Technische Universität Berlin

Coronavirus

Arbeiten und Dienstleistungen unter Pandemiebedingungen

Soll ich weiterhin im Homeoffice arbeiten? Wann ist das Arbeiten auf dem Campus erlaubt? Welche Regeln gibt es für Gremiensitzungen? Welche Dienstleistungen bieten die Abteilungen während des Universitätsbetriebs unter Pandemiebedingungen an? Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick über verschiedene Themengebiete, die diese und weitere Fragen beantworten.

Risikogruppen

Was ist zu beachten?

Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, können grundsätzlich im Universitätspräsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen eingesetzt werden, sollen jedoch bevorzugt, auch unter Berücksichtigung des individuellen Arbeitsweges, im Homeoffice arbeiten. Um ihrer Fürsorgepflicht als Vorgesetzte nachzukommen, sind die verantwortlichen Vorgesetzten dafür verantwortlich, gegebenenfalls individuelle Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen in ihren Einsatzplänen vorzusehen. Der Betriebsärztliche Dienst und Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umwelt beraten hier gern.

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, dürfen nicht in Büros mit gleichzeitiger Mehrfachbelegung untergebracht werden.

Zu Risikogruppen zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen wie:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck) 
  • chronische Erkrankungen der Lunge
  • chronische Erkrankungen der Nieren
  • chronischen Lebererkrankungen 
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Kortison)

Mehr Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Beschäftigte, die an einer der genannten risikoerhöhenden Erkrankungen leiden, legen bitte ihrer*ihrem Vorgesetzten eine entsprechende haus-, fachärztliche oder betriebsärztliche Bescheinigung vor. Die Vorgesetzten leiten die ärztliche Bescheinigung an das zuständige Personalteam weiter. Eine konkrete Benennung der Erkrankung ist ausdrücklich nicht erforderlich. 

Für den Fall, dass nicht der*die Beschäftigte selbst, sondern eine im gleichen Haushalt lebende Person an einer solchen Erkrankung leidet, ist ebenfalls die Vorlage einer haus- oder fachärztlichen Bescheinigung erforderlich. Mit der ärztlichen Bescheinigung ist die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe zu bestätigen; eine konkrete Benennung der Erkrankung der im gleichen Haushalt lebenden Person ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Laut dem Robert Koch-Institut ist eine Schwangerschaft ausweislich der genannten Aufstellung nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden. Mitarbeiterinnen, die gleichwohl aus Sorge um die eigene oder die Gesundheit des ungeborenen Kindes nicht im Universitätspräsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen eingesetzt werden wollen, stimmen dies bitte mit ihrer*ihrem Vorgesetzten ab.

Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht im Universitätspräsenzbetrieb eingesetzt werden können.

Es kann vorkommen, dass Beschäftigte einer Risikogruppe angehören, ihre Arbeitsleistung aber dennoch auf eigenen Wunsch im Präsenzbetrieb erbringen möchten. Denkbar ist aber auch, dass Ihnen als Vorgesetzte*r bekannt ist, dass Beschäftigte einer Risikogruppe angehören, ohne dass diese dies im Corona-Zusammenhang explizit äußern oder eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Um Ihrer Fürsorgepflicht als Führungskraft nachzukommen, bitten wir Sie, in diesen Fällen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen in Ihren Einsatzplänen vorzusehen und auf die Möglichkeit, sich beim Betriebsärztlichen Dienst der TU Berlin beraten zu lassen, hinzuweisen. Die Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst ist ein Angebot, welches Beschäftigte ausschließlich freiwillig in Anspruch nehmen können. Auch unterliegen unsere Betriebsärzte der ärztlichen Schweigepflicht, so dass Sie als Führungskraft nicht über die Beratungsinhalte oder -ergebnisse informiert werden.

Arbeiten im Homeoffice

Soll noch im Homeoffice gearbeitet werden?

Auch für das Wintersemester 2020/2021 gibt es die Empfehlung, so viel Homeoffice wie möglich von den TU-Beschäftigten umzusetzen. Dies ist explizit von der TU Berlin gewünscht, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das heißt konkret: Alle Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten und ihre Aufgaben von dort erfüllen können, wird dringend empfohlen dies bis auf Weiteres fortsetzen. Grundsätzlich entscheidet die*der Vorgesetzte.

Unter Abwägung aller Rahmenbedingungen zur Eindämmung der Virusausbreitung und der dienstlichen Notwendigkeit ist ein Arbeiten auf dem Campus jedoch auch möglich.

Die konkrete Regelung, ob Arbeiten auf dem Campus möglich ist, bestimmt grundsätzlich der Pandemie-Stufenplan der TU Berlin.

Wer entscheidet darüber, ob ich im Homeoffice oder auf dem Campus arbeiten soll oder darf?

Grundsätzlich entscheidet die*der Vorgesetzte nach Abwägung aller Rahmenbedingungen über die Ausübung der Tätigkeit im Homeoffice oder vor Ort auf dem Campus. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind bindend zu beachten.

Verantwortlich für die Aufstellung, Durchführung und Kontrolle des Einsatzplanes ist die*der jeweilige Vorgesetzte.

Die Planung erfolgt zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten im Einvernehmen.

Welche Voraussetzungen gibt es für das Arbeiten im Homeoffice?

Voraussetzungen hierfür sind:

  • die technische Möglichkeit, um im Homeoffice zu arbeiten
  • die Möglichkeit, den definierten Arbeitsinhalt im Homeoffice umzusetzen
  • eine bindende Absprache mit der*dem Vorgesetzten, die*der für ihren*seinen Verantwortungsbereich plant und den Einsatzplan erstellt.

Kann sich Homeoffice und Arbeiten auf dem Campus abwechseln?

Homeoffice und Arbeiten auf dem Campus kann sich – je nach Organisationseinheit – abwechseln. Dies muss im Einsatzplan dokumentiert werden.  

Wie steht es mit der Unfallversicherung im Homeoffice?

Welche Tätigkeiten sind im Homeoffice versichert und ist eine Infektion mit dem Coronaviraus über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt? In Corona-Zeiten gibt es Fragen zum Versicherungsschutz. Die Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienst und Umwelt der TU Berlin gibt Informationen und berät.

