Technische Universität Berlin
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Medieninformation | 23. Juli 2020 | bk

Höchste deutsche Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler*innen in den Geowissenschaften

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ehrt TU-Wissenschaftler Milad Asgarimehr mit dem Bernd Rendel-Preis 2020

Für seine vielversprechende geowissenschaftliche Forschung wurde Milad Asgarimehr von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Bernd Rendel-Preis 2020 ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler*innen in den Geowissenschaften in Deutschland.

Milad Asgarimehr beschäftigt sich mit Signalen von Globalen NavigationsSatellitenSystemen (GNSS), die an der Meeresoberfläche reflektiert werden und zur Erdfernerkundung und zur Extremwetterüberwachung genutzt werden können. Milad Asgarimehr analysiert die GNSS-Signalveränderung, um damit Wind und Regen messen zu können.

Der gebürtige Iraner studierte Geodäsie, begann 2017 mit seiner Promotion bei Prof. Dr. Jens Wickert am Fachgebiet GNSS-Fernerkundung, Navigation und Positionierung der TU Berlin und dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam. Im Juni 2020 konnte er seine Doktorarbeit abschließen.

Die DFG verleiht den mit jeweils 2000 Euro dotierten Bernd Rendel-Preis jährlich an junge Geowissenschaftler*innen für wissenschaftliche Zwecke, wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen. Die Preisgelder werden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwaltet. Die Stiftung wurde in Erinnerung an den jung verstorbenen Geologie-Studenten Bernd Rendel durch seine Familie gegründet. Der Preis wird während der Jahrestagung der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) verliehen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie findet diese jedoch erst 2021 statt.

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Einrichtung GNSS-Fernerkundung, Navigation und Positionierung