Technische Universität Berlin

Medieninformation | 28. Oktober 2020 | ehr

Forscher*innen der TU Berlin auf der Berlin Science Week

Zahlreiche digitale Events vom 3. bis 12. November 2020 / Auch Queen‘s Lecture 2020 findet digital statt

Die Berlin Science Week und auch die Veranstaltung Falling Walls laden in diesem Jahr zu einem Remote World Science Summit ein. Mit mehr als 200 virtuellen Diskussionsveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und Performances trotzen die Veranstalter der Pandemie und wollen die aktuellen Durchbrüche in Wissenschaft und Gesellschaft feiern. Wissenschaftler*innen der TU Berlin beteiligen sich auf verschiedenen Ebenen an diesem World Science Summit.

So diskutieren zum Beispiel Forschende aus dem Exzellenzcluster UniSysCat an der TU Berlin über Treibstoff aus Treibhausgasen. Steve Albrecht, Juniorprofessor der TU Berlin, berichtet, warum sich die Solarenergie nur langsam durchsetzt. Können künstliche Systeme Tierversuche ersetzen, ist das Thema der TU-Juniorprofessorin Birgit Beck. Festrednerin der Queen’s Lecture, die auch innerhalb der Berlin Science Week stattfindet, ist in diesem Jahr Dr. Emily Shuckburgh. Sie ist Meteorologin, Klimaexpertin und Mathematikerin der University of Cambridge.

Die meisten Veranstaltungen zwischen dem 3. und 12. November 2020 sind kostenfrei und digital zugänglich. Für verbleibende Präsenz-Veranstaltungen gelten entsprechende Abstands- und Hygieneregeln. Der Großteil der Vorträge findet auf Englisch statt.

 

Beiträge der TU Berlin

UniSysCat – Unifying Systems in Catalysis: Revolutionizing catalysis

Treibstoff aus Treibhausgasen? Revolutionäre Katalyse? Im Rahmen dieser Veranstaltung kann man Forscher*innen treffen und entdecken, woran am Exzellenzcluster UniSysCat eigentlich gearbeitet wird – und wie diese Forschung zur Entwicklung der grünen und nachhaltigen Chemie beiträgt. UniSysCat-Naturwissenschaftler*innen geben spannende Einblicke in ihre bahnbrechenden, revolutionären Forschungsprojekte. Im Anschluss stellen sich die UniSysCat-Sprecher und die Geschäftsstelle vor.  

Zeit: 3. November 2020, 14–17 Uhr

Ort: Online (Zoom)

Bitte registrieren Sie sich hier.

Weitere Informationen bieten wir online an.

Kontakt: Dr. Cordula Weiß, TU Berlin, Cluster of Excellence "Unifying Systems in Catalysis", E-Mail: c.weiss(at)tu-berlin.de

Queen's Lecture 2020: „A blueprint for a green future“

Die Vortragsreihe wurde anlässlich des Besuches von Königin Elisabeth II. am 27. Mai 1965 in Berlin als ein Geschenk der Briten an die Stadt Berlin eingeführt. Dieses Jahr – erstmals digital – spricht die britische Meteorologin, Klimaexpertin und Mathematikerin der University of Cambridge Dr. Emily Shuckburgh. Sie präsentiert einen ganzen Baukasten von Maßnahmen wie eine integrative und umweltfreundliche Erholung von der gegenwärtigen Krise bewerkstelligt werden kann – eine Art Blaupause für eine grüne Zukunft.

Die Queen's Lecture wird von der Britischen Botschaft und vom British Council Germany unterstützt.

Zeit: 4. November 2020, 17–18.30 Uhr

Ort: Online (Livestream)

Bitte registrieren Sie sich hier.

Der Zugang zur digitalen Veranstaltung wird nach Anmeldung per E-Mail bekannt gegeben.

Weitere Informationen bieten wir online an.

Kontakt: Imke Scholz, TU Berlin, Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni, E-Mail: veranstaltungen(at)tu-berlin.de

Hybrid Talks #40: Transparenz

„Transparenz“ ist das Thema der 40. Hybrid Talks. Die Beiträge werden sich zwischen visueller Transparenz und der Offenlegung von Tatsachen bewegen. Durchsichtige Materialien, optische Prozesse und Durchsichtigkeit oder gar Durchlässigkeit in der Architektur werden im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus wird Transparenz über und im Zuge von Entscheidungsprozessen, Lieferketten und im Kontext der Provenienz von Kunstwerken thematisiert. Mit dabei sind Expert*innen, Wissenschaftler*innen und Kreativschaffende aus der Kunstgeschichte, der Mode, dem Feld der Nichtlinearen Optik, der Architektur und der Kommunikationsstrategie.

Zeit: 5. November 2020, 18–19.30 Uhr

Ort: Online (Livestream)

Weitere Informationen bieten wir online an.

Kontakt: Nina Horstmann, nina.horstmann(at)hybrid-plattform.org und

Ewelina Dobrzalski, Ewelina.Dobrzalski(at)hybrid-plattform.org

Career Week for International Junior Researchers

Die „Career Week“ richtet sich an internationale Nachwuchswissenschaftler*innen der TU Berlin aus EU- und Nicht-EU-Ländern und hat zum Ziel, diesen frühzeitig Bleibemöglichkeiten in Deutschland aufzuzeigen, ihnen Arbeitsfelder und -perspektiven vorzustellen und sie mit erfolgreichen Alumni aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stiftungen/Verbänden/NGOs und Unternehmensgründung in Kontakt zu bringen.