Was ist bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit im Homeoffice zu beachten?

Eine Arbeitsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit ist durch ein ärztliches Attest spätestens an dem auf den dritten Kalendertag der Arbeitsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit folgenden Arbeitstag vorzulegen. Sollte das Vorlegen eines Nachweises einer ärztlichen Bescheinigung über eine bestehende Arbeitsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit im Original innerhalb der o.g. Frist nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Scan als Anhang in einer E-Mail, als Foto mittels eines Mobiltelefons oder per Fax an das zuständige Personalteam zu senden, um die Arbeitsunfähigkeit bis zum Eingang des Originals vorübergehend nachzuweisen.

Was muss ich bei Freistellungsanträgen beachten?

Das Formular „Erkrankungsanzeige“ muss weiterhin ausgefüllt und dem Personalteam zugeschickt werden, um die tatsächlichen Fehlzeiten erfassen zu können. Im Falle einer Freistellung aufgrund der Schließung einer Kita/Schule oder der Rückkehr aus einem Risikogebiet wird der jeweilige Abwesenheitsgrund unter „wegen“ handschriftlich aufgeführt, die sonst anzukreuzenden Kästchen werden frei gelassen. Bitte verwenden Sie auch in den Freistellungsfällen das Formular zur Gesundmeldung/Dienstantrittsmeldung. Die Formulare können den Personalteams digital zugeleitet werden. 

Ändert sich an den Dienst- und Arbeitsverhältnisse etwas?

Während der Arbeit im Homeoffice bleiben die Dienst- und Arbeitsverhältnisse in ihrer bestehenden Form unberührt. Es wird lediglich für die Dauer der Arbeit im Homeoffice die Verpflichtung, den Dienst in der Beschäftigungsstelle zu leisten, aufgehoben.

Wer definiert die Aufgaben für die Arbeit im Homeoffice?

Die*der Beschäftigte und die*der Vorgesetzte legen gemeinsam die Art und den Umfang der auszuführenden Aufgaben, die im Homeoffice erledigt werden sollen, fest. Aufgabenpakete, Handlungsspielräume sowie die Art und Weise der Erreichbarkeit sind vorab klar zwischen der*dem Beschäftigten und der*dem Vorgesetzten abzustimmen. Grundsätzlich sind die Beschäftigten auch im Homeoffice verpflichtet, während der gesamten vereinbarten Arbeitszeit ihren Arbeitsaufgaben nachzugehen.

Falls die Beschäftigten für die vereinbarte Arbeitszeit zu wenige Aufgaben zugewiesen bekommen, werden sie gebeten, eigeninitiativ ihre*ihren jeweilige*n Vorgesetzte*n zu kontaktieren und abzustimmen, welche weiteren Aufgaben bearbeitet werden können. Hierbei können auch Vorschläge unterbreitet werden, welche Aufgaben übernommen werden können. Dies können sämtliche Arbeiten sein, die im Zusammenhang mit der vereinbarten Arbeitsleistung stehen, beispielsweise die Ausarbeitung von neuen Formularen, die Überarbeitung bestehender Dokumente, die Erstellung von Texten für die Website, die Teilnahme an Online-Seminaren, telefonische Abstimmungen, das Durcharbeiten von Fortbildungsunterlagen, das Aktualisieren von Tabellen, das Erstellen von Statistiken oder das Ausarbeiten von Arbeitshilfen/Wikis. 

Die Arbeitgeberin kann den Beschäftigten auch Ersatzarbeiten zuweisen. Ausschließlich dann, wenn die Arbeitgeber*in die Mitarbeiter*innen mangels Aufgaben nicht mehr sinnvoll beschäftigen kann, erfolgt eine bezahlte Freistellung.

Was muss ich bei der Arbeitszeit im Homeoffice beachten?

Es gelten die tariflichen und gesetzlichen Bestimmungen sowie die bestehenden Dienstvereinbarungen und Rundschreiben zur Arbeitszeit, Ruhepausen und im Fall einer Arbeitsunfähigkeit.

Die Lage der Arbeitszeit im Homeoffice kann durch die*den Beschäftigte*n innerhalb des Gleitzeitrahmens gemäß DV Flex frei bestimmt werden. Im Rahmen der Arbeitszeiterfassung tragen Sie bitte in der Spalte J Bemerkungen „Homeoffice“ ein. Eine Eingabe der Beginn- und Ende-Zeit ist nicht erforderlich. Eine zeitliche Erreichbarkeit im Homeoffice ist mit dem*der Vorgesetzten abzusprechen. 

Arbeitsmittel, Datenschutz, Arbeits- & Gesundheitsschutz im Homeoffice

Die*der Beschäftigte kann sowohl dienstliche als auch private Arbeitsmittel während des Homeoffices verwenden. Bitte stellen Sie den Datenschutz und die Datensicherheit sicher (siehe Merkblatt „Datenschutz und IT-Sicherheit im Home Office“). 

Auch bei der Arbeit im Homeoffice besteht der allgemeine Schutz der Beschäftigten über die gesetzliche Unfallversicherung. Der Schutz bezieht sich auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Arbeitsunfälle sind nach § 8 Abs. 1 Satz 1 SGB VII Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz begründenden Tätigkeit.

Welche Voraussetzungen gibt es für das Arbeiten im Homeoffice?

Voraussetzungen hierfür sind:

  • die technische Möglichkeit, um im Homeoffice zu arbeiten
  • die Möglichkeit, den definierten Arbeitsinhalt im Homeoffice umzusetzen
  • eine bindende Absprache mit der*dem Vorgesetzten, die*der für ihren*seinen Verantwortungsbereich plant.

Welche Verpflichtungen habe ich als Beschäftigte*r?

Die Beschäftigten sind verpflichtet, zweimal werktäglich ihre persönliche Universitäts-E-Mail-Adresse zu prüfen, um über den Stand des Universitätsbetriebs unter Pandemiebedingungen informiert zu bleiben und in dringenden Angelegenheiten kontaktierbar zu sein.

