Technische Universität Berlin
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Energie- und Verfahrenstechnik, M. Sc.

Kurzprofil

Im Masterstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik haben Sie die Möglichkeit, sich in Richtung Energietechnik, Verfahrenstechnik oder der Kombination beider Gebiete zu profilieren. Aufbauend auf den Grundlagen des Bachelorabschlusses liegen die Schwerpunkte des Studiums in einer Vertiefung der Kenntnisse in den Bereichen Thermodynamik, Prozess- und Anlagendynamik, Grundoperationen und rechnergestützte Methoden. Neben einem integralen Planungsansatz für die technische Gestaltung, Modellierung und Optimierung von Apparaten und Anlagen werden Ihnen experimentelle und numerische Methoden für wissenschaftliche Aufgabenstellungen vermittelt. Im Rahmen einer Spezialisierung in Wahlpflichtbereichen erwerben Sie beispielsweise tiefergreifende Kompetenzen in Stoff- und Materialeigenschaften, in Wirtschaftlichkeitsanalysen von energie- bzw. verfahrenstechnischen Komponenten und Anlagen oder in Bezug auf Umweltauswirkungen beim Betrieb technischer Anlagen.

AbschlussMaster of Science
Regelstudienzeit 4 Semester
Leistungspunkte120
Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Zulassung zulassungsfrei
Lehrsprache Deutsch

Zugangsvoraussetzungen

Jedes Masterstudium an der TU Berlin setzt einen ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss voraus. Die formale Zugangsvoraussetzung für den konsekutiven Masterstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in der Fachrichtung Energie- und Prozesstechnik oder einem fachlich nahestehenden Studiengang. Über die fachlich-inhaltliche Qualifikation entscheidet der Prüfungsausschuss.

Im Masterstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik ist die Unterrichtssprache Deutsch. Wenn Sie sich mit ausländischen Bildungsnachweisen bewerben, müssen Sie daher als sprachliche Zugangsvoraussetzung Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen.

Da einige Lehrveranstaltungen/Module auf Englisch angeboten werden, sind Englischkenntnisse nützlich. Sie sind aber keine Bedingung für die Aufnahme des Studiums.

Sie sollten für den Masterstudiengang eine Affinität zu naturwissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen mitbringen. Da ein Schwerpunkt des Studiums darauf liegt, wissenschaftliche Methoden zu erlernen, Probleme zu erkennen, zu analysieren und Lösungswege aufzuzeigen, ist es von Vorteil, wenn Sie Interesse daran haben, selbstständig wissenschaftlich zu denken und kreativ zu arbeiten.

Studienverlauf

Für den Masterstudiengang gibt es einen sogenannten Studienverlaufsplan, der einen empfohlenen Ablauf des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit von 4 Semestern darstellt. Er dient als Beispiel, welche Module in welchem Semester belegt werden sollten. Der idealtypische Verlaufsplan ist nicht verpflichtend, zeigt aber einen sinnvollen Aufbau des Studiums. Die Lehre wird in Form von integrierten Lehrveranstaltungen, Seminaren und Laborpraktika angeboten. Mit der selbstständig anzufertigenden Masterarbeit erlangen die Studierenden ihre wissenschaftliche Qualifikation.

Den Studienverlaufsplan finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung  des Studiengangs. Für Studienbewerber*innen gilt immer die neueste Fassung dieser Ordnung.


Zur Studien- und Prüfungsordnung

Inhalte & Module

Das Masterstudium ist modular aufgebaut. Ein Modul bündelt Studieninhalte zu einem bestimmten Thema. Innerhalb eines Moduls werden häufig verschiedene Studien- und Lehrformen angeboten, zum Beispiel Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praxisprojekte. In jedem Modul sind eine festgelegte Anzahl von Leistungspunkten und bestimmte Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Eine aktuelle Übersicht aller Module des Masterstudiengangs Energie- und Verfahrenstechnik in Form einer Modulliste finden Sie im sogenannten Modultransfersystem (MTS) der TU Berlin. In dieser Moduldatenbank erhalten Sie einen Überblick, welche Module im Studiengang für Sie verpflichtend sind und welche frei gewählt werden können. Ausführliche Modulbeschreibungen geben außerdem Aufschluss über Inhalte, Lernziele, Teilnahmevoraussetzungen, Arbeitsaufwand, Prüfungsform und vieles andere mehr.

