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Freie Online-Ressourcen

Die Suche nach wissenschaftlichen Publikationen endet häufig an Bezahlbarrieren. Dabei gibt es zahlreiche Wege, nach frei verfügbaren Ressourcen zu suchen, ohne zahlen zu müssen oder sich in rechtliche Grauzonen zu begeben.

Ergänzend zu unseren lizenzierten Online-Ressourcen, auf die Sie über das Wissensportal Primo zugreifen können, listen wir Ihnen an dieser Stelle weitere Möglichkeiten auf, nach Online-Ressourcen zu suchen.

Suche im Wissensportal Primo

Über das Wissensportal Primo lassen sich ebenso wie E Books und die weiteren Bestände von TU und UdK auch viele Zeitschriftenaufsätze recherchieren. Nutzen Sie dafür den Sucheinstieg "Artikel + TU/UDK-Bestand."  Mithilfe des Filters "Nur zeigen" gelangen Sie in der Ergebnisliste schnell zu den Online-Ressourcen. In der Ergebnisliste sind Treffer gekennzeichnet, die Open Access zugänglich sind, d.h. diese sind für alle frei verfügbar. Andere Ressourcen sind evtl. nur für TU-Angehörige per VPN oder Shibboleth zugänglich.

Interdisziplinäre Rechercheplattformen

  • Google Scholar ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur und indexiert frei verfügbare Artikel.
  • Die Suchmaschine BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente und weist über 58 Millionen Open-Access-Dokumente nach.
  • Das Directory of Open Access Books (DOAB) ist ein Katalog frei zugänglicher qualitätsgeprüfter Monographien. Gleichzeitig ist es auch ein Verzeichnis von open-access-affinen Verlagen. Aktuell werden rund 33.424  Bücher von 406 Verlagen verzeichnet (Stand Nov. 2020).
  • Das Directory of Open Access Journals ist die wichtigste Übersicht über qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften mit Peer-Review. Derzeit werden über 15.500 Zeitschriften verzeichnet und über 5 Millionen Artikel indexiert (Stand Nov. 2020).
  • Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) ist eine Meta-Suchmaschine zum Nachweis von mehreren hundert Millionen Medien in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Die Suche schliesst auch digitale Bestände der Bibliotheken mit ein. 
    Über die spezielle Sucheinstellung KVK / Digitalisate erhalten Sie nur digitale Treffer. Dieser Link eignet sich besonders, um  freie Digitalisate älterer Literatur zu finden.
  • Das Project MUSE bietet Zugang zu Artikeln und E-Books von über 80 Verlagen. Suchmaske für freie Inhalte. Die Inhalte sind teilweise nur temporär während der COVID-19-Pandemie Open Access.
  • Die Plattform open-access.net bietet neben ganz allgemeinen Informationen rund um das Themengebiet Open Access auch eine Übersicht fachspezifischer Informationen und Recherchemöglichkeiten für freie elektronische Ressourcen.

Repositorien für wissenschaftliche Literatur

Repositorien sind an Universitäten oder Forschungseinrichtungen betriebene Dokumentenserver, auf denen wissenschaftliche Materialien archiviert und frei zugänglich gemacht werden. Dabei wird in institutionelle und disziplinäre Repositorien unterschieden.

Suche nach Digitalisaten älterer Literatur

Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) ist eine Meta-Suchmaschine zum Nachweis von mehreren hundert Millionen Medien in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Die Suche schließt auch digitale Bestände der Bibliotheken mit ein. 

Über die spezielle Sucheinstellung KVK / Digitalisate erhalten Sie nur digitale Treffer. Dieser Link eignet sich besonders, um  freie Digitalisate älterer Literatur zu finden. 

Nützliche Tools

Um schnell und einfach frei zugängliche Versionen von Aufsätzen oder anderen wissenschaftlichen Publikationen zu finden, empfehlen wir die Installation folgender Browser-Erweiterungen:

  • Unpaywall leitet als Browser-Plugin zu frei verfügbaren Versionen weiter. Quelloffen und datensparsam.
  • CORE weist über 200 Millionen Open-Access-Publikationen nach. Das Browserplugin leitet direkt zu frei verfügbaren Versionen weiter.
  • Open-Access-Helper bietet eine gerätespezifische App, die mithilfe von Unpaywall und CORE das Finden von Open-Access-Versionen von kostenpflichtigen wissenschaftlichen Artikeln erleichtert.
  • Open-Access-Button leitet direkt zu frei verfügbaren Versionen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen weiter.

Hat die gesuchte Publikation eine DOI, kopieren Sie die Links https://www.oadoi.org/ bzw. http://doai.io/ in Ihren Browser und hängen am Ende die DOI zum gewünschten Beitrag an. Diese Aufrufe leiten direkt zu einer frei verfügbaren Version weiter – sei es, weil die Bibliothek eine Lizenz erworben hat oder weil die Autor*innen die Publikation zweitveröffentlicht haben (Beispiel).

Viele Wissenschaftler*innen nutzen den Hashtag #ICanHazPDF, um die Twitter-Community um Unterstützung bei der Suche nach Artikeln zu bitten oder kontaktieren Kolleg*innen direkt per E-Mail.

 

Video: „Ich will doch nur das PDF!“ – Frei zugängliche Texte im Internet finden


Aufzeichnung der Coffee Lecture vom 13.07.2021 als Online-Kurs der TU Berlin Zentralbibliothek 

Dauer: 17:20 min

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Digitale Lehr- und Lerninhalte

Für Lehre und Studium haben wir auf der Seite Digitale Lehr- und Lerninhalte eine Auswahl von relevanten Portalen mit Open Educational Resources (OER) zusammengestellt. 

Aktuell freie Ressourcen zum Thema Corona

Weitere Hinweise

Bei der Suche nach wissenschaftlichen Artikeln können Sie auch per Mail eine Privatkopie direkt bei den Autor*innen erfragen.

Natürlich unterstützen wir Sie zusätzlich mit der Fernleihe und dem Dokumentenlieferdienst.

Die Chat-Auskunft ist derzeit nicht verfügbar.

Außerhalb der Chat-Zeiten nutzen Sie bitte unsere anderen Kontaktmöglichkeiten.

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