Zudem sind sie verpflichtet, täglich die Website der Universität zu prüfen, da dort alle aktuellen Informationen und Stellungnahmen veröffentlicht sind. Besteht kein Zugang zu der E-Mailbox, ist der*dem Vorgesetzten eine Telefonnummer zu hinterlegen, über die der Kontakt hergestellt werden kann.

Wie ist die Urlaubsgewährung geregelt?

Viele von Ihnen haben bereits vor längerer Zeit Urlaub oder sonstige Freistellungen beantragt. Soweit diese Anträge bewilligt wurden, gelten die Genehmigungen fort!

Urlaubsstornierungen oder Rücknahme von Urlaub bedürfen der Genehmigung/Zustimmung der Dienststelle. Diese Zustimmung/Genehmigung zur Stornierung/Rücknahme des genehmigten Urlaubs bzw. Freistellung wird vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Lage in der Regel nur erteilt, wenn sie im Interesse der Arbeitgeberin ist und die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden unabweisbar nötig ist, um die Funktionsfähigkeit des Hauses im Universitätsbetrieb unter Pandemiebedingungen zu gewährleisten.

Dies bedeutet: Grundsätzlich wird eine Streichung von Urlaub oder sonstigen Freistellungen auf Antrag der Mitarbeitenden in der Zeit der besonderen Corona-Lage nicht genehmigt.

Ausnahmen gibt es nur, wenn in zwingendem Interesse der Dienststelle die Arbeitsleistung unabweisbar erforderlich ist. Darüber hinaus ist eine Verlagerung des bereits genehmigten Urlaubs zur Sicherstellung der Kinderbetreuung während Schul- bzw. Kitaschließungen möglich.

Homeoffice für Personen mit Vorerkrankungen

In Arbeitsbereichen mit begrenzter Möglichkeit, Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, bitten wir die*den unmittelbaren Vorgesetzte*n mit Augenmaß zu entscheiden, wer in welchem Umfang von zu Hause aus tätig werden kann. Wir bitten darum, dies insbesondere Beschäftigten mit Vorerkrankungen oder Beschäftigten mit Personen mit Vorerkrankungen im eigenen Haushalt zu ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere die vom Robert Koch-Institut genannten Risikogruppen.

Wie kann man mobil arbeiten?

Um mobil zu arbeiten, gibt es folgende Optionen

Weitere Dienste

 

Wer erstellt Vertretungsregelungen?

Vorgesetzte sind gehalten, klare Vertretungsregelungen zu bestimmen und zu kommunizieren.

Informationen zum Datenschutz

Arbeiten auf dem Campus

Soll weiterhin im Homeoffice gearbeitet werden oder wieder auf dem Campus?

Auch für das Wintersemester 2020/2021 gibt es die Empfehlung, so viel Homeoffice wie möglich von den TU-Beschäftigten umzusetzen. Dies ist explizit von der TU Berlin gewünscht, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das heißt konkret: Alle Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten und ihre Aufgaben von dort erfüllen können, wird dringend empfohlen dies bis auf Weiteres fortsetzen. Grundsätzlich entscheidet die*der Vorgesetzte.

Unter Abwägung aller Rahmenbedingungen zur Eindämmung der Virusausbreitung und der dienstlichen Notwendigkeit ist ein Arbeiten auf dem Campus jedoch auch möglich.

Die konkrete Regelung, ob Arbeiten auf dem Campus möglich ist, bestimmt grundsätzlich der Pandemie-Stufenplan der TU Berlin.

Was muss die*der Vorgesetzte bei der Erstellung des Einsatzplanes beachten?

Der*die Vorgesetzte erstellt die Einsatzpläne für das Arbeiten auf dem Campus. Grundvoraussetzungen dafür sind

  • die Beachtung der Hygieneregeln der TU Berlin,
     
  • die Beachtung der Regelung für Risikogruppen oder anderer ärztlichen Atteste
     
  • die dienstliche Notwendigkeit von Arbeitsaufgaben in Veraltung, Forschung und Lehre auf dem Campus.

Ein Einsatzplan muss in jeder Organisationseinheit selbstständig geführt und dokumentiert werden, um mögliche Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Verantwortlich für das Aufstellen eines Einsatzplanes und das strikte Einhalten der Hygiene- und Schutzmaßnahmen der TU Berlin vor Ort ist die*der jeweilige Vorgesetzte. Die Einsatzpläne müssen mindestens 14 Tage archiviert werden.

Unter welchen Bedingungen ist ein Arbeiten auf dem Campus möglich?

Beschäftigte können je nach aktuell geltender Stufe für den Universitätsbetrieb unter Pandemiebedinungen auf dem Campus, in ihren Laboren, Werkstätten und Büros arbeiten. Pro Organisationseinheit muss ein entsprechender Einsatzplan aufgestellt sein. Dieser beinhaltet

  • die Umsetzung der Hygieneregeln der TU Berlin
  • die örtlichen Gegebenheiten (Ein-Personen-Büro, Lüftung etc.)
  • dienstliche Notwendigkeiten der Arbeitsgeberin
  • und die Bedürfnisse der Beschäftigten.

Kann sich Homeoffice und Arbeiten auf dem Campus abwechseln?

Homeoffice und Arbeiten auf dem Campus kann sich – je nach Organisationseinheit – abwechseln. 

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden für das Arbeiten auf dem Campus?

Beschäftigte können auf dem Campus, in ihren Laboren, Werkstätten und Büros arbeiten, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
Pro Organisationseinheit muss ein entsprechender Einsatzplan aufgestellt sein. Dieser beinhaltet

Wie soll die Raumnutzung gestaltet werden?

Arbeitsbereiche sollen, wenn möglich, nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Büros.

Nach Möglichkeit ist die Anwesenheit rollierend zu organisieren. Sollte sich in Mehrpersonenbüros eine Mehrfachbelegung nicht vermeiden lassen, so haben Vorgesetzte sicherzustellen, dass eine Mehrfachbelegung mit zwei Beschäftigten gleichzeitig nur in Büros mit mindestens 25 Quadratmeter Fläche realisiert wird. Für jede*n weitere*n besetzten Arbeitsplatz im Büro müssen Räume eine zusätzliche Fläche von mindestens 15 Quadratmeter pro Person aufweisen. Überlappungszeiten sind - im Rahmen der DV Flex beispielsweise durch einen entsprechend frühen oder späten Arbeitsbeginn - möglichst kurz zu halten.

