I A - Studierendensekretariat
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Amtliche Beglaubigung und Übersetzung

Amtliche Beglaubigung von Dokumenten der TU Berlin

ACHTUNG: Aufgrund der derzeit geltenden Pandemiebestimmungen können amtliche Beglaubigungen und Vorbeglaubigungen NUR auf dem Postweg beantragt und auch nur auf dem Postweg wieder zurückgeschickt werden. Die Zahlungen sind ausschließlich per Überweisung auf das Konto der TU Berlin (Allgemeiner Zahlungsverkehr) möglich. Bitte senden Sie Ihren Antrag an:
TU Berlin, Studierendensekretariat, IA2, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Vom Studierendensekretariat erhalten Sie amtlich beglaubigte Kopien von Dokumenten, die von der TU Berlin ausgestellt wurden.

Zeugnisse und Urkunden über Studienabschlüsse der TU Berlin können vom Referat Prüfungen beglaubigt werden. Schicken Sie dazu bitte die Originaldokumente, den Antrag für amtliche Beglaubigungen und Vorbeglaubigungen sowie den Überweisungsbeleg per Post oder als Scan per E-Mail an das zuständige Prüfungsteam.

Die Abgabe von Originaldokumenten inkl. Kopien mit dem Antrag für amtliche Beglaubigungen und Vorbeglaubigungen sowie dem Zahlungsnachweis über die erforderliche Verwaltungsgebühr ist nur während der Sprechstunden des Campus Centers bzw. des Referats Prüfungen möglich. Sie müssen mit Wartezeiten während der Sprechstunden rechnen. Die Beglaubigungen werden in der Regel innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen erstellt. Vorbeglaubigungen dauern etwas länger. Sie erhalten eine Mail, wenn Sie die Unterlagen abholen können.

Pro amtlich beglaubigte Kopie eines Dokumentes müssen Sie 2,00 € auf das Konto der TU Berlin (Allgemeiner Zahlungsverkehr) überweisen oder direkt bei der Universitätskasse einzahlen. Benötigen Sie z.B. von einem Dokument 3 amtlich beglaubigte Kopien, dann müssen Sie 6,00 € einzahlen.

Pro Dokument werden maximal 3 Kopien amtlich beglaubigt.

Bitte beachten Sie, dass ein Verlust auf dem Postweg leider nicht auszuschließen ist und ggf. eine kostenpflichtige Ersatzausstellung zur Folge hat.

Informationen zur Vorbeglaubigung, Apostille und Legalisation finden Sie hier.

Amtliche Beglaubigung und Übersetzung zur Bewerbung und Immatrikulation

Alle für die Bewerbung bzw. Immatrikulation in Papierform erforderlichen Nachweise sind, soweit sie nicht ausdrücklich im Original oder als einfache Kopie gefordert sind, in amtlich beglaubigten Kopien einzureichen.

Im Falle einer reinen Online-Bewerbung reichen Sie alle erforderlichen Dokumente ganz einfach als Upload ein – ohne amtliche Beglaubigung.

Wurden die für die Bewerbung bzw. Immatrikulation erforderlichen Nachweise nicht in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt, ist zusätzlich eine Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache beizufügen.

Wie muss eine amtliche Beglaubigung aussehen?

Eine amtliche Beglaubigung enthält immer

  • einen Vermerk, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk),
  • eine Originalunterschrift der beglaubigenden Person und
  • ein Dienstsiegel im Original.

Ein Dienstsiegel enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht. Amtliche Beglaubigungen sind in der Regel kostenpflichtig.

Besteht eine Kopie aus mehreren Einzelblättern, müssen diese entweder einzeln amtlich beglaubigt oder so übereinandergelegt und gesiegelt werden, dass erkennbar ist, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt.

Besteht eine Kopie aus einer Vorder- und Rückseite, muss sich der Beglaubigungsvermerk auf die Vorder- und Rückseite beziehen oder Vorder- und Rückseite müssen einzeln amtlich beglaubigt werden.

