Technische Universität Berlin

Stufe 1: Universitätsbetrieb unter Pandemiebedingungen

Übersicht der Maßnahmen an der TU Berlin

Die Stufe 1 des Universitätsbetriebs unter Pandemiebedingungen zeichnet sich durch Maßnahmen aus, die die weitere Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Unter vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen fallen die Einschränkungen geringer aus als in den Stufen 2 und 3.

Studium / Lehre

Details zu den geltenen Regelungen für Studium und Lehre finden Sie zusammengefasst auf dieser Seite: https://www.tu.berlin/go31555/

 

Gebäude

Die Gebäude der TU Berlin sind für alle TU-Mitglieder und den Publikumsverkehr geöffnet.

Arbeitsort: Präsenz und/oder Homeoffice

Die Universitätsleitung empfiehlt eine ausgewogene Mischung aus Homeoffice und Präsenz auf dem Campus.

Als Entscheidungsgrundlage dienen

  • die Größe des Arbeitsraumes/Büros/Labors und damit die Ermöglichung des Mindestabstandes von 1,5 Metern,
  • die Notwendigkeit, Arbeitsvorgänge vor Ort umsetzen zu müssen
  • und die Arbeitsfähigkeit auf dem Campus vor allem im Hinblick auf das Funktionieren der IT in den Arbeitsräumen.

Homeoffice kann gewählt werden, sofern die jeweiligen Arbeitsaufgaben dies zulassen und keine Dringlichkeit, vor Ort arbeiten zu müssen, besteht.

In Absprache mit dem Team entscheidet der*die Vorgesetzte.

Die Mehrfachbelegung von Diensträumen wird in den Hygieneregeln der TU Berlin ausgeführt.

Risikogruppen

Die arbeitsmedizinische Empfehlung, dass vulnerable Personengruppen, die aus medizinischen Gründen das Risiko eines schweren Verlaufes bei Erkrankung mit dem neuen Coronavirus haben, im Homeoffice arbeiten sollen, wird bis Ende 2021 aus arbeitsrechtlicher Sicht verlängert.

Hierzu bedarf es eines Attestes der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes zur Vorlage bei der*dem Vorgesetzten. Eine Diagnose ist nicht anzugeben!

Der Betriebsärztliche Dienst (BÄD) kann hierzu ebenfalls beraten und die Empfehlung attestieren (dies gilt ergänzend, das Attest des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin ist ausreichend).

Forschung

Präsenzforschung kann unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.

Berufungskommission

Für die Arbeit von Berufungskommissionen ist aktuell festgelegt, dass diese ausschließlich virtuell tagen sollen. Die dafür notwendige Rechtsgrundlage wurde durch Änderung der Berufungsordnung und einen Beschluss des Präsidiums der TU Berlin geschaffen. Das Präsidium prüft, ob eine Änderung des aktuell geltenden Beschlusses vorgenommen werden kann.

Dienstliche Meetings und Gremiensitzungen

Dienstliche Meetings, Gremiensitzungen (außer Berufungskommissionen), Workshops, Fortbildungen usw. können in Präsenz und unter Berücksichtigung der Hygieneregeln stattfinden (u.a. Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und Maskenpflicht).

Grundsätzlich werden weiterhin virtuelle Sitzungen bzw. hybride Formate empfohlen.

Internationale Student*innen / Gastwissenschaftler*innen und Studierendenmobilität

Internationale Student*innen und Gastwissenschaftler*innen sind an der TU Berlin herzlich willkommen. Personen, die mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft sind, gelten als nicht geimpft.

Die Ständige Impfkommission führt in ihrer Empfehlung vom 17. September 2021 aus:

„Personen, die im Ausland bereits mit nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden, benötigen gemäß aktueller Rechtslage und unter Berücksichtigung der altersentsprechenden Impfempfehlungen eine erneute Impfserie (s. Tab. 1), um in der EU den Status als Geimpfte zu erlangen.“
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/38_21.pdf?__blob=publicationFile

Eine ärztliche Beratung ist notwendig.

