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Sozial-ökologische Transformation

Lehrveranstaltungen im SoSe 2022

Nachhaltiger Konsum (BA-WP5b)

Zeit: Seminar/ Vorlesung: Dienstags, 10.15 – 11.45 Uhr

         Übung: Dienstags, 12.15 – 14.45 Uhr

Raum: Seminar/ Vorlesung: MAR 0.015

            Übung: MAR 0.003

Inhalt: Warum konsumieren wir? Welche Möglichkeiten gibt es, Ressourcen zu schonen oder gemeinsam zu nutzen? Wie kann man nachhaltigen Konsum persönlich umsetzen? Und welche Rahmenbedingungen und Anreize sind erforderlich, damit Formen des nachhaltigen Konsums gedeihen und sich gesellschaftlich ausbreiten können? Das Seminar „Nachhaltiger Konsum“ verbindet Grundlagen der Konsumforschung und des Verbraucherverhaltens mit den Zielen und Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung. Es adressiert die Relevanz und den Begriff des nachhaltigen Konsums, identifiziert 
Akteure und Basisstrategien (Effizienz, Konsistenz, Suffizienz) und zeigt Möglichkeiten und Grenzen des nachhaltigen Konsums in zentralen Bedarfsfeldern auf. Mit der Methode LOLA – Looking for Likely Alterantives untersuchen Studierende zudem selbstständig und mit Methoden des forschenden Lernens ausgesuchte innovative Modellprojekte des nachhaltigen Konsums, die sie anschließend im Plenum präsentieren. Mit dem Sommersemester 2022 findet das Seminar erstmals vierstündig statt – mit wöchentlich zwei Stunden Vorlesung und zwei Stunden Übung.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie in Moses.

Vertiefungsveranstaltung Ökonomie (ALMA-WP3)

Klima-Krise, Corona-Krise, soziale Krise? Alternativen zwischen Green New Deal und Postwachstums-Ökonomie

Zeit: Dienstags, 16.00 – 18.00 Uhr

Ort: Raum MAR 0.015

Inhalt: Seit mehr als einem Jahrzehnt ist der „Green New Deal“ als Programm für den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft in der Diskussion. Erdacht wurde das Programm – in Anlehnung an den „New Deal“ der USA aus den 1930er Jahren – als Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise nach 2007. Derzeit bestimmt er die politische Debatte in den USA und der EU, um eine dreifache Antwort zu bieten, erstens auf die rasant gestiegene Wahrnehmung der Klimakrise, zweitens auf die zunehmende Polarisierung des Wohlstands und der wirtschaftlichen Marginalisierung von Teilen der Bevölkerung und drittens ganz aktuell als Reaktion auf die wirtschaftliche Flaute im Zuge der ‚Corona-Krise‘. Ins Seminar werden wir einsteigen, in dem wir die Begriffs- und Konzeptgeschichte vom „New Deal“ der 1930er Jahre bis hin zu den gegenwärtigen Programmen des Green New Deals nachzeichnen. Sodann werden wir Grundlagen des Green New Deals diskutieren, darunter die Frage, ob es einen kapitalistischen Wachstumszwang gibt, inwiefern eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltschäden möglich ist, und ob Strategien für ‚Postwachstum‘ und ‚Degrowth‘ eine Alternative bieten. Schließlich werden wir verschiedene gegenwärtige Programm für einen Green New Deal in Europa und den USA vergleichen. Wenn wir das Seminar beschließen, werden die Teilnehmer*innen in der Lage sein, Programme für den sozialen, ökonomischen und ökonomischen Umbau der Gesellschaft kompetent bewerten und die alternativen Vorschläge für einen Green New Deal diesseits und jenseits des Atlantiks differenziert betrachten zu können.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie in Moses.

Arbeit & Nachhaltigkeit (BA-WP1a)

Zeit: Seminar / Vorlesung: Dienstags, 16.15 – 17.45 Uhr

Ort: Raum MAR 0.015

Inhalt: In diesem Modul erwerben Studierende vertiefende sozio-ökonomische Kompetenzen, insbesondere zum Verständnis von Arbeit im Rahmen unterschiedlicher sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Konzepte und im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Das Seminar führt verschiedene Begriffe von Arbeit ein (Erwerbsarbeit, Reproduktionsarbeit, Subsistenzarbeit, bürgerschaftliches Engagement usw.), diskutiert den Zusammenhang zwischen Arbeit und Umweltfolgen und ergründet schließlich Herausforderungen des Wandels von Arbeitsmodellen und -formen in der erforderlichen sozial-ökologischen Transformation hin zu einer ‚Null-Emissions-Gesellschaft‘.
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können Studierende die historisch veränderten Bedeutungen und unterschiedliche Konzepte von „Arbeit“ erläutern und kritisch reflektieren; verschiedene Formen von Arbeit erklären; Arbeit im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung einordnen; aktuelle sozial-ökologische Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeit und vor dem Hintergrund relevanter Entwicklungen (z.B. Globalisierung und Digitalisierung) erläutern; und verschiedene Lösungsansätze zur Bewältigung dieser Herausforderungen kritisch reflektieren.
Als Leistungsanforderung entwickeln die Studierenden eine ‚Vision‘ und einen umfassenden Entwurf zukunftsfähiger Arbeit(en) in einer nachhaltigen Gesellschaft. Da das Modul vierstündig geplant aber als Präsenz-Seminar nur zwei Stunden pro Woche stattfindet, nehmen diese konzeptionell und empirischen Studierendenprojekte einen signifikanten Umfang ein (ca. 1,5 Stunden/ Woche) und münden in Präsentationen im Rahmen einer ‚nachhaltigkeits-orientierten Arbeitsbörse‘ am Semesterende.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie in Moses.