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Pressemitteilung | 25. August 2022 | sn

„Reparieren, improvisieren, rearrangieren – eine Technikgeschichte des Unfertigen“

Einladung zur Hybrid-Tagung der TU Berlin, des Vereins Deutscher Ingenieure und des Deutschen Technikmuseums Berlin am 15. und 16. September 2022

Reparieren, flicken, wieder nutzen: Ist das überhaupt noch aktuell in einer an Innovation orientierten und von neuer Technik durchdrungenen Welt? Die VDI-Jahrestagung „Reparieren, improvisieren, rearrangieren – eine Technikgeschichte des Unfertigen“ schaut auf vergangene und aktuelle Kulturen des Reparierens und Improvisierens rund um Technik und fragt auch danach, inwiefern das Reparieren und Wiedernutzen Strategien für mehr Nachhaltigkeit sein können. Sie zeigt: Technik ist immer auch etwas „Unfertiges“: Sie muss gehegt und gepflegt, regelmäßig inspiziert, vorsorgend gewartet oder nachsorgend repariert werden.

Wann:
Donnerstag, 15. September 2022, 14.00 bis 19.30 Uhr
Freitag, 16. September 2022, 9.00 bis 13.00 Uhr

Wo:
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin
und online

Die Jahrestagung ist eine Kooperation des „Interdisziplinären Gremiums Technikgeschichte“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) e.V. mit dem Fachgebiet Technikgeschichte der TU Berlin und dem Deutschen Technikmuseum Berlin. Auf der zweitägigen Veranstaltung stellen Expert*innen vielfältige technikhistorische und kulturgeschichtliche Facetten des Reparierens vor. Die Teilnahme an der Hybrid-Tagung ist sowohl vor Ort im Museum als auch digital möglich.

In vier Panels und einer Podiumsdiskussion wird die Bedeutung des Reparierens, Improvisierens und Rearrangierens beleuchtet – sowohl in der Technikgeschichte als auch im praktischen Umgang mit technikhistorischen Artefakten. Auf dem Podium tauschen sich die Teilnehmer*innen am Donnerstagabend über die Rolle von Reparatur und Wiedernutzung (Recycling) für eine nachhaltige Entwicklung aus.

Es diskutieren:

  • Nora Sophie Griefahn, Geschäftsführende Vorständin Cradle to Cradle, NGO
  • Tom Hansing, wissenschaftlicher Mitarbeiter der „anstiftung“ und Mitvorstand des „Runden Tisch Reparatur e.V
  • Prof. Dr. Markus Hecht, Institut für Land- und Seeverkehr, TU Berlin / Fachbereich Bahntechnik, VDI e.V.
  • Prof. Dr. Heike Weber, Technik- und Umwelthistorikerin, TU Berlin Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Katja Weber, radioeins/rbb.

In den Pausen gibt es während beider Tage Einblicke in die kommende Sonderausstellung „Reparieren!“ im Deutschen Technikmuseum Berlin, vorgestellt vom Ausstellungsteam des Museums.

Teilnahme und Anmeldung

Der Eintritt zur Tagung ist frei. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Tagung im Deutschen Technikmuseum ist jedoch erforderlich, ebenso für die Online-Teilnahme.

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für Medienvertreter*innen erfolgt ebenfalls über die angegebenen Links. Bitte geben Sie über den Zusatz „Presse“ bei Ihrem Namen an, dass Sie über die Veranstaltung berichten.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Einrichtung Fachgebiet Technikgeschichte