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, dürfen nicht in Büros mit gleichzeitiger Mehrfachbelegung untergebracht werden.

Es ist zwingend auf ausreichende, möglichst dauerhafte Belüftung zu achten. 

Zwischen den Arbeitsplätzen ist zwingend auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten; ggf. ist hierzu das Umstellen von Mobiliar erforderlich; ggf. ist auch die Installation von Plexiglasscheiben erforderlich. 

Das Tragen von Mund-Nasenschutz regelt der Pandemie-Stufenplan.

Auf das wiederholte Durchmischen von Teams sollte verzichtet werden.

Der Betriebsärztliche Dienst steht für Beratungen gern zur Verfügung. Die Personalräte und der Betriebsärztliche Dienst erhalten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten bei Bedarf nach terminlicher Absprache zu begehen.

Notwendige dienstliche Meetings oder Gremiensitzungen können unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen in möglichst großen Räumen stattfinden, sollten bevorzugt aber ebenfalls weiterhin als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden.

Ein Büro, ein Labor, eine Werkstatt u. ä. kann gleichzeitig von zwei oder mehreren Personen genutzt werden, wenn der Raum genügend groß ist. Dabei sind ein Mindestabstand zwischen allen Personen im Raum von zwei Metern zueinander und eine regelmäßige, gründliche Quer-Lüftung einzuhalten, es sei denn die Räume verfügen über eine funktionierende Lüftungsanlage.

Sofern es im Rahmen der ordnungsgemäßen Betätigung nicht möglich ist, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, sind geeignete Schutzmaßnahmen vom Vorgesetzten verpflichtend aufzustellen und umzusetzen.

Bei einer aus technischen bzw. sicherheitstechnischen Gründen notwendigen Abweichung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Laboren oder Werkstätten der TU Berlin ist ein Antrag zur Genehmigung an den Krisenstab zu stellen.

Wie sollen die Arbeitszeiten geregelt werden, wenn Arbeiten auf dem Campus möglich ist?

Es sollen alternierende Arbeitszeiten der Mitglieder der Organisationseinheit (Verteilung auf Tage pro Woche) und damit der alternierende Einsatz von Arbeit auf dem Campus und Homeoffice für den Einzelnen möglich sein. Bevorzugte Variante soll ein Tageswechsel sein, nicht stundenweiser Wechsel innerhalb eines Tag von mehreren Beschäftigten.

Dürfen alle Teammitglieder auf einmal vor Ort arbeiten?

Das örtliche Zusammentreffen von Gruppen muss grundsätzlich vermieden werden (Einlass, Wechsel im Labor etc., ggfls. unterschiedliche Ein- und Ausgänge zu den Gebäuden, wenn das möglich ist). Teammeetings innerhalb einer Organisationseinheit sind zulässig, wenn die Personenanzahl und die Sitzungsdauer geringgehalten, der Mindestabstand eingehalten und die geeignete Räumlichkeit (Größe und möglichst Querlüftung) gewählt wird. Bevorzugt werden soll weiterhin ein digitaler Austausch (Video- oder Telefonkonferenz).

Alle Mitglieder der Organisationseinheit sollen, falls das organisatorisch und arbeitsbedingt möglich ist, in zeitlich ungefähr ähnlicher Weise auf dem Campus und im Homeoffice arbeiten können.

Was muss ich beachten, wenn ich mein Büro an eine*n Kolleg*in übergebe?

Bei der Übergabe der Räumlichkeit an andere Beschäftigte müssen die Hygiene- und Schutzmaßnahmen der TU Berlin (z. B.: Desinfektion von Tastaturen und Durchlüftung des Raumes) beachtet werden. Dafür stehen Schutzmaterialen aus dem Hygienelager zur Verfügung.

Wie verhalte ich mich, wenn ich positiv auf Covid-19 getestet wurde und auf dem TU-Campus war?

Haben Sie einen positiven Text, dann regelt das Infektionskettenmanagement der TU Berlin die weiteren Schritte.

Dienstreisen und Exkursionen

Dürfen Dienstreisen unternommen werden?

Die Durchführung von Dienstreisen regelt der Pandemie-Stufenplan der TU Berlin.

Sollten laut Pandemie-Stufenplan Dienstreisen möglich sein, auch ins Ausland, dann nur, wenn sie zwingend dienstlich erforderlich sind. Ein digitaler Austausch sollte bevorzugt genutzt werden.

Sofern Dienstreisen in Gebiete führen, die seitens des Robert-Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes als Risikogebiete eingestuft sind bzw. für welche eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, werden sie grundsätzlich nicht genehmigt. Bereits genehmigte Dienstreisen dürfen nicht durchgeführt werden, wenn sie in Risikogebiete führen. Dies gilt auch für innerdeutsche Destinationen außerhalb Berlins mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 pro 100.000 Einwohner.

Was muss ich bei einer Reisestornierung alles beachten?

Reisende werden gebeten, keine Gutscheine für eine nicht erbrachte Reiseleistung in Empfang zu nehmen, sondern auf der Rückerstattung der Reisekosten zu bestehen.

Kann die gebuchte Reiseleistung vom Anbieter nicht erbracht werden, hat der Reisende einen Anspruch auf Erstattung der Reisekosten durch den Anbieter. Dies gilt zumindest dann, wenn die Reiseleistung über ein deutschsprachiges Portal gebucht wurde und dementsprechend deutsches Recht anwendbar ist. Es handelt sich dann um einen Fall der rechtlichen Unmöglichkeit, mit der Folge, dass Leistung und Gegenleistung entfallen. Es gibt aktuell keine gesetzliche Regelung, die das Recht des Kunden auf Rückerstattung einschränkt.

Sogar wenn Gutscheine freiwillig entgegengenommen werden, soll der Kunde im Falle der Nichtnutzung ein Recht auf Erstattung des Reisepreises haben.

