I E - Allgemeine Studienberatung

Wege nach dem Studienabschluss und Weichenstellungen während des Studiums

Wie soll es weiter gehen nach dem Studium? Bachelorstudierende denken bei dieser Frage meist an die Wahl eines Masterstudiengangs, dabei stehen eine ganze Reihe von Optionen offen. Und auch nach einem Masterabschluss ist kein Weg vorgezeichnet. Deshalb lohnt es sich, die Zeit an der Uni dafür zu nutzen, sich auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Neben Tipps für eigene Überlegungen und Aktivitäten greifen wir zur Orientierung typische Fragen und Mythen auf. Wann immer sich daraus Fragen ergeben: Suchen Sie das Gespräch mit der Allgemeinen Studienberatung oder den passenden Expert*innen!

Berufseinstieg

Entgegen dem hartnäckigen Gerücht, mit einem Bachelorabschluss allein sei wenig anzufangen, ist der Berufseinstieg eine gute Möglichkeit für Bachelor-Absolvent*innen. Das individuelle Profil aus Kompetenzen, Fachwissen, praktischen Erfahrungen und Persönlichkeit kann ganz unterschiedliche Wege eröffnen. Für alle die langfristiger planen, bieten Unternehmen beispielsweise Traineeprogramme an, die Nachwuchskräfte gezielt fördern.
Wer sich also Einblicke in den Berufsalltag wünscht, noch überhaupt keinen Schimmer hat welcher Master sinnvoll sein könnte oder für den Zugang zum Wunsch-Masterstudiengang einige Wartesemester benötigt, Geld verdienen möchte und keine Lust mehr hat auf Studieren, kann auf Stellensuche gehen und die Angebote des Career Service nutzen zum Übergang in den Arbeitsmarkt. Das gilt natürlich für Studierende im Master genauso.

Studieren

Konsekutive Masterstudiengänge bauen auf Kenntnissen und Fähigkeiten des Bachelorstudiums auf. Sie können das eigene Fach weiter vertiefen, Teilaspekte als Spezialisierung herausgreifen oder Querschnittsthemen in interdisziplinären Programmen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven behandeln.
Das heißt z.B., Maschinenbau-Absolvent*innen könnten Maschinenbau weiter studieren, sich für Spezialisierungen entscheiden wie Produktionstechnik, Biomedizinische Technik oder Patentingenieurwesen oder sich gemeinsam mit Absolvent*innen anderer Fachrichtungen mit Themen befassen wie Human Factors oder Computational Neuroscience. Wer im Studium die passenden Kurse gewählt hat, kann sogar in benachbarte Bereiche quer einsteigen wie Luft- und Raumfahrttechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Spezielle Quereinstiegs-Master ermöglichen Ingenieur*innen an der TU Berlin, den Stoff aus dem Lehramtstudium nachzuholen und als Lehrkraft an Berufsschulen zu unterrichten.

Wer erst mal in den Beruf einsteigt und zu einem späteren Zeitpunkt weiter studieren will, hat noch mehr Auswahl: Weiterbildende Masterprogramme wie z.B. Global Production Engineering, Space Engineering oder Wissenschaftsmanagement/Wissenschaftsmarketing setzen inhaltlich passende Berufserfahrung voraus, die nach einem ersten Studienabschluss gesammelt wurde. Weil diese Programme extra angeboten werden, kosten sie Studiengebühren.

Gründen

Wer zukünftig eigene*r Chef*in sein und vielleicht sogar eine neue Idee verwirklichen möchte, findet schon während des Studiums umfassende Unterstützungsangebote beim Center for Entrepreneurship. Infoveranstaltungen, Seminare und Workshops vermitteln die Grundlagen. Beratung und Vernetzung mit anderen Gründungsinteressierten erleichtern den Start. Arbeitsräume und eine Prototypenwerkstatt am Ernst-Reuter-Platz bieten Raum für neue Geschäftsideen oder Erfindungen.

Wissenschaftliche Laufbahn

Ungefähr jede*r dritte Studierende möchte eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen. Schon im Studium ist es möglich, mit forschendem Lernen Erfahrungen in wissenschaftlichen Projekten zu sammeln. Studentinnen bietet das Nachwuchsförderprogramm ProScience Weiterbildungen, Forschungseinblicke, Vernetzung und Anregungen zur Karriereplanung.
Wer langfristig Gefallen findet an Wissenschaft und Forschung, wird nach dem Masterabschluss mit einer Promotion weiter machen. Unter bestimmten Voraussetzungen steht sogar schon nach dem Bachelor der Weg zum Doktortitel offen. Die Expert*innen des Center for Junior Scholars informieren über die verschiedenen Wege und unterstützen wissenschaftlichen Nachwuchs ab den ersten Überlegungen mit Information, Beratung und praktischen Hilfestellungen.

