Universitätsbibliothek
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Zweitveröffentlichungsservice

Beratung

TU-Angehörige können das Repositorium DepositOnce für die Veröffentlichung von Forschungsdaten und Publikationen nutzen und unseren Zweitveröffentlichungsservice zur Klärung der Rechte in Anspruch nehmen.

Bei vielen Verlagen gibt es Regelungen zur Nutzung der eigenen Publikationen, zu Preprints und Open-Access-Zweitveröffentlichungen. Wir beraten Sie gern dazu, was allgemein zu beachten ist und welche Werkzeuge Sie für eine eigene Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen nutzen können.

Service

Sofern eine Zweitveröffentlichung auf dem TU-Repositorium DepositOnce gewünscht ist: Für Zeitschriftenartikel, Buchkapitel und Beiträge in Konferenzbänden, die in den letzten fünf Jahren und mit TU-Affiliation erschienen sind, prüft die Universitätsbibliothek für Sie die rechtliche Voraussetzungen und Bedingungen von Verlagen. Aufgrund der starken Nachfrage werden derzeit keine umfangreichen Publikationslisten angenommen. Bei der Zweitveröffentlichung einzelner Beiträge unterstützen wir weiterhin gern.

Video-Tutorial: Open Access preprints @ self-archiving, englisch only

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Unser Angebot

  • Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen für eine Zweitveröffentlichung
  • Kontakt mit Verlagen, um erforderliche Rechte einzuholen
  • Ggf. die Aufbereitung der Dateien und das Einstellen auf dem Repositorium DepositOnce

Benötigte Informationen

  • Eine Übersicht Ihrer TU-Publikationen: Liste an DOIs (Digital Object Identifier)
  • Sofern eine Publikation keine DOI hat: Literaturliste in strukturiertem Format (BibTeX, RIS)
  • Deposit-Lizenz (schriftliches Einverständnis für Zweitveröffentlichung)
  • Akzeptierte(s) Manuskript(e) (auf Anfrage)

Open-Access-Rechte aus Allianz- und Nationallizenzen

Mit einigen Verlagen hat die Universitätsbibliothek Verträge abgeschlossen, die besondere Open-Access-Rechte beinhalten: Sie ermöglichen, diejenigen Aufsätze, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der eigenen Hochschule beteiligt waren, parallel auf dem institutionellen Repositorium online zu stellen. Die Universitätsbibliothek nimmt diese Rechte nach und nach wahr.

Empfehlungen zu Zweitveröffentlichungen

Recht auf Zweitveröffentlichung

Achten Sie bei der Veröffentlichung Ihrer Publikationen auf Ihr Recht zur Zweitveröffentlichung. Einen guten Überblick darüber, was Verlage gestatten, bietet die Datenbank Sherpa Romeo. Bitte beachten Sie, dass die Angaben in der Datenbank nicht rechtsverbindlich sind – maßgeblich ist stets Ihr Verlagsvertrag. Daneben haben Sie in bestimmten Fällen auch gesetzliche Rechte, die unabhängig von dem Verlagsvertrag gültig sind (mehr Informationen). Wir beraten Sie gerne dazu, welche Rechte Sie im Einzelfall haben!

Zusatz zu Verlagsverträgen

Räumen Sie Verlagen möglichst keine exklusiven Nutzungsrechte ein. Legen Sie Ihrem Vertrag z.B. das SPARC Author Addendum bei. Das ist ein Zusatz, um sich das einfache Nutzungsrecht für die Zweitveröffentlichung auf einem Repositorium vorzubehalten. Der Zusatz muss vom Verlag gegengezeichnet sein, um rechtsgültig zu werden.

Nutzung von Repositorien

Repositorien wie DepositOnce garantieren die langfristige Zugänglichkeit und bessere Auffindbarkeit von Inhalten. Beides ist beim Hochladen von Volltexten auf persönlichen und institutionellen Webseiten oder in akademischen Netzwerken nicht gewährleistet.

Die Nutzung akademischer Netzwerke (z. B. ResearchGate und Academia.edu) ist für die Vernetzung sicher ratsam, aus Open-Access-Sicht aber nicht ausreichend. Bei diesen Plattformen handelt es sich um kommerziell operierende Unternehmen. deren Entwicklung und Nachhaltigkeit nicht vorhersehbar sind. Zudem ist die Zweitveröffentlichung auf kommerziellen Plattformen häufig nicht gestattet (mehr Informationen).

Empfehlungen für Onlineveröffentlichungen

Archivieren Sie Ihre Publikationen so früh wie möglich parallel auf einem Repositorium (z.B. DepositOnce). Je nach Verlagsvertrag erfolgt die Freischaltung sofort oder nach Ablauf einer Sperrfrist. Manche Verlage gestatten es, die Verlagsversion auf dem Repositorium zu veröffentlichen. Bei manchen ist nur das begutachtete Manuskript z.B. „accepted manuscript“ oder auch „final draft“ erlaubt. Wir unterstützen Sie gern bei der Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen.

Nehmen Sie Zweitveröffentlichungen nicht auf Ihrer Website vor. DepositOnce sichert die dauerhafte Verfügbarkeit (über DOIs) und gewährleistet, dass die Beiträge über Schnittstellen in wissenschaftlichen Suchmaschinen (wie BASE) und dem Bibliothekskatalog der TU sichtbar sind.

Nutzung von akademischen Netzwerken

Die Nutzung akademischer Netzwerke wie ResearchGate und Academia.edu ist für die Vernetzung in der Fachcommunity sicher ratsam. Das Hochladen von Publikationen in diesen Netzwerken ist aus Open-Access-Sicht aber nicht ausreichend. Bei diesen Plattformen handelt es sich um kommerziell operierende Unternehmen, deren Entwicklung und Nachhaltigkeit nicht vorhersehbar sind. Zudem ist die Zweitveröffentlichung auf kommerziellen Plattformen häufig nicht gestattet (mehr Informationen).

Weitere Informationen

Zweitveröffentlichungsservices

openaccess@ub.tu-berlin.de

Gebäude Universitätsbibliothek
Adresse Fasanenstr. 88
10236 Berlin
Michaela VoigtTel.: +49 30 314-76130
Katharina DrescherTel.: +49 30 314- n.n.

Die Chat-Auskunft ist derzeit nicht verfügbar.

Außerhalb der Chat-Zeiten nutzen Sie bitte unsere anderen Kontaktmöglichkeiten.

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