Es werden also alle Dienstreisende gebeten, auf der Rückerstattung der Reisekosten zu bestehen, wenn die Reiseleistung vom Anbieter nicht erbracht wurde (z.B. der Flug wurde gestrichen, das Hotel war geschlossen o.ä.).

Der Krisenstab hatte mitgeteilt, dass Stornogebühren für abgesagte Dienstreisen von der TU Berlin übernommen werden. In diesem Zusammenhang ist die Frage aufgekommen, wie die Stornokosten kontiert werden. Stornokosten sind mit demselben Sachkonto zu kontieren wie die Reise selbst.

Dürfen Exkursionen durchgeführt werden?

Exkursionen zu Lehr- und Forschungszwecken können unter Beachtung der definierten Risikogebiete, für welche eine Reisewarnung durch RKI und Auswärtigen Amtes besteht, durchgeführt werden.

Quarantäne nach privaten Reisen

Die TU Berlin bittet Sie, sich vor Ihrer Abreise über die Bestimmungen zu erkundigen, die bei Ihrer Rückreise gelten werden, insbesondere Informationen darüber einzuholen, ob Sie sich ggf. in Quarantäne zu begeben müssen. Aktuelle Informationen finden Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes und des BMI.

Bitte beachten Sie auch die Ordnungen und Allgemeinverfügungen der Bundesländer.

Bitte beachten Sie, dass sich diese in Berlin und Brandenburg voneinander unterscheiden können.

Sofern Sie zum Zeitpunkt der Abreise in eine Region, welche als Risikogebiet definiert wurde, wussten oder hätten wissen können, dass die Reise mit einer anschließenden Quarantäne verbunden ist und Sie Ihre Arbeitsleistung dann nicht bzw. nicht vollständig im Homeoffice erbringen können, verlieren Sie unter Umständen den Anspruch auf die Fortzahlung Ihres Entgelts für den Zeitraum, in welchem Sie quarantänebedingt Ihre Arbeitsleistung nicht oder nicht vollständig erbringen können.

Dokumentation von in Anspruch genommenen Urlaubs- und Gleittagen

Alle TU-Beschäftigten werden gebeten, Urlaub- und Gleittage, die im Homeoffice per E-Mail beantragt und genehmigt wurden, auf dem Urlaubsnachweis für das Kalenderjahr 2020 und der Übersicht zu den Gleitzeittagen nachzutragen und von der*den Vorgesetzten unterzeichnen zu lassen, damit die Ansprüche korrekt dokumentiert und nachgehalten werden können.

Reisekostenstelle

Anfragen an den Servicebereich Reisekosten (II RK) werden bis auf Weiteres nur telefonisch oder per E-Mail beantwortet.

Gremiensitzungen

Wie lauten die Regelungen zu den Gremiensitzungen?

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Zur Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit der Akademischen Gremien vor dem Hintergrund der SARS-CoV-Krise hat die Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung - Hinweise zur Durchführung von Gremiensitzungen übermittelt. Die Senatskanzlei erachtet unter den derzeitigen Bedingungen Abweichungen vom Grundsatz der körperlichen Anwesenheit unter Nutzung der technischen Möglichkeiten von in erster Linie Video- und nachrangig Telefonkonferenzen für vertretbar. Hierbei sind eine hinreichende Übertragungsqualität sowie die Stimmabgabe nur durch die stimmberechtigten Gremienmitglieder zu gewährleisten. Die Ausführungen zur Beschlussfassung gehen von offenen Abstimmungen aus. Die weiteren Bedingungen, unter denen die Möglichkeiten der Video- und Telefonkonferenzen genutzt werden können, entnehmen Sie bitte dem Schreiben der Senatskanzlei vom 26.03.2020.

Bitte gewährleisten Sie die Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten durch entsprechende Freigaben der Zugänge. Die Unterlagen mit Hinweis auf den Zugang zur Sitzung sollten im Netz für alle zugreifbar veröffentlicht werden. Um gleichzeitig die technische Machbarkeit aufrechtzuerhalten, wird empfohlen, in die Einladung einen Passus mit der Bitte aufzunehmen, sich trotz Öffentlichkeit der Sitzung nur mit berechtigtem Interesse einzuschalten, um die Kapazität, Stabilität und Bandbreite der Übertragung nicht zu überfordern und die Durchführbarkeit der Sitzung für Mitglieder und Berater*innen des Gremiums zu gewährleisten.

Eine weitere Möglichkeit für die Beschlussfassung ermöglicht das Umlaufverfahren, sofern kein Mitglied dem Verfahren widerspricht (§ 47 Absatz 4 Satz 3 BerlHG). Muster und Hinweise für die Einleitung von Umlaufverfahren per E-Mail.

Zur Gewährleistung der Öffentlichkeit bei öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkten ist im Netz darauf hinzuweisen, dass die betroffenen Tagesordnungspunkte im Umlaufverfahren abgestimmt werden. Nach erfolgter Abstimmung ist das Ergebnis ebenfalls unverzüglich zu veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, dass auf die Hinweise auf den Zugang zur Sitzung, die Unterlagen und Protokolle auch von außerhalb des TU-Netzes zugegriffen werden kann.

Wir weisen darauf hin, dass unabhängig von der Wahl des Verfahrens die Rechte weiterer Verfahrensbeteiligter (Frauenbeauftragte, Personalrat etc.) sowie die nach den jeweils anzuwendenden Geschäftsordnungen geltenden Fristen zu beachten sind.

Über weitere Informationen der Senatskanzlei zum Thema „Gremiensitzungen“ werden wir Sie informieren.

Personal

Der Servicebereich Personal arbeitet in hohem Umfang aktenbasiert und kann seine Vorgänge nur sehr eingeschränkt im Homeoffice erledigen. Erste Testläufe zur Digitalisierung einzelner Arbeitsprozesse finden derzeit statt.