Wechseln oder abbrechen

Unterschiedlichste Ursachen können Zweifel aufkommen lassen, ob der Weg überhaupt zum Studienabschluss führen soll oder kann: Überforderung, wiederholte Misserfolgserlebnisse, Drittversuche, eine endgültig nicht bestandene Prüfung, Unzufriedenheit mit der Dauer des Studiums, Konflikte, Einsamkeit, private Belastungen, gesundheitliche Einschränkungen, finanzielle Not, Motivationsverlust...
Wenn Sie über gelegentliche Frustrationsmomente hinaus grundsätzlicher mit dem Gedanken spielen, Ihr Fach zu wechseln oder Sie sich fragen, ob Weiterstudieren überhaupt sinnvoll ist, empfehlen wir ein Gespräch mit der Allgemeinen Studienberatung. Wir können Sie dabei unterstützen Ihre Situation zu reflektieren, Handlungsmöglichkeiten abzuklären, Optionen zu identifizieren und Ihr weiteres Vorgehen zu planen.

Welche Jobs kann ich mit meinem Abschluss machen?

Kurz gesagt: in der Regel viel mehr, als Sie denken.
Was bedeutet das? Berufsausbildungen definieren relativ klar, wie das spätere Jobprofil aussieht und welche Aufgaben im Arbeitsalltag bewältigt werden müssen. Bei einem Universitätsstudium sieht das anders aus. Studierende der TU Berlin trainieren über die Fachkenntnisse ihres Studiengangs hinaus, "kritisch, analytisch sowie disziplin- und fächerübergreifend zu denken und ihre Urteilskraft zu schärfen. Sie lernen, ihr Wissen und Handeln in einen übergeordneten historischen, sozialen und kulturellen Kontext zu stellen und die ethischen Folgen ihres Handelns zu bedenken" (aus dem Leitbild für die Lehre der Technischen Universität Berlin). Das heißt, wer an der Uni studiert, entwickelt Kompetenzen die dazu befähigen, sich in ganz unterschiedliche Aufgabenfelder einzufinden und in wechselnden Kontexten Verantwortung zu übernehmen.

Das bedeutet, wer beispielsweise Lehramt studiert, kann danach auch für Schulbuchverlage oder in der Bildungsverwaltung arbeiten, sich für Forschung entscheiden oder neu entwickelte Lehrmittel vermarkten. Wer Elektrotechnik oder Informatik studiert, kann sich auch entscheiden, das eigene Fach zukünftig zu unterrichten, an Berufsschulen oder Hochschulen, mit NGOs arbeiten, erneuerbare Energien voranbringen oder ins Consulting gehen. Diese Vielseitigkeit und Flexibilität erklärt, warum Akademiker*innen statistisch gesehen seltener und kürzer von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Welche beruflichen Möglichkeiten ein Studium eröffnet, hängt also nur zum Teil von der Fachwahl ab. Der Studiengang prägt die fachliche Perspektive, aus der Sie sich Themen nähern und stellt damit eher grobe Weichen. (Nur umgekehrt gilt: Wenn Sie frühzeitig sicher sind, dass Sie einen klar reglementierten Beruf anstreben, der zwingend bestimmte Abschlüsse voraussetzt, steht der Weg relativ fest.) Um Orientierung zu geben was vorstellbar und typisch ist, beschreiben die Steckbriefseiten der Studiengänge erlernte Kompetenzen und einschlägige Beschäftigungsmöglichkeiten. Ausführlicher werden sie in den dort downloadbaren Studien- und Prüfungsordnungen aufgelistet.

Der individuelle Weg ergibt sich bei den allermeisten Studierenden unterwegs nach und nach, so wie sich das persönliche Profil mit den gemachten Erfahrungen entwickelt. Dafür lässt das Studium bewusst viele Spielräume zum Gestalten und Ausprobieren, die aktiv genutzt werden wollen: Welche fachlichen oder übergreifenden Themen entdecke und vertiefe ich? Welche persönlichen Interessen bringe ich mit oder erschließe ich mir neu? Welche Menschen lerne ich kennen, die mich vielleicht mit ganz neuen Ideen in Kontakt bringen? Welche praktischen Erfahrungen sammle ich, sei es bei Nebenjobs, Pflichtpraktika, Werkstudierendentätigkeiten, ehrenamtlichem Engagement oder studentischen Projekten und welche Soft Skills trainiere ich dadurch "ganz nebenbei"? Und was lerne ich daraus über mich, meine Vorlieben oder Stärken, auch in der Zusammenarbeit mit anderen?