Die Modulliste orientiert sich an der Studien- und Prüfungsordnung. Für neue Studierende gilt immer die aktuellste Fassung dieser Ordnung.


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Praktika

Während des Masterstudiums Energie- und Verfahrenstechnik gehört ein Berufspraktikum zum Pflichtbereich. Das Berufspraktikum muss mindestens 6 Wochen umfassen. Der Nachweis ist bis zur Meldung der letzten Prüfungsleistung des Masters zu erbringen.

Das Berufspraktikum dient der beruflichen Orientierung (Spezialisierung, Vertiefung etc.). Im Rahmen des Praktikums sollen Sie die Arbeitswelt in Industrie oder Handwerk aus der Ingenieurperspektive kennenlernen und die an der Hochschule erworbenen Fach- und Methodenkenntnisse im industriellen Umfeld anwenden. Sie sollten dabei in mehreren der folgenden Bereiche tätig sein:

•   Planung, Projektmanagement

•   Konstruktion, Auslegung

•   Forschung, Entwicklung

•   Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Versuchen

•   Betrieb von Anlagen, Instandhaltung, Optimierung

•   Modellierung, Simulation, Automatisierungstechnik

•   Anwendungstechnik

•   Qualitätssicherung

•   Analyse betrieblicher Abläufe

Alle weiteren Details finden Sie in der Praktikumsordnung des Studiengangs.


Auslandsaufenthalt

Teile des Studiums können Sie in der Regel auch im Ausland absolvieren, entweder über Auslandssemester oder über Praktika. Allgemeine Informationen zum Thema Auslandsaufenthalt erhalten Sie beim International Office der TU Berlin (Studium im Ausland) sowie beim Career Service (Praktikum im Ausland).

Erworbene Kompetenzen

Im Masterstudium Energie- und Verfahrenstechnik erwerben Sie die erforderlichen Kenntnisse sowie allgemeine und fachspezifische Methoden zur Behandlung und Lösung von Aufgabenstellungen der Energie- und Verfahrenstechnik. Als Absolvent*in besitzen Sie die Kompetenzen, naturwissenschaftliche, physikalische, chemische, biologische, technische, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge selbstständig zu erkennen, zu beurteilen und diese zur Entwicklung von Produktionsverfahren, Maschinen, Apparaten und Anlagen praktisch zu nutzen.

Perspektiven nach dem Studium

Mit Abschluss des Studiums Energie- und Verfahrenstechnik können Sie in einer leitenden Funktion Arbeitsabläufe und Projekte zu planen und durchzuführen. Typische Berufsfelder für Absolvent*innen ergeben sich in der industriellen Forschung auf dem Gebiet energie-, rohstoffsparender und umweltfreundlicher neuer Verfahren zur Stoff- und Energieumwandlung, in Planung, Konstruktion und Betrieb von großtechnischen Anlagen sowie bei Planungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energieversorgung.

Außerdem sind Sie mit einem Abschluss im Masterstudiengang Energie- und Verfahrenstechnik qualifiziert für eine Promotion zum Dr.-Ing.


Weitere Informationen & Downloads

Orientierung und Studienentscheidung: Allgemeine Studienberatung

Fragen zum Studiengang: Studienfachberatung 

Allgemeine Fragen: Studieninfo-Service

Bewerbung und Immatrikulation: Studierendensekretariat - Servicebereich Master

Anerkennung von Leistungen: Prüfungsausschuss

Fachspezifische Anlaufstellen für den Studiengang