Durch die pandemiebedingten und personellen Einschränkungen der vergangenen Monate, insbesondere aus der Zeit des Lockdows, bestehen im Servicebereich Personal erhebliche Arbeitsrückstände, sodass weiterhin eine Beschränkung auf die Bearbeitung derjenigen Arbeitsvorgänge vorgenommen werden muss, die für die Funktionsfähigkeit der TU Berlin von Bedeutung sind und/oder deren Nichtbearbeitung zu existentiellen Notsituationen führen wird. Beispielhaft seien an dieser Stelle Vorgänge zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder erhebliche finanzielle Härten für die Beschäftigten durch Ausfall von Gehaltszahlungen oder Besoldung genannt. Dies bedeutet, dass zur Bewältigung des Vorgangsaufkommens derzeit vorrangig Einstellungsangelegenheiten, Verlängerungen von Arbeitsverhältnissen, kurzfristig fällige Anträge auf Elterngeld sowie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen bearbeitet werden.

Weiterhin kann der Servicebereich Personal bei der Abarbeitung der prioritären Vorgänge konkret dadurch unterstützt werden, indem vor Übersendung die Priorität und Eilbedürftigkeit durch die zuständigen Führungskräfte in den Abteilungen und Fakultäten geprüft und bei Einstellungsvorgängen ein Bearbeitungsvorlauf von vier Wochen sichergestellt wird.

Was muss bei Arbeitsverträgen beachtet werden?

Für den Abschluss von Arbeitsverträgen gilt weiterhin Folgendes:

Arbeitsverträge werden in der Regel digital versandt, d.h. der Blankovertrag wird inklusive der Einstellungsunterlagen durch die zuständige Sachbearbeitung per E-Mail an die*den Einzustellende*n versendet. Die*der Einzustellende druckt zwei Exemplare sowie die restlichen Unterlagen aus, unterzeichnet alles und schickt es per Post an das zuständige Personalteam zurück. Nachdem der Vertrag von der Personalstelle unterzeichnet wurde, wird ein Original an die*den Einzustellende*n per Post zugesandt.

Sollte ein rechtzeitiger Abschluss des Arbeitsvertrages so nicht möglich sein (z. B. weil der Postweg zu lange dauert), kann in absoluten Ausnahmefällen ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Für sonstige Angelegenheiten, die einer Unterschrift bedürfen, gilt grundsätzlich ebenfalls eine digitale Vorgehensweise.

Der Servicebereich Personal wird darüber hinaus weiterhin prioritär Fristsachen bearbeiten. Prioritär werden Stellenausschreibungen, Einstellungsverfahren, Arbeitsvertragsabschlüsse, Vertragsbeendigungen und Arbeitszeitänderungen bearbeitet, die relevant für die Gehaltszahlung sind. 

Stellenausschreibung: Sollen Bewerbungsunterlagen digital oder per Post zugesandt werden?

Die Personalabteilung weißt in Stellenausschreibungen darauf hin, dass Bewerbungen ausschließlich per E-Mail erfolgen sollen.

In den Stellenausschreibungen erfolgt eine Information an die Bewerber*innen, dass datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung von Bewerberdaten gemäß DSGVO auf der Webseite der Personalabteilung bereitgestellt werden.

Wie sollen Bewerbungsgespräche durchgeführt werden?

Für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen steht Ihnen WebEx zur Verfügung. Aufgrund höherer Datenschutzsicherheit bitten wir Sie, WebEx für die Durchführung von Bewerbungsgesprächen zu verwenden. Vorstellungsgespräche können in der aktuellen Phase unter Beachtung der Hygienebestimmungen auch in Präsenz durchgeführt werden.

Wie werden Personalvorgänge bearbeitet

Die Personalvorgänge werden aktuell durch die Personalteams und die Personalräte in Präsenz und Papierform bearbeitet.

Wie werden die Frauenbeauftragten und die Schwerbehindertenvertretung kontaktiert?

Die Beantwortung von Anfragen, Beratungen und die Entgegennahme von Beschwerden erfolgen bis auf Weiteres grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail. Bezüglich der Beteiligung der Frauenbeauftragten an Personalvorgängen gilt Folgendes: Personalvorgänge werden mit allen üblichen Unterlagen elektronisch versandt. Die Zustimmung oder Ablehnung der Frauenbeauftragten zu einem elektronischen Vorgang erfolgt per E-Mail.

Das Gleiche gilt auch für die Schwerbehindertenvertretung.

Haftung von Beschäftigten: Was muss ich beachten?

In der derzeitigen Situation befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, in der wir alle gehalten sind, schnelle und effiziente Lösungen zu finden. Entscheidungen müssen getroffen werden, dabei können übliche Prozesse, Verfahren und rechtliche Standards nicht immer eingehalten werden.

Eine Verunsicherung tritt dadurch auf, dass Beschäftigte Sorge haben, für Entscheidungen, die sie unter Berücksichtigung der besonderen Situation getroffen haben, ggf. später in die Haftung genommen zu werden.

Grundsätzlich haften Beschäftigte für Schäden, die im Rahmen der Erfüllung der arbeitsvertraglichen oder dienstrechtlichen Pflichten verursacht werden, nur, wenn Grund für die Schäden vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln ist. Dieses Haftungsprivileg ergibt sich aus § 48 Beamtenstatusgesetz, welcher sowohl für Beamte als auch, aufgrund entsprechender Regelung im TV-L Berliner Hochschulen, für Tarifbeschäftigte gilt.

Nur wer also wissentlich und willentlich gegen seine Pflichten verstößt oder die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt, indem er nicht beachtet, was im gegebenen Fall jedem einleuchten muss, ist dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber den durch dieses Verhalten entstandenen Schaden zu ersetzen.

Bei der Beurteilung, ob ein Verhalten grob fahrlässig ist, sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Umstände, die den Beschäftigten im Einzelfall ein sorgfältiges Handeln erschweren, etwa bei einer erheblichen Arbeitsüberlastung, Eilbedürftigkeit oder der Notwendigkeit, in einer bestimmten Gefahrensituation schnell zu handeln, können dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit entgegenstehen.

Finanzen, Beschaffungen, Barzahlungsschalter

Wie werden Rechnung von der Abteilung Finanzen bearbeitet?

Für die Rechnungsbearbeitung gilt grundsätzlich der papierne Weg. Zahlungsanordnungen und Anlagen müssen im Original der Buchhaltung übersandt werden. Der Gesetzgeber hat für Zahlungsanordnungen keine Ausnahmen zugelassen.

