Technische Universität Berlin
© TU Berlin/PR/Felix Noak

Werkstoffwissenschaften, M. Sc.

Kurzprofil

Der konsekutive Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften vermittelt Ihnen vertiefte werkstoffwissenschaftliche Grundlagen sowie Fachkenntnisse und wissenschaftliche Untersuchungsverfahren auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe. Im Rahmen von zwei Vertiefungsrichtungen können Sie ein individuelles spezialisiertes Qualifikationsprofil ausbilden: Sie definieren Ihre grundsätzliche berufliche Ausrichtung im Bereich Spezielle Prozesstechniken der Werkstoffe und Werkstoffaspekte der Konstruktion. Im zweiten Vertiefungsgebiet bauen Sie materialspezifische Kompetenzen auf in den verschiedenen Werkstoffgruppen. Zur Auswahl stehen Ihnen hier Konstruktionswerkstoffe, Funktionswerkstoffe, Biomaterialien sowie die Werkstoffklassen Metalle, Keramiken, Polymere.

AbschlussMaster of Science
Regelstudienzeit 4 Semester
Leistungspunkte120
Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Zulassung zulassungsfrei
Lehrsprache Deutsch

Zugangsvoraussetzungen

Wie jedes Masterstudium an der TU Berlin setzt auch der Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften formal einen ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss voraus. Die Zugangsvoraussetzung für den konsekutiven Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in der Fachrichtung Werkstoffwissenschaften oder in einem fachlich nahestehenden Studiengang. Über die fachlich-inhaltliche Qualifikation entscheidet der Prüfungsausschuss.

Im Masterstudium ist die Unterrichtssprache Deutsch. Wenn Sie sich mit ausländischen Bildungsnachweisen bewerben, müssen Sie daher als sprachliche Zugangsvoraussetzung Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen.

Da einige Lehrveranstaltungen/Module auf Englisch angeboten werden, sind Englischkenntnisse nützlich. Sie sind aber keine Bedingung für die Aufnahme des Studiums.

Für das Studium sind Flexibilität, Kreativität und Eigenverantwortlichkeit von Vorteil, da eigenständige Problemanalyse, Abstraktion und ein integrierend-transdisziplinäres Vorgehen gefordert sind.


Studienverlauf

Für den Masterstudiengang gibt es einen sogenannten Studienverlaufsplan, der einen empfohlenen Ablauf des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit von 4 Semestern darstellt. Er dient als Beispiel, welche Module in welchem Semester belegt werden sollten. Der idealtypische Verlaufsplan ist nicht verpflichtend, zeigt aber einen sinnvollen Aufbau des Studiums. Die Lehre wird in Form von integrierten Lehrveranstaltungen, Seminaren und Laborpraktika angeboten. Mit der selbstständig anzufertigenden Masterarbeit erlangen die Studierenden ihre wissenschaftliche Qualifikation.

Den Studienverlaufsplan finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung der Studiengangs. Für Studienbewerber*innen gilt immer die neueste Fassung dieser Ordnung.


Zur Studien- und Prüfungsordnung

Inhalte & Module

Das Masterstudium Werkstoffwissenschaften ist modular aufgebaut. Ein Modul bündelt Studieninhalte zu einem bestimmten Thema. Innerhalb eines Moduls werden häufig verschiedene Studien- und Lehrformen angeboten, zum Beispiel Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praxisprojekte. In jedem Modul sind eine festgelegte Anzahl von Leistungspunkten und bestimmte Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Eine aktuelle Übersicht aller verpflichtenden und frei wählbaren Module des Masterstudiengangs Biotechnologie finden Sie in Form einer Modulliste im sogenannten Modultransfersystem (MTS) der TU Berlin, der Moduldatenbank der Universität. Das MTS hält auch ausführliche Modulbeschreibungen bereit, die Aufschluss über Inhalte, Lernziele, Teilnahmevoraussetzungen, Arbeitsaufwand, Prüfungsform und vieles andere mehr geben. Die Modulliste orientiert sich an der Studien- und Prüfungsordnung.


