Trophäen der Preisträger*innen des Preises "Wir sind TU Berlin" vor der Skulptur Nike im Lichthof der TU Berlin © Doreen Grahl

Ermöglichen – die Preisträger*innen 2022

Für den Preis „Wir sind TU Berlin – 2022“ wurden 63 Einzelpersonen und 21 Teams aus der TU Berlin nominiert. Die Preisträger*innen können jeweils 250 Euro an eine Initiative oder einen Verein spenden. Das Geld stiftet die Präsidentin der TU Berlin

Um Mitarbeiter*innen zu würdigen, die mit Motivation gestalten, die sich besonders für ein Thema, ein Projekt oder ihr Team an der TU Berlin einsetzen oder die Prozesse verbessern, Lösungen finden und helfen wollen, hat die Präsidentin der TU Berlin Prof. Dr. Geraldine Rauch den Preis „Wir sind TU Berlin“ ausgelobt. Gewürdigt werden mit dieser Ehrung auch Student*innen, die sich für die TU Berlin eingesetzt oder ihren Studiengang vorangebracht haben.

Die Gewinner*innen wurden auf dem Neujahrsempfang am 20. Januar 2023 durch die Präsidentin bekanntgegeben:

Dr. Vanessa Bach ist wissenschaftliche Mitarbeitende und Teamleitung im Fachgebiet Sustainable Engineering an der Fakultät III Prozesswissenschaften. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements am Fachgebiet, in diversen Gremien an der Fakultät und insgesamt an der TU Berlin, ist Vanessa Bach ein Vorbild für ihr Team. Sie steht für einen regen Austausch untereinander und unterstützt fachlich, aber auch seelisch-moralisch bei Veröffentlichungen, Projektarbeiten, Lehr-Themen und bei der Promotion. Sie hat stets eine offene Tür und offene Ohren. Dr. Bach ist Sinnbild für den Zusammenhalt und das besondere Teamgefühl im Fachgebiet – sie organisiert Veranstaltungen und würdigt durch kleine Gesten, Geschenke und Aufmerksamkeiten die Menschen um sie herum. Als Expertin im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung bietet Frau Bach mehrere Vorlesungen zum Thema Klimaneutralität und Nachhaltigkeit an. Sie spendet ihr Preisgeld von 250 Euro an “Die Arche Berlin“.

Christin Böschow ist Fachgebietssekretärin von gleich zwei Fachgebieten: von der Kognitionspsychologie und Arbeitswissenschaften  an der Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme.  Sie wird Auszeichnung für ihr außergewöhnliches Engagement, das weit über ihre Tätigkeitsbeschreibung hinausgeht, und ihren unermüdlichen Einsatz für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Fachgebieten, Fakultät und Zentraler Universitätsverwaltung. Aus ihrem Munde hört man (habe ich mir sagen lassen) niemals ein „Geht nicht", sondern immer ein „Lasst mich schauen, was ich machen kann". Mit der Auszeichnung von Christin Böschow möchten wir insbesondere auf die wichtige und oft nicht genügend gewürdigte Rolle der Fachgebietssekretariate an der TU Berlin hinweisen. Sie spendet ihr Preisgeld von 250 Euro an „Oase im Reitbahnviertel – Nachbarschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft leben.“

Sevval Gür studiert im Bachelor Arbeitslehre an der TU Berlin an der Fakultät I Geistes- und Bildungswissenschaften. Mit Herzblut und großer Sozialkompetenz setzt sie sich für ein kooperatives Miteinander zwischen Lehrenden und Studierenden sowie innerhalb der Studierendenschaft ein. Sie versteht es hervorragend, unterschiedliche Positionen respektvoll zu behandeln und zwischen diesen zu vermitteln. Darüber hinaus betreibt sie „Seelsorge“ bei den Studierenden, die mit Prüfungsängsten und anderen Sorgen zu ihr kommen. Sie ist vielfach engagiert z.B. als Gründerin einer neuen Fachschaftsinitiative, im Institutsrat und in der Ausbildungskommission. Sie spendet ihr Preisgeld von 250 Euro an „Visions for Children e.V“

