Technische Universität Berlin

Stufe 2: Universitätsbetrieb unter Pandemiebedingungen

Übersicht der Maßnahmen an der TU Berlin

In Stufe 2 sind die meisten Gebäude der TU Berlin, in denen Lehrbetrieb stattfindet, geöffnet. Studierende haben zu diesen, Beschäftigte zu allen Gebäuden Zutritt. Die Gebäude, die für den Lehrbetrieb geöffnet sind, sind auch für Externe wie den Warenverkehr, Veranstaltungsteilnehmer*innen, Mieter*innen, Vertragsunterzeichnende usw. geöffnet. Für Gebäude, in denen kein Lehrbetrieb stattfindet, sind für Student*innen und Externe von den Fachgebiets-Leitungen weiterhin Zugangsberechtigungen auszustellen. Aktuelle Liste der nicht geöffneten Gebäude.

Grundsätzlich gilt: Alle Gebäude der TU Berlin bleiben für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. 

Verwaltung

Verwaltungstätigkeiten können in Präsenz und im Homeoffice stattfinden. Die jeweiligen Bereiche werden gebeten, eigenständig zu prüfen, ob eine Kohortenbildung (das Aufteilen der Beschäftigten in mind. zwei Gruppen, die sich aufgrund verschiedener Präsenzzeiten oder -tage nicht begegnen) zur Sicherung der Aufrechterhaltung des Betriebs sinnvoll ist. Die Vorgesetzten müssen Einsatzpläne erstellen. Es kann zu Einschränkungen des Service der Verwaltung kommen.

Zur Mehrfachbelegung von Büros wird in den Hygieneregeln der TU Berlin ausgeführt. Diese Regeln sind bei der Umsetzung bindend.

Dienstliche Meetings und Gremiensitzungen

Dienstliche Meetings, Gremiensitzungen (außer Berufungskommissionen), Workshops, Fortbildungen usw. können mit maximal 10 Teilnehmer*innen in Präsenz stattfinden. Über Ausnahmen kann der Krisenstab entscheiden. Grundsätzlich werden virtuelle Sitzungen dringend empfohlen.

Forschung und Berufung

Der Forschungsbetrieb kann weiter in Präsenz stattfinden. Die Fachgebiete werden gebeten, eigenständig zu prüfen, ob eine Kohortenbildung (das Aufteilen der Beschäftigten in mindestens zwei Gruppen, die sich aufgrund verschiedener Präsenzzeiten oder -tage nicht begegnen) zur Sicherung der Aufrechterhaltung des Betriebs sinnvoll ist. Die Vorgesetzten müssen Einsatzpläne erstellen. Die Fachgebiete werden bei Stufe 2 gebeten, sich gleichzeitig auf Stufe 3 vorzubereiten, in welcher sie ihre Forschungsanlagen möglicherweise in den sicheren Zustand herunterfahren müssen.

Berufungskommissionen sollen künftig ausschließlich virtuell tagen; eine entsprechende Rechtsgrundlage befindet sich derzeit in Erarbeitung.

Studium / Lehre

 In Präsenz dürfen nur noch Prüfungen, Praxisformate, Einführungsveranstaltungen für Neuimmatrikulierte und die ausgewählten Veranstaltungen des ersten Fachsemesters der Bachelorstudiengänge stattfinden. Alle Regeln zu Präsenzveranstaltungen.

Für Prüfungen ergeben sich Einschränkungen für wissenschaftliche Aussprachen, die mit maximal 10 Teilnehmer*innen und damit gegebenenfalls in Teilpräsenz stattfinden können.

Exkursionen können mit einer maximal 10 Teilnehmer*innen stattfinden und sind grundsätzlich vorab vom Vizepräsidenten für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit unter Vorlage eines Hygienekonzepts (per E-Mail) zu genehmigen.

Im Studienkolleg findet Lehre im Hybridformat statt.

Geförderte Studienaufenthalte sind abhängig vom Reiseziel möglich, sofern die jeweiligen Studierenden hierfür das Risiko tragen. Die Abteilung Internationales berät hierzu gern.

Internationale Student*innen / Gastwissenschaftler*innen

Internationale Student*innen und Gastwissenschaftler*innen sind an der TU Berlin herzlich willkommen. Die TU Berlin übernimmt jedoch keine Kosten für eine eventuelle Quarantäne-Unterbringung. Wir bitten die Fakultäten, Gastwissenschaftler*innen und Free Mover entsprechend zu sensibilisieren und gegebenenfalls individuelle Lösungen in Absprache mit der Abteilung Internationales zu finden.

Dienstreisen

Dienstreisen können stattfinden, nicht jedoch in Gebiete, für welche vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung ausgesprochen wurde oder die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet (inklusive Deutschland) eingestuft wurden. Dies gilt auch für innerdeutsche Destinationen außerhalb Berlins mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 pro 100.000 Einwohner.  Über Ausnahmen entscheidet der Krisenstab. Bereits genehmigte Dienstreisen in Risikogebiete beziehungsweise Gebiete mit Reisewarnung sind abzusagen. Die Stornierungskosten trägt die TU Berlin.

Bibliotheken, PC-Pools und Lernräume

Die Nutzung der Bibliotheken ist unter Nutzung einer gegebenenfalls stärker begrenzten Anzahl von Arbeitsplätzen in den Lesesälen und nach vorheriger Onlinebuchung möglich. In Abhängigkeit der Personalsituation werden die Öffnungszeiten eingeschränkt. Die Ausleihe von Freihandbestand (Selbstbedienung) und Magazinbeständen (Onlinebestellung und Bereitstellung) sind möglich.

PC-Pools und Lernräume sind geschlossen.

Postzustellungen

Die Post wird normal verteilt. Pakete werden in die Poststelle des Gebäudes Z umgeleitet. In der Poststelle eingetroffene Pakete werden über den Kurierfahrer der TU Berlin an die Empfänger*innen in der Universität bis ins Büro zugestellt. Ist wiederholt niemand im betreffenden Bereich anzutreffen und auch telefonisch zur Übergabekoordinierung nicht zu erreichen, wird das Paket in der Poststelle eingelagert und die*der Empfänger*in muss es selbst abholen. Lieferungen von Chemikalien oder beispielsweise schweren Geräten können nicht umgeleitet werden. Hierzu sind die jeweiligen Pforten zu informieren.

Events

Wissenschaftliche Veranstaltungen und Events können mit einer maximal 10 Teilnehmer*innen stattfinden. Catering ist grundsätzlich nicht gestattet.

Hochschulsport

Der Hochschulsport kann unter Einschränkungen und mit maximal 24 Teilnehmer*innen (Außensportarten) beziehungsweise 11 Teilnehmer*innen pro Gruppe (kontaktarme Innensportarten) stattfinden. Er bietet ausschließlich Außensportarten und kontaktarme Innensportarten an.

Studierendenwerk / gastronomische Einrichtungen

Für die gastronomischen Angebote des Studierendenwerks und der privaten Betreiber*innen ergeben sich keine Unterschiede zu Stufe 1. Bei den studentischen Cafés entschiedet der Krisenstab anhand der Pandemieentwicklung über die Öffnung oder Schließung. Die Kontaktdaten der Gäste sind von den Betreiber*innen gem. der Coronaverordnung des Landes Berlin in der jeweils gültigen Fassung zu erfassen und unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Standards bspw. in verschlossenen Umschlägen vier Wochen aufzubewahren.