Technische Universität Berlin

Hygieneregeln der TU Berlin

Universitätsbetrieb unter Pandemiebedingungen

Die folgenden Hygieneregeln der TU Berlin sind von allen Personen zu beachten und umzusetzen, die sich auf dem Gelände und in den Gebäuden der TU Berlin aufhalten. Dies gilt auch für externe Personen und Unternehmen.

Sie sind angepasst an die aktuellen Vorschriften und die seit 10. September 2021 geltende SARS-CoV2-Arbeitsschutzverordnung. Sie ersetzen jedoch nicht die Corona-Verordnung des Landes Berlin und die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie des Bundesgesundheitsministeriums. Die Hygieneregeln konkretisieren diese für den Dienstbetrieb der TU Berlin.

Die Hygieneregeln gelten grundsätzlich in allen Stufen des Universitätsbetriebs unter Pandemiebedingungen.

Die Hygieneregeln an der TU Berlin gelten für Geimpfte, Genesene und für diejenigen, die nicht geimpft sind.

Folgende Regeln sind bindend

Persönliche Mitwirkung

Bitte tragen Sie durch Ihr eigenes Verhalten weiterhin dazu bei, das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten und beachten Sie bitte folgende Hygiene- und Schutzregelungen.

Kontaktbeschränkung

Reduzieren Sie weiterhin die physischen Kontakte zu Kolleg*innen.

Mindestabstand

Halten Sie gegenüber anderen Personen, sofern dies im Rahmen der ordnungsgemäßen Betätigung möglich ist, immer einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander ein. Dies gilt auch für Prüfungssituationen, die Arbeit im Labor und in Werkstätten, in Büros, in Wartebereichen, auf Fluren und Wegen, in Aufzügen usw.

Vorgesetzte sind verpflichtet, die Einhaltung dieser Regelungen sicherzustellen, beispielsweise durch Aufteilung der Beschäftigten in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und/oder Festlegung eines Wechselbetriebs in Arbeitsbereichen mit mehreren Personen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

In Bereichen mit erheblichem Publikumsverkehr, beispielsweise Bibliotheken, sind in Absprache mit der Bauabteilung gegebenenfalls bauliche Schutzmaßnahmen einzurichten (z.B. Installation von Plexiglasscheiben zum Schutz).

Testen für Beschäftigte

Für TU-Beschäftigte gilt: Das Testen ist freiwillig, wird aber für nicht bzw. nicht vollständig Geimpfte dringend empfohlen. Die TU Berlin stellt allen Beschäftigten 2 Tests pro Woche zum Selbsttest zur Verfügung – Abholung im Hygienelager gegen Vorlage des Dienstausweises.

Bei einem positiven Testergebnis ist die Selbstisolation und eine Nachtestung mit einem PCR-Test verpflichtend. Bitte beachten Sie auch Infektionskettenmanagement der TU Berlin.

3G-Prinzip (geimpft, genesen, negativ getestet) für Studierende

Für TU-Studierende gilt für die Teilnahme an lehrbezogenen Veranstaltungen oder für den Besuch von PC-Pools-, Lernräumen und Bibliothek o.ä. die Nachweispflicht „geimpft“ oder „genesen“ oder eines negativen Tests. Es werden nur Schnell- oder PCR-Tests anerkannt, keine selbst durchgeführten Selbsttests.

Vor Ort wird es Kontrollen geben.

Der Nachweis der Genesung von einer Covid-19-Erkrankung oder einer vollständigen Corona-Impfung (plus erforderliche Tage Wartezeit) sind dem negativen Testergebnis für diesen Zweck gleichgestellt.

Mehrfachbelegung von Büros und Arbeitsräumen

Eine Mehrfachbelegung von Büros und Arbeitsräumen ist möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern konsequent eingehalten werden kann.

Überlappungszeiten sind - im Rahmen der DV Flex und unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation beispielsweise durch einen entsprechend frühen oder späten Arbeitsbeginn – entsprechend zu regeln und in den Einsatzplänen festzuhalten.

