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European and International Energy Law, M. BL.

Kurzprofil

Im weiterbildenden Masterstudiengang European and International Energy Law befassen Sie sich mit den technischen, wirtschaftlichen und vor allem den rechtlichen Grundlagen der europäischen und internationalen Strom- und Gasmärkte. Das Studium macht Sie dabei vertraut mit einem ganzheitlichen Ansatz, der vom Verstehen technischer und wirtschaftlicher Grundsätze bis hin zu detaillierten Rechtsfragen entlang der Wertschöpfungskette in den Gas- und Strommärkten reicht. Mit dem Campus um den Schöneberger Gasometer bietet Ihnen der Masterstudiengang die einzigartige Möglichkeit, den Wissens- und Technologietransfer zwischen der TU Berlin und Unternehmen aus der Praxis zu erleben und mitzugestalten.

Der weiterbildende Masterstudiengang ist kostenpflichtig, d.h. es werden Studiengebühren erhoben. Nähere Informationen zur Höhe der Gebühren finden Sie auf der Webseite des Studiengangs.

AbschlussMaster of Business Law
Regelstudienzeit 2 Semester
Leistungspunkte60
Studienbeginn Wintersemester
Zulassung zulassungsbeschränkt
Lehrsprache Englisch

Zugangsvoraussetzungen

Die formalen Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang sind ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss und daran anschließende qualifizierte berufspraktische Erfahrungen von in der Regel nicht unter einem Jahr.

Da erfahrungsgemäß mehr Bewerbungen eingehen als Studienplätze angeboten werden (30 pro Jahr), wird ein Auswahlverfahren durchgeführt. Die Auswahlkriterien sind:

  • die Gesamtnote des vorangegangenen Studiengangs,
  • die fachspezifische Eignung (Studienfach/-fächer) des vorangegangenen Studiums,
  • jede an den berufsqualifizierenden Studienabschluss anschließende nachgewiesene berufspraktische Erfahrung mit einer Dauer von mindestens sechs Monaten,
  • das Niveau der nachgewiesenen Englischkenntnisse,
  • Motivationen und Gründe der Bewerbung für den Masterstudiengang und der Gesamteindruck der eingereichten Bewerbungsunterlagen.

Da die Lehr- und Unterrichtssprache im Studium Englisch ist, müssen Sie als sprachliche Zugangsvoraussetzungen Englischkenntnisse nachweisen.

Studienverlauf

Das englischsprachige Studium umfasst regulär 2 Semester (Regelstudienzeit) und beginnt jeweils zum Wintersemester. Für das Vollzeitstudium sind insgesamt 60 Leistungspunkte (LP) zu erbringen, davon 42 LP in insgesamt 6 Modulen, die typischerweise in Blöcken durchgeführt werden, sowie 18 LP in der Masterarbeit.

Inhalte & Module

Der Masterstudiengang umfasst die folgenden Module:

1.   Rechtlicher Rahmen für das Funktionieren der Energiemärkte (9 LP)

2.   Ökonomische Grundlagen des Regulierungsrechts (6 LP)

3.   Regulierungsrecht (6 LP)

4.   Technische Grundlagen und daran anknüpfende Rechtsregeln für die Stromerzeugung (6 LP)

5.   Rechtlicher Ordnungsrahmen für die Übertragungs- und Verteilernetze (TSO & DSO) (6 LP)

6.   Rechtlicher Rahmen für Energiehadel und -versorgung (9 LP)

7.   Masterarbeit (18 LP) 

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Praktika

Ein Pflichtpraktikum ist im Masterstudiengang nicht vorgesehen. Durch die Vielzahl an Exkursionen zu Institutionen und Unternehmen des Energiesektors während des Studiums sowie die in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrenen und vernetzten Dozent*innen haben Sie die Möglichkeit, Kontakte zu Firmen herzustellen, die Praktika anbieten; vorzugsweise für die vorlesungsfreie Zeit zwischen Winter- und Sommersemester.

Auslandsaufenthalt

Während des Studiums können Sie optional eigenständig einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt organisieren. Der Studiengang ist so aufgebaut, dass hierfür im Vollzeit- und Teilzeitstudium im 2. Semester Mobilitätsfenster bestehen. Die Gestaltung des Studienablaufs kann nach individueller Beratung abgestimmt werden.

Erworbene Kompetenzen

Der Masterstudiengang vermittelt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden ein theoretisches und praxisorientiertes Wissen im Bereich des europäischen und internationalen Energierechts. Sie werden mit der kontinental-europäischen Rechtsmethodik vertraut gemacht, die notwendig ist, um das Energieregulierungsrecht zur Anwendung bringen zu können. Mit Blick auf die globale Bedeutung funktionierender Energiemärkte lernen Sie zudem, das europäische und internationale Energierecht in Bezug zum russischen und amerikanischen Regulierungsrecht zu stellen. Als Absolvent*in sind Sie damit befähigt, die wesentlichen Strukturen verschiedener Regulierungssysteme zu erkennen und sich in diesen zu orientieren. So sind Sie in der Lage, den Herausforderungen gerecht zu werden, die die stetigen Veränderungen im Energieregulierungsrecht einerseits und die Internationalität der Energiemärkte andererseits mit sich bringen. Im Studiengang wird Wert daraufgelegt, dieses Fachwissen mittels aktueller Lehrmethoden zu vermittelt und einen Praxis- und Forschungsbezug herzustellen.

Perspektiven nach dem Studium

Die für die moderne Energieversorgung verantwortlichen Unternehmen und staatlichen Einrichtungen müssen sich heute auf die komplexen, globalen Sachverhalte der Gas- und Strommärkte einstellen. Der damit verbundene hohe Zusatzbedarf an zielgerichtet und zugleich breit ausgebildeten Fachkräften mit fachspezifischen Englischkenntnissen wird durch die bisher existierenden Weiterbildungsangebote nicht gedeckt. Das Masterstudium schließt die in diesem Bereich vorhandene Ausbildungslücke und bereitet die Studierenden für Führungspositionen in einschlägigen Unternehmen der Energiewirtschaft, Institutionen und Beratungsgesellschaften sowie eine berufliche Tätigkeit in der Forschung vor. Typische Berufe finden Absolvent*innen beispielsweise in der Rechtsberatung von Energieunternehmen, in juristischen Tätigkeiten in Behörden und Kommissionen, in Forschungstätigkeiten an Hochschulen und Universitäten oder in der politischen Arbeit in Verbänden.

Weitere Informationen & Downloads

Orientierung und Studienentscheidung: Allgemeine Studienberatung

Allgemeine Fragen: Studieninfoservice

Fragen zum Studiengang: Webseite des Studiengangs