Informationen zu Studium und Lehre

Das Sommersemester 2022 findet in Präsenz statt. Seit dem 1. April 2022 gelten in Hinblick auf Studium und Lehre an der TU Berlin die folgenden Regeln

FFP2-Maske

In geschlossenen Räumen gilt nach dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme zum Selbstschutz und zum Schutz von anderen die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske, dringend empfohlen wird eine FFP2-Maske. Die Pflicht gilt nicht bei Prüfungen sowie für sprechende Personen, solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht unterschritten wird. In den Lehrveranstaltungen entscheiden die Lehrenden nach den Gegebenheiten vor Ort. Im Falle einer Auseinandersetzung zur Einhaltung der Maskenpflicht kann der Ordnungsdienst unter Nennung des Gebäudes und der Raumnummer zur Unterstützung hinzugerufen werden:

  • Campus Charlottenburg: 030 314-22571
  • TIB-Gelände: 030 74780059, 030 4631100, 0172 2545332
     

Überarbeitete Hygieneregeln

Die TU Berlin hat ihre Hygienregeln hinsichtlich von Basisschutzmaßnahmen überarbeitet. Bitte beachten Sie diese. Zu den Hygieneregeln.

Anwesenheit

Die Anwesenheit von Teilnehmer*innen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen zur Kontaktnachverfolgung muss nicht mehr dokumentiert werden.

Präsenzform

Lehrveranstaltungen und Prüfungen sollen in Präsenzform unter Beachtung der jeweils aktuellen Schutz- und Hygieneregeln durchgeführt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern kann unterschritten werden. Je nach Lage vor Ort (z. B. mangelnde Lüftungsmöglichkeiten) kann die Anzahl der Teilnehmer*innen in dem Raum begrenzt werden. Die weiterhin vorhandenen alten Abstandsaufkleber in den Hörsälen ermöglichen bei geringer Belegung die Einhaltung von Mindestabständen. Die Entscheidung über Umfang und Organisation der Präsenzlehranteile obliegt den für die Lehre zuständigen Bereichen. In den Lehrveranstaltungen entscheiden die Lehrenden nach den Gegebenheiten vor Ort.

Platzbelegung

Die Planung für die Raumvergabe der Lehrveranstaltungen erfolgte im Januar für Hörsäle mit einer Platzbelegung von 50 Prozent und von Seminarräumen mit 100 Prozent. Die Raumvergabe ist abgeschlossen. In den entsprechend zugewiesenen Räumen entscheiden die Lehrenden nach den Gegebenheiten vor Ort. Im MTS können Räume ab Vorlesungsbeginn des Sommersemester 2022 wieder selbstständig gebucht werden.

(Präsenz-)Lehre

  • Studium und Lehre lebt vom direkten Austausch miteinander und untereinander. Dies funktioniert vor allem in Präsenzformaten sehr gut. Trotzdem wird es auch im kommenden Semester aus verschiedenen Gründen Lehrformate oder einzelne Termine geben, die nicht in Präsenz stattfinden (können).
  • Präsenzlehre kann nun wieder durchgeführt werden und soll idealerweise durch Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren ergänzt werden. Viele Lehrende haben mit ausgesprochen hohem Engagement in den letzten Jahren gute digitale Lehrmaterialien erstellt. Auch an dieser Stelle: Vielen Dank dafür! Nutzen sie diese selbstverständlich gerne weiter! Machen Sie neue Erfahrungen in Verbindung mit Präsenzlehre, um den Student*innen im Vergleich zu rein digitalen Inhalten noch bessere Lernergebnisse zu ermöglichen. Hybride und digital unterstützte Lehrveranstaltungen können und sollen angeboten werden. Insbesondere sollte ein Teil der Lehrveranstaltungen die mehrfach angeboten werden (z. B. Tutorien) auch digital zur Verfügung stehen. Ein Anspruch auf die Bereitstellung eines digitalen oder hybriden Angebots für eine in Präsenz stattfindende Lehrveranstaltung besteht jedoch nicht. Die Entscheidung über Umfang und Organisation der hybriden oder digital unterstützten Lehranteile obliegt in den Lehrveranstaltungen den Lehrenden.

    • Als hybride Lehre gilt in diesem Zusammenhang die synchrone Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Student*innen, die einerseits physisch vor Ort in Räumlichkeiten der TU Berlin sind – bei gleichzeitig virtueller Teilnahme von anderen Student*innen „mobil“ über ein Videokonferenztool. Für dieses Lehrformat werden in der Regel mindestens zwei Personen (z. B. ein*e Professor*in und ein*e studentische*r Beschäftigte*r) und eine entsprechende technische Ausstattung benötigt (vorhanden z. B. in den Hörsälen H 104, H 105, H 107, H 110 und EW 201 oder in Seminaren mit mobilen Konferenztools). Dies wird nur in einem kleineren Teil unserer etwa 1.800 Lehrveranstaltungen möglich sein. Wo es aber möglich ist, soll dieses Format gerne eingesetzt und kreativ genutzt werden.