Die TU Berlin übernimmt keine Kosten für eine eventuelle Quarantäneunterbringung. Wir bitten die Fakultäten, Gastwissenschaftler*innen und Free Mover entsprechend zu sensibilisieren und gegebenenfalls individuelle Lösungen in Absprache mit der Abteilung Internationales zu finden.

Geförderte Studienaufenthalte sind abhängig vom Reiseziel möglich, sofern die jeweiligen Student*innen hierfür das Risiko tragen. Die Abteilung Internationales berät hierzu gern.

Dienstreisen

Dienstreisen in Gebiete, die vom RKI als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete eingestuft sind, dürfen nicht stattfinden.

Alle anderen Dienstreisen können ohne weitere Genehmigung durch den Krisenstab erfolgen. Die jeweiligen Einreisebestimmungen sind zu beachten.

Es ist jeweils vor Reiseantritt zu prüfen, ob sich das Reiseziel in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet verwandelt hat.

Postzustellungen

Die Post wird normal verteilt. Pakete werden in die Poststelle des Gebäudes Z umgeleitet. In der Poststelle eingetroffene Pakete werden über den Kurierfahrer der TU Berlin an die Empfänger*innen in der Universität bis ins Büro zugestellt. Ist wiederholt niemand im betreffenden Bereich anzutreffen und auch telefonisch zur Übergabekoordinierung nicht zu erreichen, wird das Paket in der Poststelle eingelagert und die*der Empfänger*in muss es selbst abholen.

Lieferungen von Chemikalien oder beispielsweise schweren Geräten können nicht umgeleitet werden. Hierzu sind die jeweiligen Pforten zu informieren.

Regeln für wissenschaftliche Veranstaltungen und Events

Folgende verbindliche Vorgaben gelten ab 01.10.2021 für wissenschaftliche Veranstaltungen und Events, die über das Team Eventmanagement (PR-E) angemeldet werden. Regelungen für Lehrveranstaltungen, Praxisformate, etc. entnehmen Sie bitte den entsprechenden Abschnitten.

Die folgenden Vorgaben gelten in Verbindung mit den Hygieneregeln und Regelungen des Stufenplans der TU Berlin. Für Sachverhalte, die im Folgenden nicht konkret geregelt sind, gelten die allgemeinen Vorgaben der Hochschule.

Zulässige Teilnehmendenzahl
Wissenschaftliche Veranstaltungen und Events mit externen Personen können unter gleichen Bedingungen wie Lehrveranstaltungen (3G-Regel, Mindestabstände, Maskentragepflicht, Dokumentationspflicht) stattfinden. Die maximale Zahl der Teilnehmer*innen in Präsenz bemisst sich nach der Corona-Kapazität des Raumes, in dem die Veranstaltung stattfindet. Veranstaltungen, die sich über mehrere Räume erstrecken, sind derzeit nicht zulässig.

3G-Prinzip und Anwesenheitsdokumentation
An wissenschaftlichen Veranstaltungen und Events dürfen nur Personen teilnehmen, die negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sind. Die Einhaltung dieser Vorgabe ist durch die/den Veranstalter*in zu kontrollieren.

Veranstalter*innen haben die Anwesenheit gem. § 4 SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin zu dokumentieren und bei Bedarf den zuständigen Behörden zugänglich zu machen. Es steht den Veranstalter*innen frei, hierfür eine digitale oder physische Lösung zu nutzen. In jedem Fall sind die Vorgaben zum Datenschutz zu beachten.

Im Falle des Auftretens eines oder mehrerer Coronafälle im Zusammenhang mit an der TU Berlin durchgeführten Veranstaltungen ist umgehend das Team Eventmanagement zu informieren.

Maskenpflicht
Es besteht auch bei Einhaltung des Mindestabstands im Sitzen oder Stehen und am Platz die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder einer Maske mit höherer Schutzwirkung (FFP2).

