Das 100-Tage-Programm: Einleitung und Grundsätze

Liebe Menschen der TU Berlin,

die TU Berlin soll ein lebendiger Ort des Lehrens, Lernens, Forschens und Arbeitens sein. Dafür müssen Menschen kooperieren und Prozesse und Systeme funktionieren. Wir alle wissen: Es gibt sehr viel zu tun. Bei der Priorisierung wollen wir möglichst viele Menschen an der TU Berlin einbinden. Es wird Entscheidungen geben, die nicht jeder Person gefallen. Die „schönen“ Entscheidungen sind immer diejenigen, sich für etwas zu entscheiden. Sich gegen etwas zu entscheiden, kann schwierig sein. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam den Weg bis zur Entscheidung gehen, mit Ihnen diskutieren, das Für und Wider erörtern, um dann einen bewussten Weg gemeinsam einzuschlagen.

Ein 100-Tage-Programm kann nicht jedes Thema abdecken. Das Schöne ist, nach den 100 Tagen folgen weitere 1360 in der gesamten Legislatur. Unser 100-Tage-Programm deckt unterschiedliche Themenbereiche ab. Jeder Themenblock endet mit einer Liste an spezifischen, messbaren, attraktiven und in 100 Tagen realisierbaren Zielen. Diese Ziele dürfen Sie als einen Teil unseres konkreten Arbeitsprogramms der nächsten Jahre verstehen.

Am Ende der 100 Tage stellen wir transparent für alle dar, welche unserer selbstgesteckten Ziele wir tatsächlich erreicht haben. Und für die nicht erreichten Ziele legen wir Rechenschaft ab. Darüber hinaus werden wir teilweise auch schon Ausblicke auf mittel- und langfristige Ziele geben – denn natürlich werden wir auch über die 100 Tage hinaus transparent bleiben.

Neben unserem Programm möchten wir einige Grundsätze nennen, unter denen wir zusammen mit Ihnen in den nächsten vier Jahren arbeiten wollen:

  • Wir stehen für ein neues Wir-Gefühl. Bei uns gehört jede Person dazu.
  • Das Präsidium freut sich über Ihre Anregungen, Ideen oder konstruktive Kritik per E-Mail an team_rauch(at)tu-berlin.de. Wir antworten.
  • Das Präsidium ist transparent in seiner Arbeit. Wir werden unser Tun und unser Wissen mit Ihnen teilen.
  • Wir arbeiten miteinander und nicht gegeneinander. Kritik und Diskurs sind jederzeit erwünscht, konstruktive Lösungsvorschläge besonders.
  • Die meisten Herausforderungen haben vielschichtige Hintergründe und Verknüpfungen. Wir möchten ein gemeinsames Verständnis dafür leben, dass es oft nicht „die eine richtige Lösung gibt“.