Annett Hein ist die Leiterin der Stabsstelle Zentrale Beschaffung. Als Leitung ist es ihr wichtig, mit allen Kolleg*innen auf Augenhöhe zu bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine*n Auszubildende*n oder eine langjährige Kollegin handelt. Arbeitsweisen und -prozesse werden von ihr stets ganzheitlich im Sinne der TU Berlin betrachtet und nicht nach reiner bereichsinterner Zuständigkeit. Während es für viele „Probleme" gibt, gibt es für Annett Hein nur „Lösungen". Dabei schaut Sie auch über den Tellerrand und packt aktiv mit an. Annett Hein sieht zudem nicht weg, wenn Unrecht geschieht und setzte sich bereits mehrfach für Kolleg*innen ein, denen Unrecht wiederfahren ist. Sie spendet ihr Preisgeld von 250 Euro an den „Wünschewagen Brandenburg“.

Andreas Ludewig ist Leiter der feinmechanischen Werkstatt am Institut für Festkörperphysik an der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften. Er ist unglaublich hilfsbereit in jeder Lage und packt immer an, wenn irgendwo Not am Mann ist und ist immer der Erste, der hilft. Er verfügt über enorme Erfahrung und einen super Überblick über die Anliegen der Forschungsgruppen, bildet sich außerdem auch privat laufend fort, um die Forschenden bestmöglich zu unterstützen. Auch den Studierenden hilft er jederzeit gerne. Alles in Allem hält er das Institut zusammen. Andreas Ludewig spendet sein Preisgeld von 250 Euro an „Fundi Kipusa“.

Die Vertrer*innen der studentischen Initiative BauInX.  Das universitäre Leben am Campus Wedding würde für Studierende des Bauingenieurwesens außerhalb von Vorlesungen ohne die BauInX nicht stattfinden würde. Das Studieren am TIB Gelände ist karg. Es gibt wenige andere Studierende, keine studentischen Angebote wie Mensa, Partys, Weiterbildungen oder Sport. Bis zum Hauptcampus sind es mehr als 30 Minuten Fahrt. Die BauInX kompensieren diese Defizite aus vollen Kräften. Neben den klassischen Aufgaben einer Fachschaft und der konstruktiven und engagierten Mitarbeit in Gremien, organisieren die BauInX Erstsemester‐Rallyes, Sommerfeste und Events wie Uni-Kino und Bingoabende. Die Vertrer*innen der studentischen Initiative BauInX spenden ihr Preisgeld von 250 Euro an die „Obdachlosenhilfe“.

Narges Poursangari und Jonathan Muth studieren im Master Maschinenbau und Physikalische Ingenieurwissenschaft an der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme. Beide engagieren sich seit vielen Jahren überdurchschnittlich in der akademischen Selbstverwaltung und setzen sich für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gegen Diskriminierung ein. Unter vielen anderen Aktivitäten haben sie den Podcast “kein Einzelfall” gegründet, in dem mehrere grundlegende Probleme an der Uni und Lösungsvorschläge diskutiert werden. Sie haben Studierende und Lehrende motiviert, daran mitzuwirken. Narges Poursangari und Jonathan Muth spenden ihr Preisgeld von 250 Euro an die „Feminista Berlin“.

Das Team der Tischler inkl. Azubis geleitet von Torsten Spielhagen ist an vielen Stellen innerhalb der TU Berlin aktiv. Dabei entstehen teilweise richtige Kunstwerke, die nicht nur von hohem Einsatz und Engagement, sondern auch von unglaublicher Kreativität geprägt sind. So entstand für das Familienzimmer zum Beispiel ein Klettergerüst in Form eines wunderschönen Baumhauses. Die Tischler‐Auszubildenden haben viel Herzblut, Kreativität und fachliches Können in dieses Projekt gesteckt. Die wichtige Rolle der Auszubildenden an der TU Berlin möchten wir hiermit insbesondere hervorheben. Das Team der Tischler spendet das Preisgeld von 250 Euro an den „Tierschutzverein Tierheim Falkensee und Umgebung e.V.“.

Die eingereichten Nominierungen für Einzelpersonen

Die eingereichten Nominierungen für Teams