    • Digital unterstützte Lehrveranstaltungen werden durch Bereitstellung digitaler Elemente gestaltet. Hier bietet sich das Flipped-classroom-Konzept besonders an: Asynchrone Elemente (z. B. in ISIS bereitgestellte Videos, Skripte, Aufgaben, etc.) können von den Student*innen selbstständig bearbeitet werden und im Rahmen von Question-and-Answer-Sessions dann synchron in Hörsälen und Seminarräumen miteinander diskutiert werden.

  • An der TU Berlin gibt es keine generelle Anwesenheitspflicht. In vielen Lehrveranstaltungen wie z. B. Laborpraktika und Seminaren mit aktiver Beteiligung müssen sich die Student*innen selbstverständlich einbringen. Auch in anderen Lehr- und Prüfungsformaten ist die Anwesenheit der Student*innen erforderlich; entsprechende Regelungen finden Sie jeweils in den Modulbeschreibungen. Aufgrund der noch anhaltenden Pandemie werden einzelne Student*innen und Lehrende aus gesundheitlichen Gründen (z.B. Risikogruppen oder Personen mit der Verpflichtung zu Kontaktverboten) nicht an (allen) Terminen der Präsenzveranstaltungen teilnehmen können oder wollen. Im Rahmen von Nachteilsausgleichen (siehe unten) muss es Angebote für Menschen geben, die nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können.

Lernräume

Die Hochschulbibliotheken und PC-Pools sind geöffnet. Auch stehen weiterhin die zentral und dezentral verwalteten Lernräume zur Verfügung. Seminarräume können, sofern sie nicht für Lehrveranstaltungen genutzt werden, ebenfalls zum selbstständigen Lernen genutzt werden. Mehr Informationen zu Lernräumen.

Prüfungen

  • Prüfungen können in Präsenz oder in digitalen Prüfungsformaten durchgeführt werden. Die Entscheidung über die Art der Prüfungsdurchführung obliegt den Prüfenden.
  • Zu digitalen Prüfungen stehen Informationen für Lehrende und Studierende in dem ISIS-Kurs zu digitalen Prüfungen und Weiterbildungsangebote in der ZEWK und dem BZHL bereit.

  • Die Prüfungsanmeldungen erfolgen ab dem Sommersemester 2022 über SAP/tuPORT (Pilotstudiengänge) oder MOSES, nicht über QISPOS. Weitere Informationen folgen.

  • Der Gesetzgeber plant nach derzeitigem Stand, dass auch nicht bestandene Prüfungen im Sommersemester 2022 nicht gezählt werden und dieses Semester nicht auf die individuelle Regelstudienzeit angerechnet wird. Über die endgültigen Regelungen informieren wir nach Beschluss der entsprechenden Gesetzesänderung.

Nachteilsausgleiche

  • Zusätzlich zur bestehenden Praxis gemäß AllgStuPO § 67 sollen folgende pandemiebedingte Konstellationen als „triftiger Grund“ im Sinne des Nachteilsausgleichs angesehen werden:
  • Studierende, die

    • einer Quarantäne- oder Isolationspflicht unterliegen oder ein Kind oder pflegebedürftige Angehörige unter Quarantäne- bzw. Isolationspflicht betreuen müssen;
    • die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder bei denen aus medizinischen Gründen kein ausreichender Impfschutz besteht;
    • die auf Assistenz oder Dolmetscher*innen angewiesen sind und deren Assistenzpersonen einer behördlichen Quarantäne- oder Isolationspflicht unterliegen;
    • für die aufgrund vorgeschriebener Hygienemaßnahmen keine barrierefreien Bedingungen hergestellt werden können.
  • Ist aus den vorgenannten oder weiteren pandemiebedingten Gründen keine Teilnahme an Präsenzformaten möglich, sind von den verantwortlichen Lehrenden mit den betroffenen Student*innen angemessene Ersatzstudienleistungen zu vereinbaren. Beim Finden von Alternativen zur Studien- und Prüfungsteilhabe in Präsenz kann bei Bedarf vorrangig die Beratung für Student*innen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sowie ggf. die Referentin bzw. der Referent für Studium und Lehre der jeweiligen Fakultät unterstützen.

  • Soweit Präsenzprüfungen betroffen sind, an denen Student*innen aus einem der oben genannten Gründe nicht teilnehmen können, obliegt es dem zuständigen Prüfungsausschuss auf Antrag zu gestatten, gleichwertige Leistungen in einer anderen Form, an einem anderen Ort oder zu einem anderen Zeitpunkt zu erbringen.

  • Alle Lehrenden, Prüfenden und Bereiche sind nachdrücklich gebeten, in Bezug auf die Anwesenheit der Student*innen in reinen Präsenzlehrveranstaltungen kulant und situationsangemessen umzugehen und pandemiebedingte Gründe im Interesse der Student*innen angemessen zu berücksichtigen.

Kontakt

Für Rückfragen steht Christian Schröder, Vizepräsident für Studium und Lehre, Lehrkräftebildung und Weiterbildung, gerne unter der E-Mail-Adresse vp-sl(at)tu-berlin.de und dem Betreff „SoSe22“ zur Verfügung.