Nur für den Fall, dass der reine Papierweg nicht möglich ist und um den aktuellen besonderen Bedingungen gerecht zu werden, wird die nachfolgend beschriebene Verfahrensweise ermöglicht. Sie stellt eine Mischform zwischen digitaler Bearbeitung und der Papierform dar. Damit ist sichergestellt, dass die Buchhaltung einen papiernen Vorgang erhält.

Ist es nicht möglich, die Auszahlungsanordnung mit zwei Originalunterschriften zu versehen, sind die drei nachfolgenden Punkte zu beachten.

  1. Befindet sich die Unterschrift der sachlichen Richtigkeit nicht als Original auf der Auszahlungsanordnung, ist die Auszahlungsanordnung oben in rot mit C19 zu kennzeichnen.
  2. Die Original-Unterschrift der/des Anordnungsbefugten erfolgt in blauer Schrift.
  3. Ist keine zweite Person für die Anordnungsbefugnis vor Ort, erfolgt die Original-Unterschrift der sachlichen Richtigkeit durch die/den Anordnungsbefugten in blauer Schrift und die Auszahlungsanordnung mit Belegen wird zur Anordnung an III FIMA übersandt. Die C19-Kennzeichnung übernimmt III FIMA.

Alle so bearbeiteten Vorgänge haben also immer eine Original-Unterschrift in blau. Eine ggf. fehlende zweite Unterschrift erfolgt durch III FIMA.

Sämtliche Rechnungen können von der Buchhaltung nur unter der Voraussetzung bearbeitet werden, dass die Vorgänge die Buchhaltung in Papierform erreichen. Ressourcen für die Bearbeitung von Dateien oder für die Anfertigung von Ausdrucken stehen nicht zur Verfügung.

Von der persönlichen Überbringung von Vorgängen bitten wir abzusehen. Das gilt für alle Bereiche der Abt. III, also auch für den Bereich Personalwirtschaft – III PW – und den Bereich Finanzmanagement – III FIMA –.

Was muss ich bei Beschaffungen und Bestellungen beachten?

Beschaffungen und Bestellungen sind wieder möglich. Bitte beachten Sie, dass dennoch die Bearbeitungszeit vom Eingang einer Rechnung an der TUB bis zur Überweisung durch die Finanzbuchhaltung länger als gewohnt dauern kann.

Bitte beachten Sie bei Bestellungen die nachfolgenden Punkte.

  1. Keine Bestellungen bei neuen Kreditoren, insbesondere bei Online-Anbietern. Die Neuanlage von Kreditoren bindet in der Phase des derzeitigen eingeschränkten Präsenzbetriebs zu viel Ressource.
  2. Keine Bestellungen bei Kreditoren, insbesondere vermeintlich günstigen Internetanbieter, die eine Zahlungsfrist von 10 Tagen haben. Da nicht sichergestellt werden kann, dass eine Rechnung die Buchhaltung innerhalb von 10 Tagen erreicht, sind Mahnkosten somit schon vorprogrammiert.
  3. Keine Kleinstbestellungen, sondern Bedarfszusammenfassungen. Die Zahl von Rechnungen, insbesondere bei Lyreco und anderen Anbietern für ein Fachgebiet, Referat, etc. innerhalb eines Monats sind trotz mehrfacher Bitten unverändert hoch.
  4. Wenn es vertretbar ist, nutzen Sie die TUB-Prime-Mitgliedschaft bei Amazon. Auch wenn der Preis geringfügig höher ist, ist der Nutzen für den Besteller und die Rechnungsbearbeitung erheblich. Bei Amazon haben wir keine Mahnungen.

Größere Beschaffungen, die über die Vergabestelle organisiert werden müssen, können wieder erfolgen und sind nicht nur auf Beschaffungen zur Aufrechterhaltung des Notbetriebs beschränkt.

Hat der Barzahlungsschalter der Universitätskasse geöffnet?

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt der Barzahlungsschalter der Universitätskasse weiterhin geschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen und Einzelfälle für die Annahme und Auszahlung von Bargeldern gibt und auch keine Einzelfalllösungen möglich sind. Treffen Sie bitte weiterhin Vorsorge durch geeignete Maßnahmen. Informieren Sie bitte Ihre Studierenden, Kunden etc. 

Bauen und Gebäudemanagement

Werden während der Pandemie Baumaßnahmen durchgeführt?

Die Beratungen und Durchführung von Baumaßnahmen erfolgen im Rahmen der vorhandenen personellen Kapazitäten. Dies erfolgt teilweise aus dem Homeoffice, was zu erheblich längeren Bearbeitungszeiten führt. Aufgrund der vielen offenen Stellen in der Abteilung IV können nur die wichtigsten Baumaßnahmen zur Erhaltung der Betriebsfähigkeit der TU Berlin bearbeitet werden.

Die Landesbaumaßnahmen (u.a. Math-IMoS, Sanierung Fassade TC) müssen mit Mitarbeiter*innen vor Ort abgesichert werden.

Neue Baumaßnahmen können derzeit nur bedingt angenommen werden, da hierfür die erforderlichen personellen Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen.

Finden Umzüge und Sperrmüllentsorgung satt?

Umzüge und die Sperrmüllentsorgung finden unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen statt.

Werden Störmeldungen bearbeitet?

Störmeldungen werden weiterhin bearbeitet. Aufgrund der eingeschränkten Mitarbeiterkapazitäten in den vergangenen Monaten haben sich erhebliche Rückstände bei der Abarbeitung ergeben. Diese werden sukzessive abgearbeitet. Es sind bitte nur dringende Störungen zu melden. Die Abarbeitung kann sich verzögern. Bei Gefahr im Verzug sind bitte die Mitarbeiter*innen der Abt. IV telefonisch (24h besetzte Hotline: Tel. 314-22714) zusätzlich zum Eintrag in das Störmeldeportal zu benachrichtigen. In diesen Bereich sind ausschließlich Störungen/Instandsetzungen und keine neuen Bedarfe einzustellen!