Ungeimpfte Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten nach Möglichkeit nicht in Büros mit Mehrfachbelegung arbeiten.

Es ist zwingend auf ausreichende, möglichst dauerhafte, mindestens regelmäßige (alle 15 Minuten) Belüftung zu achten.

Zwischen den Arbeitsplätzen ist zwingend auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten:

  • gegebenenfalls ist hierzu das Umstellen von Mobiliar erforderlich
  • gegebenenfalls ist auch die Installation von Plexiglasscheiben erforderlich.

Der Betriebsärztliche Dienst steht für Beratungen gern zur Verfügung. Die Personalräte und der Betriebsärztliche Dienst erhalten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten bei Bedarf nach terminlicher Absprache zu begehen. Die Personalräte erhalten die Möglichkeit, die Einsatzpläne bei Bedarf einzusehen.

Die Planung erfolgt in Abstimmung mit dem Team. Die*der Vorgesetzte entscheidet.

Medizinische Gesichtsmaske

In allen Gebäuden der TU Berlin besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (d.h. OP- oder FFP2 Maske oder KN95, N95 oder KF94 Maske jeweils ohne Ausatemventil). Für Beschäftigte gilt diese nicht, sofern sich diese am eigenen, festen Arbeitsplatz aufhalten und den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Bei Lehrenden kann bei der strikten Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern während der Lehre (und damit während des Sprechens) auf das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verzichtet werden.

Auch für Student*innen gilt, dass auf das Tragen von Masken am festen Platz dann verzichtet werden, wenn die Mindestabstände von 1,5 Metern eingehalten werden und die 3G-Regelung angewandt wird. Entsprechend können ab sofort in Lehrveranstaltungen und in Bibliotheken am Platz die Masken abgenommen werden.

Die TU Berlin empfiehlt ihren Beschäftigten wie auch dem externen Lehrpersonal, sich impfen und sich regelmäßig testen zu lassen.  

Ist es zwingend geboten, in einem Abstand von weniger als 1,5 Metern zusammenzuarbeiten, so muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Öffnen von Türen

Fassen Sie beim Betreten von Gebäuden oder Räumen Türklinken, Türknäufe oder Türöffner nicht an, sondern versuchen Sie, wenn möglich, die Türen mit dem Ellenbogen oder Unterarm zu öffnen. 

Händepflege

Waschen Sie sich regelmäßig, häufig und ausgiebig (mindestens 30 Sekunden lang) die Hände mit Seife und cremen Sie sich danach die Hände ein, um den Schutz der Haut zu gewährleisten.

Nies- und Hustetikette

Beachten Sie die Nies- und Hustetikette. Niesen und husten Sie in Ihre Armbeuge, auch wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Lüften

Lüften Sie Räume regelmäßig (mindestens alle 15 Minuten) ausgiebig über Stoßlüften. Das gilt insbesondere für Räume, in denen sich mehrere Personen aufhalten.

Teilnehmer*innenliste

Wenn Sie sich zu einem Treffen mit mehreren Personen zusammenfinden müssen, so ist zwingend eine Teilnehmer*innenliste zu führen und von der*dem Organisator*in* vier Wochen aufzubewahren.

Bitte stellen Sie sicher, dass die Teilnehmer*innen im Falle der Notwendigkeit einer Nachverfolgung kontaktierbar sind, Sie also von jeder*m Teilnehmer*in eine (dienstliche) Telefonnummer oder (dienstliche) E-Mail-Adresse o.ä. haben. Die Listen dienen ausschließlich der einfacheren Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt im Falle einer später festgestellten Infektion. Bitte beachten Sie in jedem Fall den Datenschutz.

Bitte verwahren Sie die Listen in einem Umschlag, der für Dritte nicht einsehbar ist. Hier finden Sie ein Musterdokument für eine Anwesenheitsliste, die pro Teilnehmer*in ausgefüllt werden muss.