Zur Moduldatenbank

Praktika

Während des Masterstudiums Werkstoffwissenschaften gehört ein Berufspraktikum zum Pflichtbereich. Das Berufspraktikum muss mindestens 6 Wochen umfassen. Der Nachweis ist bis zur Meldung der letzten Prüfungsleistung des Masters zu erbringen. Im Berufspraktikum sollen Sie die Arbeitswelt in Industrie oder Handwerk aus der Ingenieurperspektive kennenlernen und die an der Hochschule erworbenen Fach- und Methodenkenntnisse im industriellen Umfeld anwenden. Das Berufspraktikum dient der beruflichen Orientierung (Spezialisierung, Vertiefung etc.). Sie sollten dabei in mehreren der folgenden Bereiche tätig sein:

•   Planung, Projektmanagement

•   Konstruktion, Auslegung

•   Forschung, Entwicklung

•   Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Versuchen

•   Technologie der Werkstoffe

•   Eigenschaftsprüfung, Instandhaltung, Optimierung

•   Disposition, Arbeitsvorbereitung, betriebliche Logistik

•   Modellierung, Simulation, Automatisierungstechnik

•   Anwendungstechnik

•   Qualitätssicherung

•   Analyse betrieblicher Abläufe

Alle weiteren Details finden Sie in der Praktikumsordnung des Studiengangs.


Auslandsaufenthalt

Teile des Studiums können Sie in der Regel auch im Ausland absolvieren, entweder über Auslandssemester oder über Praktika. Allgemeine Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt erhalten Sie beim International Office der TU Berlin (Studium im Ausland) sowie beim Career Service (Praktikum im Ausland).

Erworbene Kompetenzen

Als Absolvent*in des Masterstudiengangs Werkstoffwissenschaften verfügen Sie über vertiefte werkstoffwissenschaftliche Fachkenntnisse sowie spezialisierte Kenntnisse in den Vertiefungsgebieten Ihrer Wahl. Sie können die Auswirkungen eines Bauteils auf die Umwelt - vom Rohstoff bis zum Recycling - untersuchen und bewerten. Sie sind befähigt zu interdisziplinärem Vorgehen bei der Entwicklung neuer Werkstoffe, ihrer Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse. Sie können Kennwerte für technische Anwendungen bestimmen, das Verhalten von Werkstoffen bewerten, an der Verbesserung von Verfahren und Erzeugnissen arbeiten und in Betrieben bei der Werkstoffentwicklung, Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Produktion mitwirken. Sie sind in der Lage, komplexe Probleme selbstständig wissenschaftlich zu analysieren und zu lösen. Außerdem verfügen Sie über überfachliche Qualifikationen, wie Kenntnisse zu Qualitätssicherung, Projekt- und Kostenmanagement und Sicherheitsaspekten.

Perspektiven nach dem Studium

Absolvent*innen des Masterstudiengangs Werkstoffwissenschaften sind gefragt in Entwicklungs- und Produktionsabteilungen von Firmen, die Werkstoffe, Bauteile, Module und Systeme herstellen, verarbeiten oder anwenden, in Ingenieurbüros sowie in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Außerdem werden Werkstoffingenieur*innen in einem breiten Spektrum an Tätigkeiten in fast allen Industriezweigen der grundlegenden und anwendungsorientierten Forschung eingesetzt.

Mit einem Abschluss im Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften qualifizieren Sie sich zudem für ein Promotionsstudium zum Dr.-Ing. oder Dr. rer. nat.


Weitere Informationen & Downloads

Orientierung und Studienentscheidung: Allgemeine Studienberatung

Fragen zum Studiengang: Studienfachberatung 

Allgemeine Fragen: Studieninfo-Service

Bewerbung und Immatrikulation: Studierendensekretariat - Servicebereich Master

Anerkennung von Leistungen: Prüfungsausschuss

Fachspezifische Anlaufstellen für den Studiengang