Pressemitteilung | 4. März 2024 | wrt

Neues Transferzertifikat der TU Berlin für Studierende

Erstmals können praxisnahe Kompetenzen im Bereich Wissens- und Technologietransfer von Absolvent*innen direkt nachgewiesen werden

Im zu Ende gehenden Wintersemester 2023/24 wurde erstmals das neue „Transferzertifikat“ der TU Berlin verliehen. Es wird an Student*innen vergeben, die sich in ihrem regulären Studium mit Fragestellungen des Wissens- und Technologietransfers beschäftigt haben und praxisnahe Kompetenzen vorweisen können. Das Programm ist inter- und transdisziplinär angelegt und für alle Student*innen offen. Am 7. Dezember 2023 wurden die ersten beiden Zertifikate vom Vizepräsidenten für Studium und Lehre der TU Berlin, Christian Schröder, und dem Programmverantwortlichen Prof. Dr. Henning Meyer, Leiter des Fachgebiets „Konstruktion von Maschinensystemen“, überreicht.

Neben dem Pflichtmodul „Engineering for Impact“ müssen für das Zertifikat zwei Vertiefungsmodule belegt werden: Eines muss eine Lehrveranstaltung aus dem MINT-Bereich, also aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik sein, das andere eine Veranstaltung aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften. Beide sind frei wählbar, müssen aber einen Transferbezug haben. Zudem muss eine Abschlussarbeit angefertigt werden. Sie kann auf Antrag auch die eigene Bachelor- oder Masterarbeit sein, wenn diese selber einen Transferbezug hat.


Lesen Sie unsere WEBSTORY über das Transferzertifikat.


Michel Reckhaus, einer der beiden Studenten, die das Zertifikat bereits erworben haben, erzählt darüber, welche Kurse er belegt hatte, wie der Wissenstransfer schon unter den Teilnehmenden der Module stattfand und wie ihm das Transferzertifikat bei seiner Bewerbungsphase geholfen hat.

Thies Johannsen, der sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Transferwissenschaft“ der TU Berlin das Transferzertifikat ausgedacht und es erarbeitet hat, berichtet von den innovativen Abschlusspräsentationen der Student*innen des Einführungskurses „Engineering for Impact“. Er sagt: „Überall wird fehlendes Transferwissen gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen beklagt, aber wenig dagegen getan.“ Mit dem neuen Transferzertifikat sieht er die TU Berlin hier als Vorreiterin. „Gerade in Verbindung mit dem bereits existierenden Nachhaltigkeitszertifikat und dem ebenfalls neuen Ethikzertifikat hat die TU Berlin hier auch international ein Alleinstellungsmerkmal.“

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