Universitätsbibliothek
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Was ist Open Access?

Open Access beschreibt das Ziel, wissenschaftliche Informationen frei im Internet zugänglich und nachnutzbar zu machen, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können. Einzige Bedingung ist stets die korrekte Nennung der Urheberschaft.

Open Access hat in den letzten Jahren eine starke Verankerung in Absichtserklärungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in Förderbedingungen von Drittmittelgebern sowie in Gesetzesvorhaben erfahren. Neben Open-Access-Zeitschriften, -Verlagen und -Repositorien haben mittlerweile auch die meisten traditionellen Wissenschaftsverlage Open-Access-Angebote im Portfolio.

Ausführliche Informationen zu Open Access

Plattform open-access.net

Die Plattform open-access.net hat sich ausführlich mit den Vorzügen und auch Vorbehalten gegen Open Access auseinander gesetzt. Dabei werden Fragen von Autor*innen rund um die Qualität, Auffindbarkeit und Langzeitarchivierung von Open-Access-Publikationen, rechtliche Aspekte, die Finanzierbarkeit des Author-Pays-Modells sowie Bedenken hinsichtlich Publikationsmittelverteilung und Interessenkonflikte thematisiert.

Open-Access-Büro Berlin

Das Land Berlin hat Ende 2015 eine Open-Access-Strategie verabschiedet. Das Open-Access-Büro Berlin informiert die Berliner Wissenschafts- und Kultureinrichtungen über die Kernziele der Berliner Open-Access-Strategie, begleitet sie bei deren Umsetzung und treibt die Vernetzung der verschiedenen Akteure voran.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt Open Access, u.a. durch die Förderung von Open-Access-Publikationfonds und dem Aufbau von Open-Access-Infrastruktur. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Webseiten der DFG.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2016 eine Open-Access-Strategie verabschiedet. Das BMBF empfiehlt Open Access zu publizieren, fördert zahlreiche Projekte und stellt umfassende Informationen zur Verfügung.

Erstveröffentlichung: Goldener Weg

Als „Goldener Weg“ wird die Erstveröffentlichung in einem Open-Access-Verlag bezeichnet. Open-Access-Publikationen durchlaufen einen Peer-Review-Prozess, um die wissenschaftliche Qualität zu sichern. Der Zugang ist weltweit offen und kostenfrei. Bei Fragen rund um den Themenbereich Erstveröffentlichung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mehr zum Thema Erstveröffentlichung

Zweitveröffentlichung: Grüner Weg

Als „Grüner Weg“ wird die parallele Veröffentlichung von Publikationen nach der Erstveröffentlichung in einem Verlag bezeichnet. Die Zweitveröffentlichung erfolgt auf einem Repositorium entweder zeitgleich oder zeitversetzt. Die Universitätsbibliothek bietet Forschenden dabei ihre Unterstützung.

TU-Angehörige können das Repositorium DepositOnce für die Veröffentlichung von Forschungsdaten und Publikationen nutzen und unseren Zweitveröffentlichungsservice zur Klärung der Rechte in Anspruch nehmen.

Video-Tutorial: Introduction to Open Access, englisch only

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Michaela VoigtTel.: +49 30 314-76130
Elena Di RosaTel.: +49 30 314-76132
Jana SchildhauerTel.: +49 30 314-76067
Katharina DrescherTel.: +49 30 314- n.n.

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