Catering
Eine Verpflegung der Teilnehmenden kann durch sogenannte „Boxen“ (individuell abgepackte Mahlzeiten) und Getränkeflaschen mit Schraubverschluss zur Individualnutzung sichergestellt werden. Hierbei ist verbindlich auf Nachhaltigkeit zu achten, und insbesondere Kunststoffabfälle sind auf ein Minimum zu reduzieren bzw. gänzlich zu vermeiden. Durch die Teilnehmenden selbst mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen verzehrt werden.

Die Teilnehmenden sollten zum Verzehr an ihre Plätze zurückkehren. Beim Einsatz von Stehtischen sind max. 2 Personen pro Stehtisch vorzusehen. Die Maske kann während des Verzehrs kurzzeitig abgenommen werden, sofern der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten wird.

Kommt Personal zur Ausgabe z.B. der Boxen etc. zum Einsatz, hat dieses über eine Bescheinigung über die Belehrung von Lebensmittelpersonal gem. § 43 IfSG, ehemals „Rote Karte“ oder „Gesundheitspass“, zu verfügen.

Ein Catering in Form von Buffets oder anderer offener Speisen ist nicht gestattet. Sollten Gegenstände von mehreren Personen angefasst oder benutzt werden müssen (z.B. Flaschenöffner), ist eine Desinfektion nach jeder Nutzung sicherzustellen.

In jedem Fall ist eine Gruppenbildung zu unterbinden und der vorgeschriebene Mindestabstand einzuhalten.

Veranstaltungen im Freien
Für wissenschaftliche Veranstaltungen und Events im Freien auf den Außenflächen der TU Berlin gilt abweichend folgende Regelung zur Maskenpflicht: Auf das Tragen von Masken kann bei Einhaltung des Mindestabstands sowie des 3G-Prinzips verzichtet werden.

Für wissenschaftliche Veranstaltungen und Events in Zelten gilt die Ausnahme von der Maskenpflicht nicht.

Hygienekonzept
Für wissenschaftliche Veranstaltungen und Events ist ein Hygienekonzept vorzulegen. Dieses ist spätestens nach Bestätigung der Räume und finalen Möblierungsplanung dem Team Eventmanagement einzureichen und muss auf die konkrete Veranstaltung und örtlichen Gegebenheiten angepasst sein.

Hochschulsport

Der Hochschulsport kann unter Einschränkungen mit maximal 30 Teilnehmer*innen bei Sport im Freien stattfinden. In Innenräumen ist zur Sicherung des Mindestabstandes ein Richtwert von insgesamt höchstens einer nutzenden Person pro 5 Quadratmetern der für den jeweiligen Zweck genutzten Fläche einzuhalten.

Für alle Teilnehmenden an Sport in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel.

Das Individualtraining im Fitnessstudio ist im Rahmen eines speziellen Hygienekonzepts möglich – siehe § 31 der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

StudierendenWERK BERLIN / gastronomische Einrichtungen

Das StudierendenWERK BERLIN wird nach 18-monatiger Schließung Mensen und Cafés wieder öffnen.

Folgende Hygiene-Maßnahmen sind für alle Besucher*innen relevant:

  • Es gilt die 3G-Regel in allen Einrichtungen.
  • Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske ist auf allen Mensa-Wegen Pflicht.
  • Die Erfassung der Anwesenheiten erfolgt via QR-Code der Corona-Warnapp des Bundes bzw. der Luca App.
  • Ab 18. Oktober 2021 öffnen an der TU Berlin:
    • Mensa, Mensa Veggie 2.0 und Backshop Hardenbergstraße
    • Mensa und Backshop Marchstraße
    • Mensa und Backshop Architektur

Private Betreiber*innen gastronomischer Einrichtungen an der TU Berlin dürfen öffnen gemäß den für die Gastronomie geltenden Regeln aus der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: siehe § 18 unter https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung

Die studentischen Cafés können öffnen gemäß den für die Gastronomie geltenden Regeln aus der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: siehe § 18 unter https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung

Die Kontaktdaten der Gäste sind von den Betreiber*innen gemäß der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin in der jeweils gültigen Fassung zu erfassen und unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Standards beispielweise in verschlossenen Umschlägen vier Wochen aufzubewahren.