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Medieninformation | 30. Juni 2022 | wrt

Interview zum Millennium-Problem P versus NP

Anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung aus der Reihe „Die 7 größten Abenteuer der Mathematik“ am 1. Juli im Futurium

Der Exzellenzcluster MATH+ richtet am Freitag, 1. Juli, von 9 bis 13 Uhr im Futurium in Berlin eine Veranstaltung der diesjährigen bundesweiten Reihe „Die 7 größten Abenteuer der Mathematik“ aus. Für die Lösungen dieser auch „Millennium-Probleme“ genannten Rätsel hatte das Clay Mathematics Institute im Jahr 2000 jeweils eine Million US-Dollar Preisgeld in Aussicht gestellt. Jedoch stehen sie – mit nur einer Ausnahme, der „Poincaré- Vermutung“ – bis heute aus.

In der öffentlichen Veranstaltung im Futurium wird sich alles um das berühmte Millennium-Problem „P versus NP“ drehen. Dabei geht es vereinfacht gesagt um die Frage, ob für bestimmte mathematische Probleme prinzipiell eine Lösung „einfach“ gefunden werden könnte – auch wenn wir den Lösungsweg noch nicht kennen – oder ob sie uns auf ewig verschlossen bleiben.

Warum die Lösung des „P versus NP“-Rätsels auch Auswirkungen auf unseren Alltag haben könnte und warum das Rätsel eine fundamentale Asymmetrie zwischen Ja und Nein offenbart, erklärt der Initiator der Veranstaltung, Prof. Dr. Martin Skutella von der Technischen Universität (TU) Berlin, im Interview.

„Diese Asymmetrie zwischen Ja und Nein findet man auch im richtigen Leben. Wenn mich jemand fragt „Kannst du nicht mal…?“, dann kann ich Ja sagen und es machen. Aber wenn ich Nein sage, wie soll ich jemals beweisen, dass ich es wirklich nicht kann und nicht einfach faul bin?“, erklärt Martin Skutella im Interview.

Die 7 größten Abenteuer der Mathematik

Die bundesweite Veranstaltungsreihe läuft von Frühjahr bis Herbst. Initiatoren sind die Junge Akademie und die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), unterstützt werden sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Exzellenzcluster MATH+ richtet die Veranstaltung zum Millennium-Problem „P versus NP“ aus.

Auf der Veranstaltung werden Expert*innen von Freier Universität (FU) Berlin und TU Berlin sowie vom Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken sprechen. Ein spezieller Workshop für Journalist*innen wird in Zusammenarbeit mit dem MIP.labor stattfinden, einer Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin.

Informationen mit Programm und Erklärvideo finden Sie online.

Über MATH+

MATH+ ist ein Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie und eine gemeinsame Einrichtung der drei großen Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin – sowie des Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) und des Zuse-Instituts Berlin (ZIB).

Kontakt

Beate Rogler

Public Relations Manager

beate.rogler@tu-berlin.de

49 30 314-28323

Einrichtung MATH+: The Berlin Mathematics Research Center

Im Interview

Warum die Lösung des „P versus NP“-Rätsels auch Auswirkungen auf unseren Alltag haben könnte und warum das Rätsel eine fundamentale Asymmetrie zwischen Ja und Nein offenbart, erklärt der Initiator der Veranstaltung, Prof. Dr. Martin Skutella von der Technischen Universität (TU) Berlin, im Interview.