Mehrfach genutzte Arbeitsbereiche und Arbeitsmittel reinigen

Arbeitsbereiche sollen nicht von mehreren Personen benutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein (beispielsweise in Werkstätten mit gemeinsam genutztem Gerät, rotierend von mehreren Personen genutzten Büros, Prüfungssituationen etc.), sind die Bereiche (Oberflächen von Tischen z.B.) und Arbeitsmittel, die von mehreren Personen genutzt werden, entsprechend zu desinfizieren.

Teeküchen

Teeküchen sind möglichst nur von einer Person gleichzeitig zu nutzen, insbesondere dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Auf Hygieneregelungen ist hier besonders zu achten.

Unterweisung

Vorgesetzte sind verpflichtet, die Regelungen an die Gegebenheiten ihrer Bereiche anzupassen und ihre Beschäftigten über alle Punkte zu unterweisen (eine Dokumentation ist zudem gemäß § 12 Arbeitsschutzgesetz erforderlich). Entsprechendes gilt für Lehrende von Praxisformaten. Das heißt die Studierenden sind nachweislich zu unterweisen.

Alle Vorgesetzten sind verpflichtet, einen aktuellen Einsatzplan für die Ausübung der Tätigkeit auf dem Campus mit den Beschäftigten abzusprechen, zu erstellen und zu dokumentieren. Die Personalräte erhalten die Möglichkeit, die Einsatzpläne bei Bedarf einzusehen.

Desinfektionsmittel

Da eine Desinfektion je nach Arbeitsbereich oder Prüfungssituation mehrfach am Tag notwendig sein kann und entsprechend selbstständig durchzuführen ist, werden den Beschäftigten, Prüfungsausschüssen usw. Flächendesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. 

Ausgabe von Hygienematerial

Desinfektionsmittel sowie Tücher, die für das Auftragen des Desinfektionsmittels genutzt werden, sind selbstständig unter Vorlage des TU-Mitarbeiter*innen- oder TU-Studierendenausweises beim Hygienelager abzuholen.

Leere Desinfektionsmittelflaschen sind zurückzubringen.

Das Hygienelager ist montags bis freitags von 7 bis 15 Uhr besetzt. Sie finden das Hygienelager im Gebäude EW über den Haupteingang im Erdgeschoss, Raum 001b.

Mund-Nasen-Bedeckungen sind ebenfalls über das Hygienelager erhältlich. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der pro Person ausgegebenen Hygienematerialien beschränkt ist. 

Hinweise zum Gebrauch von Desinfektionsmitteln

Verhalten bei COVID-19-Symptomen, bei positivem Corona-Schnelltest

Personen mit möglicherweise auf COVID-19 hinweisenden Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) oder mit einem positiven Corona-Schnelltest verlassen den Arbeitsplatz beziehungsweise bleiben zu Hause, bis der Verdacht durch eine*n Arzt*Ärztin aufgeklärt ist, und treten in Kontakt zu ihrer*ihrem Vorgesetzten, um im Homeoffice zu arbeiten. Hier ist auch jede*r Einzelne gefragt, die eigene gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um Kolleg*innen sowie andere Menschen auf dem Arbeitsweg nicht in Gefahr zu bringen. Bitte melden Sie sich bei einem positiven PCR-Test auch unter coronafall(at)tu-berlin.de.

(siehe Infektionskettenmanagement der TU Berlin)

Weitere Hinweise

Bitte beachten Sie zusätzlich die laufend vom Robert Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aktualisierten Empfehlungen, und beachten Sie, dass neue Erkenntnisse sowie Entscheidungen der Berliner Senatsbehörden zu einer Anpassung der Vorgaben und Empfehlungen führen können und den vorliegenden gegenüber dann vorrangig sind.

Sollten Sie Verstöße gegen Hygiene- und Schutzmaßnahmen bemerken, dann wenden Sie sich bitte an ihre*n Vorgesetzte*n. Für eine Beratung stehen den Vorgesetzten der Betriebsärztliche Dienst der TU Berlin sowie die Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz jederzeit zur Verfügung, ebenso die Personalräte.

Krisenstab der TU Berlin
September 2021