Mitteilungen des Präsidiums der TU Berlin

19. März 2024: Für Frieden und Toleranz – statt Krieg und Terror

Liebe Mitglieder der TU Berlin,

in diesen Zeiten, in denen unsere Welt von den Schrecken des Krieges und des Terrors beeinflusst wird, treten wir zusammen, um unser tiefstes Mitgefühl und unsere aufrichtige Trauer für die vielen unschuldigen Opfer in den derzeitigen Krisengebieten rund um die Erde zu bekunden. Wir denken an die viele Toten, Verletzten und Betroffenen unter anderem in Nahost, in der Ukraine, in Syrien, in Afghanistan und vielen anderen Ländern, in denen Terror, Krieg, Unterdrückung und Diktatur herrschen.

Jeder Verlust eines Menschenlebens ist eine Tragödie, unabhängig von Nationalität oder Religion. Unsere Gedanken sind bei den Familien, die geliebte Menschen in diesen sinnlosen Akten der Gewalt verloren haben. Wir teilen ihren Schmerz und ihre Trauer in diesen schwierigen Zeiten.

Wir müssen uns gegen Gewalt und Terror stellen und uns für Gerechtigkeit und Mitgefühl einsetzen. Aus diesem Grund schließen wir uns dem Statement der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock an, dass eine umfassende Offensive auf Rafah aus humanitärer Sicht nicht zu rechtfertigen ist.

Wir als TU Berlin mit mehr als 10.000 Student*innen aus 138 Ländern und zirka 700 wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Forscher*innen aus 80 Ländern machen uns stark für eine Welt des Friedens und der Toleranz, in der Konflikte auf friedliche Weise gelöst werden können.

Wir haben am 19. März 2024 beschlossen, ein Spendenkonto für gefährdete Forscher*innen einzurichten. Detaillierte Informationen folgen zeitnah auf der Webseite der TU Berlin.

Das Präsidium der TU Berlin