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Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science (WvSC) HTA 2.0 - Hochtemperaturanwendungen

Das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science ist im Berliner Zukunftsort Siemensstadt 2.0 beheimatet und versteht sich als dynamische Forschungskooperation am offenen Herzen der Produktion. Die Vielfalt der Partner macht die Kooperation exzellent. Die geplante Co-Creation ermöglicht effektive Forschung durch kurze Wege. Die Forschungsfelder adressieren die technologischen Herausforderungen der industriellen Fertigung, den Energiewandel und den Mobilitätswandel.

Eine zentrale Besonderheit ist der ganzheitlicher Ansatz: weg von der Einzelbetrachtung, hin zur Systembetrachtung. Die Anbindung an die reale Fertigung ermöglicht diese ganzheitliche Betrachtung vom Nutzer her – ein großer Vorteil, denn sie wollen neue Erkenntnisse, die einen Unterschied machen für die Gesellschaft und für Berlin.

Mit Blick auf den Klimawandel ist im Forschungsprojekt „Hochtemperaturanwendungen“ (HTA) ein starker Fokus auf der Dekarbonisierung. Hierbei können sowohl die additiven Fertigungsverfahren als auch additiv gefertigte Bauteile einen großen Beitrag leisten, um die zentrale Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten. Beim Gasturbinenkraftwerk treibt ein heißer Gasstrahl mit Temperaturen von weit über 1000 Grad Celsius die Schaufelräder auf der Turbinenwelle – so wird die Energie erzeugt. Die Turbinenschaufeln und alle anderen Bauteile, die mit dem heißen Gas in Berührung kommen, müssen gut vor der extremen Hitze geschützt werden, z.B. durch direkte Kühlung des Bauteils. Mittels Additiver Fertigung lassen sich innovative Kühlkonzepte umsetzen, die mit konventionellen Fertigungsverfahren technisch nicht realisierbar sind. Ziele: Entwicklung neuer additiver Fertigungsprozesse für Hochtemperaturbauteile in großen Gasturbinen.

Laufzeit:01/ 2020 - 12/ 2022  
Mitarbeitende:Hai Dinh TuanPhilip Raschke 
Studierende:-- 
Partner:Siemens, Fraunhofer GesellschaftBundesanstalt für Materialforschng und -prüfungBerliner KMUs
Förderung:ProFIT, co-financed by the Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)