Servicebriefkasten

Wer hilft bei Vorbereitungsmaßnahmen für den Präsenzbetrieb?

Werden bauliche Maßnahmen z.B. Plexiglaswände aufgrund einer Beratungen durch den BÄD oder SDU und/oder einer Gefährdungsbeurteilung für den Präsenzbetrieb festgelegt, so sind diese über das Störmeldeportal an die zentralen Werkstätten der Abteilung Gebäude- und Dienstemanagement zu melden.

Finden Reinigung, Post und Abfallentsorgung statt?

Abfallentsorgung, Reinigung und Postverteilung findet weiterhin wie gewohnt statt. Pakete sind zentral an die Poststelle – Gebäude Z – zu adressieren, die interne Zustellung erfolgt durch den internen Postverteilungsdienst und Kurierdienst der TU Berlin wie in der Vergangenheit.

Findet der Betrieb der Liegenschaften und Gebäude statt?

Kann ich Druckereierzeugnisse bestellen?

Die Druckereierzeugnisse werden über eine Rahmenvereinbarung mit den bisherigen Ansprechpartnern abgesichert.

Findet die Prüfung der ortsveränderlichen elektrischen Geräte statt?

Jeder Vorgesetze ist für die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen selbst verantwortlich. Die Abteilung IV kann hier derzeit keine Unterstützungsleistungen aufgrund fehelender personeller Kapazitäten anbieten. Dies hat zur Folge, dass die im AUM 1.2 dargestellte Vorgehensweise nicht umgesetzt werden kann.

Wie arbeitet die Abteilung IV – Gebäude- und Dienstemanagement unter Pandemiebedingungen?

Die Planung und die Durchführung von baulichen und technischen Maßnahmen sowie der Betrieb der Liegenschaften mit den zugehörigen Gebäuden erfolgt weiterhin mit einer verminderten Personalstärke.

Der erhebliche zeitliche Mehraufwand für die aktuellen Planungen und die Organisation der Durchführungen aus dem Homeoffice führen weiterhin zu einem wachsenden Instandhaltungsstau und zu Durchführungsverzögerungen.

Auch in der Bauabteilung soll die Zahl der sozialen Kontakte möglichst geringgehalten werden. Dies steht jedoch im Gegensatz zum effizienten Arbeiten im Bereich der Bauplanungen, Bauberatungen und der Baudurchführung sowie zu erforderlichen Vor-Ort-Abstimmungen. Insbesondere die Erhaltung der Betriebsfähigkeit und somit der Nutzungsfähigkeit der Gebäude und Liegenschaften stellt die Abteilung IV derzeit vor erhebliche Herausforderungen.

Es wird daher darum gebeten, nur essentiell erforderliche bauliche oder technische Maßnahmen anzumelden.

Forschungsanträge und Drittmittelabrechnung

Wie arbeitet die Abteilung V – Forschung unter Pandemiebedingungen?

Es wird darum gebeten, gerade in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie die bestehenden internen zeitlichen Maßgaben zu berücksichtigen, z.B. neue Forschungsantragsvorhaben mit mindestens zwei Wochen Vorlauf einzureichen. Andernfalls kann es leider insbesondere bei kurzfristig eingereichten Anträgen in Einzelfällen dazu kommen, dass eine vollständige Antragsprüfung nicht mehr fristgerecht durchgeführt werden kann. Dies hängt auch damit zusammen, dass Verwendungsnachweise etc. für die Fördermittelgeber Priorität bei der Bearbeitung durch die Forschungsabteilung haben müssen. 

Die fristgerechte Bearbeitung der Drittmittelnachweise ist letztendlich im Sinne aller Hochschulangehörigen, da Fristverletzungen und ähnliche Verstöße gegenüber den Fördermittelgebern die Reputation einer Universität unter den Förderern beeinträchtigen können. Vor diesem Hintergrund bittet die Forschungsabteilung um Verständnis für diese Prioritätensetzung.

Welche Unterstützung für Forschungsanträgen wird gegeben?

Zur Vermeidung der sozialen Kontakte und im Interesse der Verringerung von Infektionsgefahren wird die Abteilung V grundsätzlich vom Homeoffice ausarbeiten. Gleichwohl werden einzelne Kolleg*innen aus den jeweiligen Teams sowie die Referats- und Teamleiter*innen und die Abteilungsleiterin anwesend sein. Wir stellen daher alle persönlichen Sprechstunden ein und bitten darum, von Besuchen und pers. Herreichen von Unterlagen abzusehen.

Die Erreichbarkeit aller Bereiche per E-Mail besteht uneingeschränkt fort.

Die Abteilung V wird ihren Betreib bestmöglich und weitestgehend aufrechterhalten und folgende Leistungen nach Priorität erbringen:

  • Mittelfreigaben für Personaleinstellungen
  • Auszahlungsanordnungen 
  • Projekteinrichtungen
  • Projekthochrechnungen
  • Nachweise und Zahlungsabrufe
  • Vertragsprüfungen und Vertragsverhandlungen mit Industriepartnern und Mittelgebern inkl. telefonische Beratung der Wissenschaftler*innen 
  • Sämtliche rechtsverbindliche Unterschriften 
  • Korrespondenzen

Datenschutz

Was muss ich wissen und wo finde ich die Informationen dazu?

Das Team Datenschutz der TU Berlin informiert auf ihren Webseiten beispielsweise über Datenschutz und IT-Sicherheit im Homeoffice, wie man einem Webex-Meeting beitritt oder über ZOOM-Videokonferenz.

Informationen Pandemiebedingungen

Der TU-Krisenstab tagt regelmäßig und beurteilt die Lage. Er wird weiterhin Informationsbriefe briefe mit bindenden Regelungen herausgeben.

Grundsätzlich regelt der Stufenplan der TU Berlin die Pandemie-Maßnahmen.

Die Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni wird eine kontinuierliche Kommunikation zu Ihnen und über die aktuelle Situation der Universität bieten. Bitte informieren Sie sich täglich über die Webseite der TU Berlin.

Gerne können Sie hierfür auch die offiziellen und zentralen Social-Media-Kanäle der TU Berlin nutzen: