmt neue Entwicklungen, Erkenntnisse und Trends im Innovationskreislauf in den Blick und erarbeitet Vorschläge zur Stärkung des Forschungs- und Innovationssystems, der Resilienz und der technologischen Souveränität.

„Ich freue mich sehr, dass mir die Möglichkeit gegeben wird, unseren Bundeskanzler und seine Regierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen und technologischen Zukunft zu unterstützen“, kommentiert TU-Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch ihre Berufung in den Rat.

Der neue Zukunftsrat von Bundeskanzler Olaf Scholz löst das vorangegangene Format des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft ab. Dem neuen Beratungsgremium gehören hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen an.

Geraldine Rauch ist seit dem 1. April 2022 Präsidentin der TU Berlin. Sie ist bislang die jüngste Präsidentin an einer deutschen Universität und die erste Frau in diesem Amt an der TU Berlin. Sie studierte Mathematik. Von 2009 bis 2016 lehrte und forschte sie an der Universität Heidelberg und erhielt dort in 2015 ihre Venia legendi für das Fach Medizinische Biometrie. 2017 trat sie eine W3-Professur für Medizinische Biometrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an. Nur sechs Monate später folgte sie einem Ruf an die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dort war sie Direktorin des Instituts für Biometrie und Klinische Epidemiologie und von 2020 bis 2022 Prodekanin für Studium und Lehre mit lebens- und gesundheitswissenschaftlichem Schwerpunkt.

Geraldine Rauch hat mehrere Lehr- und Fachbücher geschrieben. Sie ist Fachkollegiatin des Fachbereichs Medizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, und ordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Darüber hinaus ist sie aktiv in diversen Fachgesellschaften, insbesondere im Bereich Nachwuchsförderung, Lehre und Didaktik.

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