Strategisches Controlling

Klausurtagung für Studium und Lehre

Einleitung, Historie und Erfolge

Regelmäßig treffen sich auf Einladung des Vizepräsidenten für Lehre Vertreter*innen von Studierenden, Lehrenden und Verwaltung, um gemeinsam über Verbesserungen im Bereich Studium und Lehre zu diskutieren. Die offene Atmosphäre und Begegnung abseits des Uni-Alltags und auf Augenhöhe wird von den Teilnehmer*innen sehr geschätzt. Die Tagung hat explizit einen Fokus auf die Lehre an der TU Berlin und trägt auf diese Weise dazu bei, der Lehre einen höhren Stellwert an unserer Universität zu verschaffen.Vielfach wurden in Ziethen strategische Enwticklungen in der Lehre angestoßen (siehe unten "Erfolge"). Der Klausurworkshop findet nördlich von Berlin im Ort Ziethen statt und wird daher auch "Ziethener Klausurtagung" genannt.

Historie

  • Die erste Ziethener Klausurtagung 2012 wurde unter dem Motto "the shift from teaching to learning" im Rahmen der Förderung durch das Bundesprogramm Qualitätspakt Lehre- und das Teilprojekt an der TU Berlin "tu inspire" ins Leben gerufen.
  • Von 2012 bis 2020 wurde die Klausurtagung durch den Qualitätpakt Lehre finanziert.
  • Aufgrund der positiven Resonanz durch die Teilnehmer*innen wurde das Format 2022 fortgeführt.

Erfolge

  • 2012: Initialzündung für einen beginnenden Kulturwandel in der Lehre war das Ziethener Manifest, das auf dem ersten Klausurworkshop 2012 in Ziethen formuliert wurde.
  • Fast jedes Jahr wurden in Folge der Tagung Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich zum Beispiel den Themen "Lernräume" und "E-Learning" widmeten und so die Ideen der Tagung weitertrugen und bearbeiteten.
  • 2015 wurde als Ergebnis der Klausurtagung die Kampagne „Zeit zu Reden! Über Lehre & Lernen!“ ins Leben gerufen: Sie bestand aus einer Video-Serie und einer Graphic-Recording-Aktion.
  • 2016: In Folge der Klausurtagung 2016, die im Format einer Zukunftskonferenz durchgeführt wurde, war der Tag der Lehre 2017 dem Thema "TUB2040 - Campus der Zukunft" gewidmet.
  • 2017 wurden in Ziethen die Eckpunkte für das Leitbild Lehre der TU Berlin erarbeitet, das ein Jahr später im Akademischen Senat der TU Berlin beschlossen wurde.

Kontakt

Dr.

Susanne Franke

Teamleitung Strategische Lehrentwicklung

s.franke@tu-berlin.de

+49 30 314-24969

Einrichtung Strategisches Controlling
Raum H 1551

Aktuelles und Vergangenes

das Leitbild Lehre auf der Klausurtagung für Studium und Lehre © TU Berlin | Janina Göbel

Leitbild Lehre

Auf der Klausurtagung im November 2017 wurden Eckpunkte des Leitbild Lehres der TU Berlin erarbeitet. Ein Jahr später (Nov 2018) dann wurde das Leitbild Lehre vom Akademischen Senats einstimmig beschlossen. In der darauffolgenden Klausurtagung für Studium und Lehre 2018 wurde die Umsetzung vom Leitbild Lehre thematisiert.

© TU Berlin | Janina Göbel

TUB 2040 | Campus der Zukunft

Die Ergebnisse der Klausurtagung 2016 wurden beim darauf folgenden Tag der Lehre 2017 unter dem Titel "TUB 2040 | Campus der Zukunft" aufgegriffen und weitergeführt.

Dokumentation der Klausurtagungen für Studium und Lehre

2022

Thema: Was bleibt anders? Lehren und Lernen nach der Pandemie

Datum6. bis 8. Oktober 2022
OrganisationTeam Strategische Lehrentwicklung (S. Franke, W. Seemann, J. Göbel)
ModerationBjörn Kiehne (BZHL)
Teilnehmendeinsgesamt 35, davon 4 Studierende
Methoden / ArbeitsformenInterview, Vortrag, Inputs der Gestalter*innen, Status Quo-Rundgang, Arbeit in Kleingruppen
Ziele / ErwartungenVor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den letzten Pandemiesemestern die Erarbeitung einer Erweiterung des Leitbild Lehre (=Annex) zur Konkretisierung einer Strategie für die Digitalisierung der Lehre an der TU Berlin
ErgebnisseEckpunkte für den "Digitalisierungs-Annex" aus vier Richtungen (=AGs): Unterstützungsstrukturen, Lehrende, Studierende und Räume
DokumentationtubCloud-Ordner (beschränkter Zugriff durch die Teilnehmenden)

2020

Thema: „Selbstverständnis von LEHRE & LERNEN - Standortbestimmung und Perspektiven"