Vor, während und nach dem Studium kann die Allgemeine Studienberatung mit Ihnen reflektieren, wohin die Reise gehen könnte und welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie unterwegs nutzen können. In Ihrem Studiengang erhalten Sie Einblicke und Beratung zu Weichenstellungen in Ihrem Fach und benachbarten Bereichen, z.B. bei der Studienfachberatung. Wenn es konkreter wird mit Vorbereitungen auf die Berufswelt und dem Übergang ins Arbeitsleben begleitet der Career Service.

Was machen andere nach ihrem Studium?

Unter dem Titel Alumni im Porträt geben herausragende Absolvent*innen der Technischen Universität Berlin Einblicke in ihren Weg nach dem Studium: Interviews, Videos und der Alumni-Podcast Zukunftsmacher*innen zeigen, womit sie sich heute befassen und wie sie dazu gekommen sind. 

Ihr Studiengang ist nicht dabei? Oder Sie interessieren sich für andere Bereiche?
Wer innerhalb des eigenen Fachs einen breiteren Überblick gewinnen möchte, welche Wege typisch sind und welche ungewöhnlichen Karriereverläufe es bisher so gab, sollte das Gespräch im eigenen Studiengang suchen: Lehrende oder Studierende höherer Semester kennen Absolvent*innen und haben in der Regel konkrete Erfahrungen, in welchen Bereichen sie tätig sind. Hilfreiche Anlaufstellen dafür können die studentischen Initiativen und Studienfachberatungen sein.

Wie funktioniert der Einstieg in den Arbeitsmarkt?

Der Career Service der TU Berlin kümmert sich um den Brückenschlag vom Studium ins Berufsleben. Mit vielen praktischen Angeboten unterstützt das Team Studierende und Absolvent*innen auf dem Weg in den Beruf: Der Career Service betreibt eine Stellenbörse, bietet Bewerbungsmappenchecks an sowie Trainings und Workshops, organisiert eine Karrieremesse und bietet individuelles Coaching an oder die Möglichkeit, berufstätige Mentor*innen kennen zu lernen.

Ohne den speziellen Fokus auf das Fächerspektrum der TU Berlin betreibt auch das Studierendenwerk Berlin eine Stellenbörse sowohl für Nebenjobs wie auch Absolvent*innen-Stellen. Außerdem organisiert es Trainings rund ums Bewerben oder zum Thema Steuern.

Wie sind die Zukunftschancen mit meinem Fach?

Wenn das Fach zu Ihnen passt, prinzipiell sehr gut! In unserer Wissensgesellschaft führt das breite Kompetenzprofil von Universitätsabsolvent*innen zu vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenquoten unter Akademiker*innen. Absolventen-Studien verfolgen den beruflichen Verbleib von Menschen mit Studienabschluss. Sie belegen, dass Akademiker*innen nicht lange nach einer Stelle suchen und bestätigen, dass der Großteil von ihnen zeitnah eine angemessene Beschäftigung ausübt, was Aufgabenprofil und Gehalt angeht. Faktoren wie Abschlusslevel, Fachrichtung, Kompetenzprofil und Branche können vor allem in den ersten Jahren beeinflussen, ob der Jobeinstieg zunächst über Praktika oder andere befristete Anstellungen führt, wie hoch Gehälter im Einzelnen ausfallen und wie eng der Bezug zum Studienfach ist.
Derlei Studien oder Arbeitsmarktdaten haben allerdings kaum konkrete Vorhersagekraft für den individuellen Weg Einzelner. Wer beispielsweise gänzlich uninspiriert das Pflichtprogramm absitzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit anders abschneiden als Studierende, die sich für ihr Fach interessieren und gerne mit den Inhalten befassen. Also können Studien und Arbeitsmarktdaten eher allgemeine Orientierung bieten für all jene, die überlegen in welche Richtung es nach dem Abschluss gehen soll. Wie gering die Arbeitslosenquote unter Akademiker*innen ist, kann beruhigen. Zu wissen, in welchen Arbeitsfeldern Praktika und Volontariate nach dem Abschluss typisch sind, gibt Klarheit. Die information, in welchen Berufen durch Berentungen viele Arbeitsplätze frei werden, wo eher Konkurrenz um Arbeitsplätze besteht oder besonders hoher Bedarf an qualifizierten Kräften herrscht, kann eigene Abwägungen unterstützen. Expert*innen für diese Daten findet man bei der Agentur für Arbeit. Sie beschäftigt auch eigene Hochschulteams, die sich auf die Fragen von (angehenden) Akademiker*innen spezialisiert haben. Neben der Stellenvermittlung und weiterer praktischer Unterstützung beim Übergang vom Studium ins Arbeitsleben gibt es hier zum Beispiel auch Prognosen, welche Trends das zukünftige Arbeitsleben beeinflussen werden und welche fachübergreifenden Qualifikationen besonders gefragt sind. 

