Technische Universität Berlin

Stufe 1: Universitätsbetrieb unter Pandemiebedingungen

Übersicht der Maßnahmen an der TU Berlin

Die Stufe 1 des Universitätsbetriebs unter Pandemiebedingungen zeichnet sich durch Maßnahmen aus, die die weitere Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Unter vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen fallen die Einschränkungen geringer aus als in den Stufen 2 und 3.

Gebäude

In Stufe 1 sind die meisten Gebäude der TU Berlin, in denen Lehrbetrieb stattfindet, geöffnet. Studierende haben zu diesen, Beschäftigte zu allen Gebäuden Zutritt. Die Gebäude, die für den Lehrbetrieb geöffnet sind, sind auch für Externe wie den Warenverkehr, Veranstaltungsteilnehmer*innen, Mieter*innen, Vertragsunterzeichnende usw. geöffnet. Für Gebäude, in denen kein Lehrbetrieb stattfindet, sind für Student*innen und Externe von den Fachgebiets-Leitungen weiterhin Zugangsberechtigungen auszustellen. Aktuelle Liste der nichtgeöffneten Gebäude.

Verwaltung

Verwaltungstätigkeiten können in Präsenz und im Homeoffice stattfinden. Zur Mehrfachbelegung von Büros wird in den Hygieneregeln der TU Berlin ausgeführt.

Forschung / Berufungskommission

Präsenzforschung kann stattfinden. Die Empfehlungen zum Homeoffice sind zu beachten.

Berufungskommissionen sollen künftig ausschließlich virtuell tagen; eine entsprechende Rechtsgrundlage befindet sich derzeit in Erarbeitung.

Dienstliche Meetings und Gremiensitzungen

Dienstliche Meetings, Gremiensitzungen (außer Berufungskommissionen), Workshops, Fortbildungen usw. können mit maximal 20 Teilnehmer*innen in Präsenz stattfinden. Über Ausnahmen kann der Krisenstab entscheiden. Grundsätzlich werden virtuelle Sitzungen empfohlen.

Studium / Lehre

Ein Teil der Lehre findet im Präsenzformat mit maximal 40 Teilnehmer*innen pro Raum statt. Praxisformate können mit maximal 20 Teilnehmer*innen stattfinden. Prüfungen können in Präsenz stattfinden, die maximale Teilnehmer*innen-Zahl ergibt sich aus der Größe des Raumes.

Exkursionen können mit maximal 20 Teilnehmer*innen-Zahl in Eigenverantwortung des jeweiligen Fachgebiets stattfinden, jedoch nicht in Risikogebiete beziehungsweise Gebiete mit Reisewarnung. Exkursionen mit mehr als 20 Teilnehmer*innen sind unter Vorlage eines Hygienekonzepts (per E-Mail) durch den Vizepräsidenten für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu genehmigen.

Im Studienkolleg findet Lehre im Präsenzformat statt.

Geförderte Studienaufenthalte sind abhängig vom Reiseziel möglich, sofern die jeweiligen Student*innen hierfür das Risiko tragen. Die Abteilung Internationales berät hierzu gern.

Internationale Student*innen / Gastwissenschaftler*innen

Internationale Student*innen und Gastwissenschaftler*innen sind an der TU Berlin herzlich willkommen. Die TU Berlin übernimmt jedoch keine Kosten für eine eventuelle Quarantäneunterbringung. Wir bitten die Fakultäten, Gastwissenschaftler*innen und Free Mover entsprechend zu sensibilisieren und gegebenenfalls individuelle Lösungen in Absprache mit der Abteilung Internationales zu finden.

Dienstreisen

Dienstreisen können stattfinden, nicht jedoch in Gebiete, für welche vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung ausgesprochen wurde oder die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet (inklusive Deutschland) eingestuft wurden. Dies gilt auch für innerdeutsche Destinationen außerhalb Berlins mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 pro 100.000 Einwohner. Über Ausnahmen entscheidet der Krisenstab. Bereits genehmigte Dienstreisen in Risikogebiete beziehungsweise Gebiete mit Reisewarnung sind abzusagen. Die Stornierungskosten trägt die TU Berlin.

Bibliotheken und PC-Pools sowie Lernräume

Die Nutzung der Bibliotheken ist unter Nutzung einer begrenzten Anzahl von Arbeitsplätzen in den Lesesälen und nach vorheriger Onlinebuchung möglich. Die Ausleihe von Freihandbestand (Selbstbedienung) und Magazinbeständen (Onlinebestellung und Bereitstellung) sind möglich.

PC-Pools und Lernräume können unter der Nutzung eines elektronischen Anmeldesystems und nach Vorlage eines entsprechenden Hygienekonzepts an den Krisenstab öffnen.

Postzustellungen

Die Post wird normal verteilt. Pakete werden in die Poststelle des Gebäudes Z umgeleitet. In der Poststelle eingetroffene Pakete werden über den Kurierfahrer der TU Berlin an die Empfänger*innen in der Universität bis ins Büro zugestellt. Ist wiederholt niemand im betreffenden Bereich anzutreffen und auch telefonisch zur Übergabekoordinierung nicht zu erreichen, wird das Paket in der Poststelle eingelagert und die*der Empfänger*in muss es selbst abholen. Lieferungen von Chemikalien oder beispielsweise schweren Geräten können nicht umgeleitet werden. Hierzu sind die jeweiligen Pforten zu informieren.

Events

Wissenschaftliche Veranstaltungen und Events können mit maximal 40 Teilnehmer*innen stattfinden. Catering ist grundsätzlich nicht gestattet.

Hochschulsport

Der Hochschulsport kann unter Einschränkungen und mit maximal 24 Teilnehmer*innen (Außensportarten) beziehungsweise 11 Teilnehmer*innen pro Gruppe (kontaktarme Innensportarten) stattfinden. Er bietet ausschließlich Außensportarten und kontaktarme Innensportarten an.

Studierendenwerk / gastronomische Einrichtungen

Das Studierendenwerk entscheidet zur Öffnung von Mensen und Cafés in eigener Zuständigkeit.

Private Betreiber*innen gastronomischer Einrichtungen an der TU Berlin dürfen öffnen. Die studentischen Cafés Wiwi EB, Sheila und Architektur dürfen bis 19 Uhr öffnen. Die Kontaktdaten der Gäste sind von den Betreiber*innen gemäß der Coronaverordnung des Landes Berlin in der jeweils gültigen Fassung zu erfassen und unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Standards beispielweise in verschlossenen Umschlägen vier Wochen aufzubewahren.