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Bericht zum Stand des Forschungsdatenmanagements an der TU Berlin

Auf Basis des Referenzmodells RISE-DE haben wir dieses Jahr eine Selbstevaluation zum Stand des Forschungsdatenmanagements an der TU Berlin vorgenommen. Der dazugehörige Bericht ist gestern unter https://doi.org/10.14279/depositonce-16660 erschienen. 

Die Selbstevaluation bezieht sich auf 25 FDM-Themen und erfolgte in einem Stakeholder-orientierten Prozess unter Einbeziehung von vier Bereichen der TU Berlin, die auf institutioneller Ebene mit dem FDM zu tun haben (UB, ZECM, Forschungsabteilung, Präsidialbereich).

Die Selbstevaluation zeigte, dass im FDM der TU Berlin bei sämtlichen der 25 evaluierten Themen eine Lücke zwischen Ist- und Soll-Zustand besteht. Die größte Lücke und damit der größte Handlungsbedarf ist in drei Themenfeldern festzustellen: (1) Strategie, (2) Geschäfts- und Betriebsmodell sowie (5) Management- und Verwaltungsabläufe. Daraus lassen sich zentrale Zielsetzungen ableiten, die im Rahmen 
der Entwicklung einer Forschungsdaten-Strategie für die TU Berlin in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden sollten:

  • Die Universitätsleitung befördert stärker Strategieentwicklung und Zieldefinition des institutionellen FDM, unter Mitwirkung der Fakultäten. Dies erfolgt in Form eines strukturierten und kontinuierlichen Prozesses.
  • Die zentralen Infrastruktureinrichtungen der TU Berlin bieten FDM-Infrastruktur und -Services an, die die Erfüllung der in der Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlichen Praxis formulierten Grundsätze der TU Berlin zum Umgang mit Forschungsdaten ohne Einschränkung erlauben. Dazu sind Investitionen, sowohl in Technologie als auch in Personal, unabdingbar.
  • Nachhaltiges Forschungsdatenmanagement muss selbstverständliche Handlungsweise im Forschungsalltag werden. Dazu entwickelt die TU Berlin Inzentivierungsmaßnahmen. Voraussetzung ist ein möglichst vollständiger, idealerweise öffentlich einsehbarer Überblick über die Forschungsdatenpublikationen der TUB-Mitglieder, wie ihn ein Forschungsinformationssystem bietet.
  • Das bestehende Konzept für das institutionelle FDM wird aktualisiert und ein institutioneller Rahmen mit nachhaltigen Strukturen durch die Universitätsleitung beschlossen. Kommunikation und Zusammenarbeit der für das FDM relevanten Bereiche der TU Berlin werden systematisiert und integrative Prozesse, auch für Beratung und Schulung, entwickelt.

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