Zeit: 9.11., 10–15 Uhr, 10.11., 14–18.30 Uhr, 11.11., 10–13 Uhr, 12.11., 14–17 Uhr

Ort: Online (Zoom)

Registrierung bis zum 5. November 2020 ist online möglich.

Weitere Informationen bieten wir hier an.

Kontakt: Juliane Wilhelm, TU Berlin, Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni, Tel.: 030 314-24028, E-Mail: juliane.wilhelm(at)tu-berlin.de

Podiumsdiskussion: „Blaubarts Schloss – die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit”

Was haben eine Galerie von Nobelpreisträgern, eine Kinderbibel und eine Bibel für Erwachsene gemeinsam? Sie alle stammen aus Kapiteln der Vergangenheit, die man lieber zuklappen würde. Was bringt das Öffnen der Geschichte, welche Tabus bleiben lieber? Gibt es eine Katharsis, ist eine Analyse auch für Gesellschaften möglich? Die HU Berlin beteiligt sich u.a. mit einer Podiumsdiskussion an der Science Week Berlin. Mit dabei ist auch Prof. Dr. Bénédicte Savoy, TU Berlin, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne.

Zeit: 4. November 2020, 16–17.30 Uhr

Ort: Online (Livestream)

Weitere Informationen bieten wir online an.

Kontakt: Elsa Goulko, TU Berlin, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne, E-Mail: e.goulko(at)tu-berlin.de

Chancendialog: Zukunft der Forschung und Forschung für die Zukunft

Nicht-Wissenschaftler*innen werden zukünftig in der Forschung eine wichtige, wenn nicht gar zentrale Rolle spielen und ihre Perspektiven einbringen, um zur Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft beizutragen. Das Forschungsprojekt „Transferwissenschaft“ lädt Bürger*innen dazu ein, über diese Fragen nachzudenken und Zukunftsvisionen gemeinsam zu entwerfen. Prof. Dr. Martina Schraudner führt in die Thematik ein (Leiterin des Fachgebiets „Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung“ an der TU Berlin, Leiterin des CeRRI des Fraunhofer IAO und Mitglied im Vorstand der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften). Die Ergebnisse der Veranstaltung werden an Entscheidungsträger*innen in Politik und Wissenschaft weitergeleitet.

Zeit: 5. November 2020, 17–19 Uhr

Ort: Online

Bitte registrieren Sie sich mit einer kurzen E-Mail an kiprijanov(at)tu-berlin.de

Weitere Informationen bieten wir online an.

Kontakt: Dr. Konstantin Kiprijanov, TU Berlin, Referent für Transferwissenschaft und Wissenschaftskommunikation im Forschungsprojekt „Transferwissenschaft“, E-Mail: kiprijanov(at)tu-berlin.de

Wie können wir unsere Gesellschaften in Zeiten einer Pandemie widerstandsfähiger machen?

IASS Potsdam, Frauen in Führungspositionen für planetarische Gesundheit, Technische Universität Berlin, KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit | Kathleen Mar, Martin Herrmann, Martina Schäfer, Nicole de Paula, Ortwin Renn

In der Podiumsdiskussion geht es um weit mehr als nur um einen Impfstoff: Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, TU Berlin sowie Vertreter*innen des IASS Potsdam, von Women Leaders for Planetary Health und KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit versuchen Antworten für den Aufbau von Widerstandsfähigkeit und die Unterstützung von Gesundheit und Nachhaltigkeit im Gefolge von COVID-19 zu geben. In der Veranstaltung soll die Rolle untersucht werden,, die die Wissenschaft bei der Entwicklung von Lösungen spielen kann.  

Zeit: 6. November 2020, 16–17.30 Uhr

Ort: Online

Anmeldung bis zum 4. November 2020

Weiterführende Informationen

Falling Walls – TU-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Vera Meyer unter den Finalist*innen

In den vergangenen Monaten wurden fast 1000 Wissenschaftler*innen aus 111 Ländern als Finalist*innen für den Falling Walls Science Breakthrough of the Year nominiert. Darunter auch die Biotechnologin Prof. Dr. Vera Meyer. Sie forscht zusammen mit dem Architekten Prof. Sven Pfeiffer, Universität der Künste Berlin, an Alternativen für nachhaltige und klimaneutrale Baustoffe. Im Rahmen ihrer Forschung wollen sie mit Hilfe von Pilzen sogenannte „Biobricks“ (biologische und nachhaltige Baumaterialien) entwickeln, um daraus ganze Gebäude zu entwerfen und zu bauen. Diese bahnbrechende Forschung ermöglicht ganz neue Wege in der nachhaltigen Architektur und führte zu der Nominierung von Prof. Dr. Vera Meyer in der Falling Walls Kategorie „Science in the Arts“:

Weitere Informationen bieten wir online an.

Programmdetails finden Sie hier.

Kontakt

Stefanie Terp

Pressesprecherin und Leiterin Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni

pressestelle@tu-berlin.de

+49 30 314-23922