Technische Universität Berlin

Medieninformation | 11. Mai 2021 | sn

Die TU Berlin wird jüngstes Mitglied im internationalen Netzwerk Science Gallery International

Executive Director Andrea Bandelli betont die internationale sowie inter- und transdisziplinäre Ausrichtung der Universität in Lehre, Forschung und Wissenschaftskommunikation

Science Gallery International, die in Irland gegründete und in Dublin ansässige Organisation, die ein globales Netzwerk von universitätsnahen Science Gallery-Standorten betreut, hat am 11. Mai 2021 die TU Berlin als neues Mitglied in ihre internationale Riege führender Hochschuleinrichtungen aufgenommen.

Damit gehören jetzt neun Universitäten dem Science Gallery Netzwerk an – neben der TU Berlin sind es Top-Universitäten in Atlanta, Dublin, London, Detroit, Melbourne, Venedig, Bengaluru und Rotterdam. Das Konzept der Science Gallery verbindet Wissenschaft, Kunst, Technologie und Design und schafft durch spannende und ambitionierte Ausstellungen, Veranstaltungen und Programme Bildungs- und Kulturerlebnisse von internationalem Rang für Jugendliche. Mehr als sechs Millionen Menschen haben die Science Gallery weltweit besucht, seit ihr erster Standort 2008 in Dublin eröffnet wurde. Bislang haben die Partneruniversitäten insgesamt 180 Millionen Euro in das Netzwerk der Galerien investiert.

Anlässlich der Aufnahme der TU Berlin in das Netzwerk betonte Andrea Bandelli, Executive Director von Science Gallery International, dass die TU Berlin perfekt zur Science Gallery passe mit ihrem Ziel, aktiv zur Gestaltung der Zukunft beizutragen und ihrer starken internationalen sowie inter- und transdisziplinären Ausrichtung in Lehre, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Andrea Bandelli: „Das Selbstverständnis der TU Berlin und ihr Anspruch decken sich mit dem der Science Gallery, die auf innovative Forschung, Jugendarbeit und das Zusammenführen von Kunst, Design, Technologie und Wissenschaft setzt. Darüber hinaus steht Berlin als Stadt an der Spitze einzigartiger kultureller Erfahrungen und ist ein führendes Beispiel in der Welt der Technologie, der Kunst und des Designs. Ich bin zuversichtlich, dass die Science Gallery Berlin sehr gut angenommen werden wird.“

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, sagte: „Die TU Berlin hat immer versucht, ihr Engagement für innovative Lehre und Forschung in Wissenschaft und Technologie im Sinne eines nachhaltigen Nutzens für die Gesellschaft und zukünftige Generationen zu gestalten. Wir sehen die Science Gallery als eine spannende Möglichkeit, dieses Engagement fortzusetzen, indem wir einen Raum schaffen, in dem die Schnittstelle zwischen der Universität und der Stadt Berlin durch anregende Gespräche, Ausstellungsprogramme und Veranstaltungen lebendig wird, die die dringendsten Herausforderungen der heutigen Gesellschaft aufgreifen und erforschen."

Über die Science Gallery International

Science Gallery International begründet das weltweit erste universitätsnahe Netzwerks, das sich der öffentlichen Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Kunst widmet und damit das kreative Potenzial junger Menschen auf der ganzen Welt zur Bewältigung der größten Herausforderungen unserer Zeit weckt. Durch seine Galerien, Pop-up-Programme und Wanderausstellungen hat das Science Gallery Netzwerk Millionen von 15- bis 25-Jährigen mit inspirierenden und partizipativen, transdisziplinären Programmen erreicht, die neue Forschungsansätze und Ideen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Design und Technologie darstellen. Die erste Science Gallery hat ihren Sitz am Trinity College Dublin, der Universität von Dublin mit weiteren Galerien am King's College London, der Universität von Melbourne, dem Indian Institute of Science, der Ca' Foscari Universität von Venedig, der Michigan State University, dem Erasmus University Medical Center und der Emory University. Die Erweiterung von Science Gallery in Lateinamerika und Asien ist für die nächsten Jahre geplant. 

Über die TU Berlin

Die TU Berlin gehört als Mitglied der Berlin University Alliance zu den Exzellenzuniversitäten in Deutschland. Mit ihren rund 33.000 Student*innen und 8.000 Mitarbeiter*innen zählt sie zu den größten technischen Universitäten in Deutschland. Mit einem Anteil von 26 Prozent an ausländischen Student*innen und mehr als 400 erfolgreichen internationalen Forschungs- und Lehrkooperationen weltweit ist die TU Berlin eine ausgesprochen internationale Universität. Das Leistungsspektrum ihrer sieben Fakultäten steht für eine einzigartige Verbindung von Natur- und Technikwissenschaften mit Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften an einer technischen Universität. Ihr großes Fächerspektrum ermöglicht es, dringliche Zukunftsfragen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz ganzheitlich zu betrachten und zu bearbeiten. Wissenschaft und Technik zum Nutzen unserer Gesellschaft weiterzuentwickeln steht im Fokus der TU Berlin.

Kontakt

Kerstin Wagner

Projektleitung | Science Gallery Berlin

kerstin.wagner@berlin.sciencegallery.com

+49 (0)30 314-21691