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Medieninformation | 1. April 2022 | stt

Neues Präsidium ab 1. April 2022 im Amt

Präsentation des 100-Tage-Programms / Feierliche Inauguration am 6. Mai 2022

Am 1. April 2022 beginnt für das neue Präsidium der Technischen Universität Berlin die vierjährige Amtszeit. Mit Prof. Dr. Geraldine Rauch als neuer Präsidentin tritt erstmals eine Frau an die Spitze der Universität, deren Wurzeln bis 1770 und zu Karl Friedrich Schinkel reichen. Mit 39 Jahren ist die Mathematikerin zugleich die jüngste Präsidentin einer staatlichen Hochschule bzw. Universität in Deutschland. Sie war zuvor als Institutsleiterin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin tätig und dort zwei Jahre Prodekanin für Studium und Lehre. Als TU-Präsidentin gehören zu ihrem Verantwortungsbereich unter anderem Außenvertretung, Exzellenzstrategie, Digitalisierung und IT-Strategie, Kommunikations- und Internationalisierungsstrategie sowie Personalentwicklung und Prozessoptimierung.

Zum Präsidium gehören:

  • Vizepräsident für Forschung und Berufung
    Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker ist 1. Vizepräsident und damit Vertreter der Präsidentin. Der Wissenschaftler aus dem Fachgebiet Lichttechnik vertritt das Ressort Forschung und Berufung.
  • Vizepräsident für Studium und Lehre, Lehrkräftebildung und Weiterbildung
    2. Vizepräsident ist Christian Schröder, der bisher die Kommission für Lehre und Studium sowie das Orientierungsangebot MINTgrün geleitet hat. Er verantwortet künftig die Bereiche Studium und Lehre, Lehrkräftebildung und Weiterbildung.
  • Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, interne Kommunikation sowie Transfer/Transdisziplinarität
    Die Mobilitätsforscherin Prof. Dr. Sophia Becker ist die 3. Vizepräsidentin. Zu ihrem Ressort gehören Nachhaltigkeit, interne Kommunikation sowie Transfer/Transdisziplinarität.
  • Der Kanzler
    Lars Oeverdieck hat das Amt als Kanzler seit 2020 inne und ist damit unter anderem zuständig für die Zentrale Universitätsverwaltung, und er ist Beauftragter für den Haushalt.

Kontakt, Lebensläufe und Pressefotos: Die Universitätsleitung der Technischen Universität Berlin

Statement der Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr. Geraldine Rauch:

„Wir treten unser Amt in einer Zeit an, die durch große gesellschaftliche Probleme geprägt ist. Dazu zählen der Klimawandel, nach wie vor die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen sowie der Krieg in Europa. Gerade in dieser Zeit tragen die Universitäten eine immens wichtige Verantwortung. Das ist zum einen unsere Forschung zum Nutzen der Gesellschaft und zum anderen ist es die Bildung unserer rund 34.000 Student*innen. Es sind diejenigen, die in fünf bis zehn Jahren in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung Verantwortung übernehmen und unseren gesellschaftlichen Umbau mitgestalten. Der TU Berlin kommt dabei eine richtungsweisende Rolle zu. Die Universität muss die zentrale Säule für Technologietransfer und gesellschaftliche Integration in Berlin sein. Keine andere Universität hat solche technologischen Voraussetzungen, um diese Themen anzugehen. Keine andere Universität hat gleichzeitig die Breite an geistes- und sozialwissenschaftlichen sowie wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, um einen wirklichen Wandel in der Gesellschaft voranzutreiben. Jetzt ist die Zeit, um unsere Schwerpunkte zu stärken und offen zu präsentieren – innerhalb der Berlin University Alliance, innerhalb Deutschlands und international. Ich freue mich sehr auf diese, unsere Universität“, sagt die Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr. Geraldine Rauch.

100-Tage-Programm mit sieben Themenschwerpunkten und 35 Zielen

Am ersten Arbeitstag veröffentlichte das Präsidium sein 100-Tage-Programm, das die Präsidentin während ihrer Bewerbung angekündigt hatte.

Zu den Themenblöcken gehören interne Kommunikation; Forschung, Transfer und Verbund; Studium und Lehre; Nachhaltigkeit und Digitalisierung; Personalentwicklung sowie Prozessoptimierung. Insgesamt werden 35 einzelne Ziel für die ersten 100 Tage aufgeführt.

„Uns sind vor allem das gemeinsame Diskutieren und Gestalten sowie Transparenz unserer Arbeit wichtig. Die Universität weiß mit dem 100-Tage-Programm, wo wir Schwerpunkte setzen, was wir erreichen wollen und wo man konkret mitarbeiten kann. Das ist unsere Einladung an die Universität, diese mitzugestalten, die Probleme zu benennen und Lösungen zu finden“, so TU-Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch.

Das 100-Tage-Programm: Das 100-Tage-Programm des Präsidiums der TU Berlin

Feierliche Inauguration der Präsidentin der TU Berlin am 6. Mai 2022

Am 6. Mai 2022 wird die Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr. Geraldine Rauch feierlich in ihr Amt eingeführt. Ende März 2022 bekam sie von Berlins Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote die Ernennungsurkunde. Am 6. Mai 2002 wird die Politikerin an der TU Berlin reden. Programm und Anmeldung werden in Kürze veröffentlicht.

Über die Technische Universität Berlin

Die TU Berlin gehört zu den größten technischen Universität Deutschlands und mit der Berlin University Alliance zu den Exzellenzuniversitäten im Land. Im Bund-Länder-Wettbewerb „Exzellenzstrategie“ wurden ihr drei Exzellenzcluster bewilligt, an einem weiteren Berliner Cluster ist sie beteiligt.

An der TU Berlin studieren rund 34.000 junge Menschen in 49 Bachelor- und 89 Masterstudiengängen. Mehr als 25 Prozent der TU-Student*innen kommen aus dem Ausland. Zirka 7.800 Personen arbeiten, lehren und forschen an der Universität. Auf ihrem Campus treffen sich Menschen aus 140 Nationen.

In der Hauptstadtregion ist die TU Berlin die einzige Universität, an der man ingenieurwissenschaftliche Fächer belegen kann. Aufgrund des Zusammenspiels von Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den Planungs-, Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften bildet sie den dringend benötigten Nachwuchs für Industrie und Gesellschaft aus. Die TU Berlin ist auch ein bedeutender Wirtschaftsmotor und eine wichtige Innovationsschmiede für die Metropolregion – vor allem in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ihr hoher Grad an Vernetzung mit Wissenschaft und Wirtschaft, ihre zahlreichen Patentanmeldungen und Ausgründungen sowie 190 Millionen Euro Drittmittel im Jahr belegen dies eindrücklich und zeigen ihre Stärke als nachgefragte Forschungsuniversität.

Kontakt

Stefanie Terp

Pressesprecherin der TU Berlin

pressestelle@tu-berlin.de

0172 314 66 39

Einrichtung Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni