Straßenplanung und Straßenbetrieb

Aktuelle Projekte

Reisebusstrategie für Berlin

Das Vorhaben „Reisebusstrategie für Berlin“ (Projektlaufzeit: 04.2021 bis 10.2022) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin
(Förderkennzeichen 1317-B5-O)

 Nationaler Radverkehrsplan 2020 © Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Sicherheitsauswirkungen unterschiedlicher Radverkehrsführungsformen auf den Fußverkehr an Knotenpunkten, auf homogenen Streckenabschnitten und in Haltestellenbereichen (SAFENESS)

War bei einem geringen Radverkehrsaufkommen die Wahrscheinlichkeit eines sicherheitsrelevanten Konfliktes zwischen Rad Fahrenden und zu Fuß Gehenden gering, stellen diese Konstellationen neue Herausforderungen dar, die bei der Entwicklung der aktuellen Regelwerke und dem Stand der Forschung bisher nicht im Fokus standen. So legten bisherige Forschungsprojekte, und somit auch die darauf basierenden Entwurfsempfehlungen, ihren Schwerpunkt vor allem auf die Interaktionen zwischen dem Rad- und Kfz-Verkehr. Das primäre Ziel des Forschungsprojektes ist es daher, die existenten Entwurfsempfehlungen um jene Aspekte zu erweitern, die die Wechselwirkungen zwischen dem Rad- und Fußverkehr aufgreifen. Das Projekt soll Ergebnisse darüber liefern, welche Gestaltungsparameter der Radverkehrsinfrastruktur positiv oder negativ auf das Unfallgeschehen, das Unfallrisiko sowie das Konfliktpotential zwischen Rad Fahrenden und zu Fuß Gehenden wirken. Es gilt, Zusammenhänge zwischen den infrastrukturellen Randbedingungen, den Verkehrsbelastungen, den Verhaltensmustern der betrachteten Verkehrsmodi und dem Konflikt- und Unfallgeschehen herzustellen. Basierend auf den ermittelten Zusammenhängen sollten umfassende Empfehlungen generiert werden, die die unvermeidbaren Interaktionen zwischen Rad- und Fußverkehr mit geringem Sicherheitsrisiko ermöglichen.