Wie gestalte ich im Studium meine Zukunft?

Schon während des Studiums gibt es viele Möglichkeiten zum Lernen und Ausprobieren. Mit Offenheit und Neugierde können im eigenen Fach und nebenbei viele wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Dafür ist Einiges an Eigeninitiative gefragt. Daraus kann nach und nach Klarheit entstehen, in welche Richtung die Reise weiter gehen soll und die vielfältigen Einsichten helfen, ein eigenes Profil zu entwickeln. In der Regel sind diese Erfahrungen relevanter, als ein Abschluss in Rekordgeschwindigkeit:

fachliches und überfachliches Wissen aneignen
Neben den Pflichtkursen des eigenen Studiengangs ermöglichen Wahlpflichtkurse individuelle Schwerpunktsetzungen. Wahlkurse und freiwillige Zusatzmodule fordern auf zum "Blick über den Tellerrand": in Fremdsprachen, Ringvorlesungen, Themenfeldern anderer Studiengänge, an der TU oder anderen Hochschulen, als Nebenhörer*in oder Austauschstudierende. Zertifikatsprogramme bieten die Möglichkeit, gezielt Profile wie Nachhaltigkeit, Ethik oder Gender Studies zu vertiefen.

Kompetenzen trainieren
Neben Fachwissen und der Beherrschung von einschlägigen Methoden sind vor allem persönliche Fähigkeiten von Bedeutung wie z.B. Gestaltungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kooperation und Kommunikation, analytisches und kritisches Denken. Auch wenn das Wenigste davon explizit auf dem Stundenplan auftaucht, ist die Universität ein hervorragendes Umfeld zum Ausprobieren und werden diese Kompetenzen oft nebenbei trainiert: in Hausaufgaben- und Lerngruppen, Projektmodulen, studentischen Projekten oder Fachschaftsinitiativen, beim hochschulpolitischen Mitgestalten, Praktika oder Nebenjobs, in berufsvorbereitenden Kursen z.B. vom Career Service oder Auslandsaufenthalten. Wie die Aufzählung zeigt, ist dabei Eigeninitiative gefragt.
Auch die eingangs erwähnten Methodenkenntnisse vermittelt nicht nur der eigene Studienplan. Oft bieten Studiengänge oder Mentoring-Programme zusätzliche Kurse an zu einschlägiger Software, Labor- und Werkstattkurse, Programmiersprachen u.ä. Einführungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Richtlinien für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten gibt es in der Regel vom eigenen Fachgebiet. Angebote zu Literaturrecherche und Literaturverwaltung, Schreibwerkstätten oder zur Arbeitsorganisation im Studium sind übergreifend und gibt es von den jeweiligen Expert*innen der Bibiliotheken, des Studierendenwerks oder der Psychologischen Beratung.

Praxiserfahrung sammeln
Auch wenn ein Universitätsstudium theoretisch in die Tiefe geht und wissenschaftliches Arbeiten vermittelt, haben praktische Inhalte genauso ihren Platz im Studium. Wem das Maß an Teamwork in Hausaufgabengruppen nicht genügt und wer noch mehr praktische Erfahrungen machen möchte als die vorgegebenen Praxiskurse in Laboren und Werkstätten oder ggf. Betriebspraktika im eigenen Studiengang, kann sich je nach eigenen Lebensumständen und Vorlieben eigeninitiativ noch mehr dazu organisieren: z.B. in studentischen Projekten, Fachschaftsinitativen, Vereinigungen oder Interessensvertretungen, bei ehrenamtlichem Engangement auch außerhalb der Uni, einem freiwilligen Betriebspraktikum im In- oder Ausland, einer fachbezogenen Werkstudierendentätigkeit als Nebenjob oder einem Studi-Job an der Uni.

Sollten im Studienverlauf Fragen dazu aufkommen, kann ein Gespräch mit der Allgemeinen Studienberatung Möglichkeiten aufzeigen und beim Orientieren unterstützen.

...und wenn ich keinen Abschluss mache?

Auch das ist eine Möglichkeit, mit der viele weitere Wege und Türen offen stehen. Gerne besprechen wir bei der Allgemeinen Studienberatung mit Ihnen ergebnisoffen, was für Sie passen könnte: ein Wechsel des Fachs oder der Hochschule, lieber eine Ausbildung, alternative Qualifizierungswege oder ob Ihr Studium vielleicht mit Anpassungen doch weiter gehen könnte. Je nach Richtung vermitteln wir Sie bei Bedarf weiter an die jeweiligen Expert*innen.