Technische Universität Berlin
© Timon Studler

Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung, B. A.

Kurzprofil

Die Technisierung der Arbeit, des Alltags und der Kommunikation verändert Organisationen und Märkten, Identitäten und Lebensstilen. Demzufolge gibt es einen wachsenden Bedarf an Expert*innen, die die Technik und ihre Folgen für die Gesellschaft kritisch analysieren und vorausschauend abschätzen. Im Bachelorstudium Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung wird auf eine in Deutschland einzigartige Weise sozialwissenschaftliches Wissen mit Kenntnissen aus den Technikwissenschaften verknüpft. Die soziologische Perspektive auf raum-, organisations- und technikbezogene soziale Prozesse wird inhaltlich durch ein technisches Fach ergänzt. Im Studium lernen Sie, die technischen Probleme aus Sicht eines Natur-, Ingenieur- oder Planungswissenschaftlers wahrzunehmen.

AbschlussBachelor of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester
Leistungspunkte180
Studienbeginn Wintersemester
Zulassung zulassungsbeschränkt
Lehrsprache Deutsch

Zugangsvoraussetzungen

Wie jedes Bachelorstudium an der TU Berlin setzt auch der Bachelorstudiengang Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung formal eine sogenannte Hochschulzugangsberechtigung voraus. In der Regel ist dies das Abitur. Aber auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung können Sie an der TU Berlin studieren, wenn Sie bestimmte berufliche Qualifikationen vorweisen können.

Im Bachelorstudiengang ist die Unterrichtssprache Deutsch. Wenn Sie sich mit ausländischen Bildungsnachweisen bewerben, müssen Sie daher als sprachliche Zugangsvoraussetzung Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen.

Studienverlauf

Das Studium im Bachelorstudiengang Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung gliedert sich in einen Pflichtbereich, einen Wahlpflichtbereich und einen Wahlbereich. Der Pflichtbereich hat einen Umfang von 104 Leistungspunkten (LP) inkl. Praktikum und Bachelorarbeit. Der Wahlpflichtbereich hat einen Gesamtumfang von 58 LP und gliedert sich in die Bereiche Soziologischer Wahlpflichtbereich 1, Soziologischer Wahlpflichtbereich 2 und das sogenannte Technische Fach. Im Technischen Fach werden Module angeboten, die das Studium um einen ausgewählten natur-, ingenieur- oder planungswissenschaftlichen Fächerkanon erweitern.

Im freien Wahlbereich müssen 18 LP absolviert werden.

Die Ziele und die Ausgestaltung des Studiums sowie die Anforderungen und Durchführung der Prüfungen regelt die Studien- und Prüfungsordnung. 

Für den Studiengang gibt es einen exemplarischen Studienverlaufsplan, der den empfohlenen Ablauf des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit von 6 Semestern darstellt. Sie finden ihn als Anlage in der Studien- und Prüfungsordnung. Für Studienbewerber*innen gilt immer die neueste Fassung dieser Ordnung.

Zur Studien- und Prüfungsordnung

Inhalte & Module

Das Bachelorstudium ist modular aufgebaut. Ein Modul bündelt Studieninhalte zu einem bestimmten Thema. Innerhalb eines Moduls werden häufig verschiedene Studien- und Lehrformen angeboten, zum Beispiel Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praxisprojekte. In jedem Modul sind eine festgelegte Anzahl von Leistungspunkten und bestimmte Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Eine aktuelle Übersicht aller Module des Studiengangs in Form einer Modulliste finden Sie im sogenannten Modultransfersystem (MTS), der zentralen Moduldatenbank der TU Berlin. Im MTS erhalten Sie einen Überblick, welche Module für Sie verpflichtend sind und welche frei gewählt werden können. Darüber hinaus geben Ihnen ausführliche Modulbeschreibungen Aufschluss über Inhalte, Lernziele, Teilnahmevoraussetzungen, Arbeitsaufwand, Prüfungsform etc. Die Modulliste orientiert sich an der Studien- und Prüfungsordnung. Für Studienbewerber*innen gilt immer die aktuelle Fassung dieser Ordnung.

Zur Moduldatenbank

Praktika

Im Rahmen des Studiums müssen Sie ein Pflichtpraktikum absolvieren. Das Praktikum umfasst insgesamt mindestens 120 Stunden und soll während der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden. Für das Praktikum werden 5 Leistungspunkte vergeben.

Weitere Details zum Praktikum finden Sie in der Praktikumsrichtlinie des Studiengangs.

Auslandsaufenthalt

Teile des Studiums können Sie in der Regel auch im Ausland absolvieren, entweder über Auslandssemester oder über Praktika. Allgemeine Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt erhalten Sie beim International Office der TU Berlin (Studium im Ausland) sowie beim Career Service (Praktikum im Ausland).

Erworbene Kompetenzen

Mit einem Bachelorstudium der Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung kennen Sie nicht nur verschiedene Ansätze der Soziologie, sondern können Ihr Wissen mit ausgewählten Kenntnissen der Natur-, Ingenieur- oder Planungswissenschaften verknüpfen. Als Absolvent*in sind Sie in der Lage, Ereignisse, Tätigkeiten, Entwicklungen und Zusammenhänge verschiedener Gesellschaftsbereiche und Tätigkeitsfelder aus der Perspektive relevanter soziologischer Kategorien zu analysieren und diskutieren. In allen Modulen des Instituts für Soziologie wird Ihnen außerdem die Kompetenz vermittelt, verschiedene Aspekte und Dimensionen sozialer Ungleichheit, insbesondere Ethnizität, Generation, Geschlecht, soziale Schichtung und kulturelles Milieu zu identifizieren, analysieren, einzuordnen und zu bewerten.

Perspektiven nach dem Studium

Der Bachelorabschluss bereitet Sie auf das Masterstudium der Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung vor. Er schafft damit die Voraussetzung für eine akademische Laufbahn, qualifiziert Sie aufgrund der breit gefächerten und umfangreichen Theorie- und Methodenausbildung aber auch für eine nicht-wissenschaftliche Karriere. Das in den Studienverlauf integrierte Praktikum ermöglicht Ihnen eine erste berufliche Orientierung.

Weitere Informationen & Downloads

Orientierung und Studienentscheidung: Allgemeine Studienberatung

Fragen zum Studiengang: Studienfachberatung 

Allgemeine Fragen: Studieninfo-Service

Bewerbung und Immatrikulation: Studierendensekretariat - Servicebereich Bachelor

Anerkennung von Leistungen: Prüfungsausschuss

Fachspezifische Beratungs- und Anlaufstellen