Bei einer notariellen Beglaubigung (mit Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Befindet sich auf dem Original ein im Papier eingedrücktes Siegel (ein so genanntes Prägesiegel), wird dieses in der Regel auf der Kopie nicht sichtbar sein. Der Beglaubigungsvermerk auf der Kopie muss dann dahingehend erweitert werden, dass sich auf dem Original ein Prägesiegel befindet.

Dokumente, die den Vermerk "Maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig" enthalten, können als einfacher Ausdruck oder als einfache Kopie eingereicht werden und müssen nicht amtlich beglaubigt werden.

Wer darf amtlich beglaubigen?

Amtlich beglaubigen darf/dürfen ...

  • in Deutschland jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt, zum Beispiel: Behörden, Bürgerämter, Rathäuser, Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Landkreise, Ortsbürgermeister*innen, Gerichte und Notare*innen, öffentlich-rechtlich organisierte Kirchen,
  • die ausstellenden Schulen, Hochschulen und das zuständige Erziehungsministerium im Heimatland,
  • die diplomatischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland,
  • die Kulturabteilung der Botschaft des Landes, aus dem das Zeugnis stammt,
  • die im jeweiligen Land zur amtlichen Beglaubigung befugten Behörden und Notare*innen = landesübliche Beglaubigung.

NICHT amtlich beglaubigen darf/dürfen:

  • Wohlfahrtsverbände, Übersetzende, Vereine, AStA, DAAD, Rechtsanwälte*innen, Wirtschaftsprüfende, Buchführende, Geld- und Kreditinstitute / Banken,
  • Übersetzende dürfen keine originalsprachigen Dokumente beglaubigen, sondern nur die von ihnen selbst erstellten Übersetzungen.

NICHT anerkannt werden:

  • einfache Kopien, Farbkopien, Screenshots oder Scans von amtlich beglaubigten Kopien,
  • amtliche Beglaubigungen auf bereits einmal amtlich beglaubigten Kopien.

Entspricht die Beglaubigung nicht den genannten Anforderungen, erkennt die TU Berlin den Nachweis nicht an. Bitte achten Sie selbst darauf, dass die amtliche Beglaubigung der Form entspricht. Weisen Sie die Stelle, welche die Beglaubigung vornimmt, auf die Form der Beglaubigung hin.

Eine nicht ordnungsgemäße amtliche Beglaubigung hat den Verfahrensausschluss zur Folge und führt zur Ablehnung Ihres Antrags. Im Zweifelsfall behält sich die TU Berlin vor, auf die Vorlage von Originalen zu bestehen.

Wie muss eine Übersetzung aussehen?

Zeugnisse müssen Sie immer in der Originalsprache des Herkunftslandes einreichen. Wurden Ihre Zeugnisse nicht in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt, so müssen Sie zusätzlich eine Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache einreichen.

Grundsätzlich muss die Übersetzung von Zeugnissen von einer offiziellen Stelle erfolgen, zum Beispiel durch die hierzu befugte Abteilung der ausstellenden Institution oder durch vereidigte Übersetzende. Übersetzungen durch deutsche Übersetzungsbüros, die diesen Status nicht erfüllen, werden grundsätzlich nicht akzeptiert.

Im Ausland gefertigte Übersetzungen müssen von einer Institution stammen, die in diesem Land zu einer vereidigten Übersetzung (oder einem Äquivalent dazu) befugt ist.

Werden Zeugnisse in einem nicht-englischsprachigen Herkunftsland neben der Originalsprache auch in englischsprachiger Version ausgestellt, gilt diese englischsprachige Ausfertigung als originalsprachiges Zeugnis. Gleiches gilt für Zeugnisversionen in deutscher Sprache. Ausnahmen finden Sie in den „Ländertipps“ auf den Internetseiten von uni-assist.

Zeugnisse in französischer Sprache werden nicht akzeptiert, diese müssen ins Deutsche oder Englische übersetzt werden.

Eine nicht ordnungsgemäße Übersetzung hat den Verfahrensausschluss zur Folge und führt zur Ablehnung Ihres Antrags.

Kontakt:

Einrichtung Studierendensekretariat
Virtuelle SprechstundeMo und Do, jeweils 9-11 Uhr

Standort:

  • Marker  Campus Center