Technische Universität Berlin
ENUnfortunately the webpage is not available in the language you have selected.

Medieninformation | 16. Dezember 2020 | rb

Rassismus in der Wissenschaft

Die TU Berlin beteiligt sich am vierten bundesweiten Wissenschaftstag #4GenderStudies am 18. Dezember 2020

Unter dem Hashtag #4GenderStudies geben Wissenschaftler*innen konzentriert an einem Tag einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten und entkräften Vorurteile gegen ihr Wissenschaftsgebiet. Sie twittern oder bieten digitale Veranstaltungen an. Bei den Berliner Beteiligten liegt am vierten Wissenschaftstag am 18. Dezember 2020 der Fokus auf Rassismus und Gender Studies.

Rassismus als strukturelles Problem steht im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen und hat unterschiedliche Erscheinungsformen. Doch es ist die gleiche Struktur der Ausgrenzung und Benachteiligung, die „racial profiling“ und Polizeigewalt sowie Alltagsrassismus an Hochschulen, anti-muslimischem Rassismus oder der Verleugnung schwarzer deutscher Geschichte zugrunde liegt. Innerhalb der Gender Studies werden auch intersektionale Ansätze – also Überschneidungen von Geschlecht mit anderen Strukturkategorien wie Alter, Religion oder Rasse – in den wissenschaftlichen Blick genommen.

Bei den Berliner Beteiligten liegt am 18. Dezember 2020 der Fokus auf der Intersektion von „gender & race“ und es soll der Frage nachgegangen werden, welchen Beitrag die Gender Studies leisten können, wenn es um rassistische Strukturen in der Wissenschaft sowie um Formen des Widerstands geht. Welche Möglichkeit zur Solidarität mit der „Black Lives Matter“-Bewegung, den postkolonialen Bewegungen sowie den postmigrantischen Politiken bestehen?

Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin beteiligt sich am Wissenschaftstag mit dem Online-Gespräch zwischen Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Maisha M. Auma und Soziologin Dr. Céline Barry zum Thema „Von #BlackLivesMatter zu Intersectional Black Studies. Struktureller Rassismus und seine Intersektionen, vielschichtige Übersetzungen aus Sicht der deutschsprachigen Gender Studies.“

Sie sind herzlich zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung eingeladen

  • Freitag, 18. Dezember 2020, 12.00 bis 13.00 Uhr
  • Online-Veranstaltung via Zoom

Die Zugangsdaten werden am 18. Dezember 2020 online bereitgestellt.

Lesetipp: Prof. Dr. Maisha M. Auma im Interview

Prof. Dr. Maisha M. Auma © Deborah Moses-Sanks

Tausende Menschen demonstrierten dieses Jahr als Teil der #BlackLivesMatter-Bewegung gegen Rassismus und die Diskriminierung Schwarzer Menschen. Wie können sich die Gender Studies einbringen, wenn es um rassistische Strukturen in der Wissenschaft und Formen des Widerstands geht? Ein Interview mit Prof. Dr. Maisha M. Auma.

Wie kann man sich am Aktionstag beteiligen?

Wissenschaftler*innen, andere Hochschulangehörige, aber auch Medienvertreter*innen können am 18. Dezember 2020 den Hashtag #4GenderStudies nutzen, um einen forschungsbasierten Einblick in Arbeiten aus dem Feld der Geschlechterforschung und davon tangierten Themenfeldern zu geben.

Die eigene Homepage, der eigene Blog und/oder Social Media-Accounts sollen genutzt werden, um Texte, Publikationen und Forschungsarbeiten aus den Geschlechterstudien unter dem Hashtag #4GenderStudies sichtbar zu machen.

Kontakt

Dr.

Magdalena Beljan

Geschäftsführung

magdalena.beljan@tu-berlin.de

Einrichtung Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen Berliner Hochschulen (afg)