Datum27. bis 29. Februar 2020
OrganisationSusanne Franke, Janina Göbel
ModerationBjörn Kiehne (BZHL)
Teilnehmendeinsgesamt 35, davon 4 Studierende
Methoden / ArbeitsformenInterviews zum Auftakt und Kennenlernen, "Standortbestimmung": Baum der Anerkennung und Hindernisparcours, Ideen entwickeln in Kleingruppen, Transfer in digitale Denkräume (padlet)
Ziele / ErwartungenAus einer Standortbestimmung heraus Perspektiven und eine Ideensammlung für Lehre und Lernen an der TUB zu gewinnen.
ErgebnisseVor dem Hintergrund des endenen Qualitätspakt Lehre eine Ideensammlung für zukünftige Projekte.
DokumentationGraphic Recording (Janina Göbel) und eine "padlet"-Wand (beschränkter Zugriff durch die Teilnehmenden)

2018

Thema: "Gemeinsame Sache" - Lehre als systemische Aufgabe im Zusammenspiel zwischen dezentralen und zentralen Einheiten

Datum22. bis 24. November 2018
OrganisationDr. Susanne Franke, Wenke Seemann, Nadine Csonka
ModerationBjörn Kiehne (BZHL)
Teilnehmendeinsgesamt 28, davon 2 Studierende
Methoden / ArbeitsformenAngeleitete Kleingruppen-Arbeit mit verschiedenen Methoden (z.B. "Kopfstand"), Markt der Ideen
Ziele / ErwartungenAls Folge der Verabschiedung des Leitbild Lehre der TU Berlin am 7. November 2018 im Akademischen Senat, ging es vor allem um die Frage der Umsetzung des Leitbildes für die Lehre.
ErgebnisseTransferideen für Aspekte des Leitbild Lehre; Gründung der AG "Anreizsysteme für gute Lehre"; Wiederbelebung bzw. Fusion der AG "Lern- und Lehrräume"
DokumentationProtokoll und Bericht in der TU Intern

Bericht zur Ziethener Klausurtagung 2018

Auf Schloss Ziethen, inmitten des schönen Havellandes, fand in diesem Jahr die jährliche Klausurtagung der TU Berlin statt. Drei Tage lang diskutierten Mitglieder des Präsidiums, Hochschullehrer*innen, Studierende, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung über den Kulturwandel in der Lehre. Das Thema lautete „Gemeinsame Sache – Lehre als systemische Aufgabe im Zusammenspiel zwischen dezentralen und zentralen Einheiten“.

Unter Anleitung des Moderators Björn Kiehne vom Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL) bildeten sich Arbeitsgruppen, die unterschiedliche Sichtweisen und Ideen in die Diskussionen einbrachten. Hier entwickelten die Teilnehmer*innen erste Ideen zur Umsetzung des im November verabschiedeten Leitbilds Lehre, das einen permanenten Anspruch an Lehre formuliert und im Sinne einer „Lehrverfassung“ die Grundlage für alle Ordnungen, Regelwerke und Strategien, die die Lehre an der TU Berlin bestimmen, bildet.

Eine Arbeitsgruppe arbeitete beispielsweise zu den Aspekten Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Leitbild Lehre und überlegte etwa eine Art Mini-Workshops in die Lehrveranstaltungen zu integrieren, in denen beide Themen verknüpft werden. Eine andere Arbeitsgruppe befasste sich mit der digitalen Lehre. Sie rückten die technische Ausstattung als zentrale Voraussetzung in den Vordergrund, regten aber auch neue Formate wie E-Prüfungen an. Eine andere Gruppe empfahl, die Bildungsziele aus dem Leitbild über die drei Schritte „Lehrformate, Modulbeschreibungen und Lehrevaluation“ möglichst schnell und umfassend an der TU Berlin zu verankern.

Auf einem „Markt der Ideen“, der im Salon des Rosenhauses ausgerichtet wurde, boten die Arbeitsgruppen ihre Umsetzungs- und Transferideen feil.. Im nächsten Schritt überführten die Teilnehmer*innen die Transferideen zum Leitbild Lehre in konkrete SMART-Ziele (Spezifisch, Messbar, Achievable/erreichbar, Realistisch, Terminiert). So gab es u.a. den Vorschlag, das Angebot an Vorbereitungskursen in den großen Grundlagenfächern auszubauen, um den Übergang von der Schule an die Hochschule weiter zu erleichtern.

„Der Samstag war besonders kreativ“, sagt Susanne Franke, Mitarbeiterin des Strategischen Controllings. In einem lebhaften Brainstorming entwickelten die Teilnehmer*innen Ideen, um gute Lehre an der TU Berlin zu verhindern, zu sabotieren und abzuwerten. „Da waren wir sehr ideenreich“, sagt Franke und nennt nur einige der Vorschläge: Alle Lernräume und studentischen Cafés zu Zigarrenzimmern umzufunktionieren oder das WLAN auf dem Campus abzuschalten.

Anschließend stellten die Teilnehmer*innen das Brainstorming vom Kopf zurück auf die Füße und wandelten die teilweise drastischen Ideen in positive Anreize für gute Lehre um: Sukzessive Modernisierung und Ausbau der Lernräume oder die Sichtbarmachung von vorhandenen Best-Practice-Beispielen für gute Lehre (z.B.).

Die siebte Klausurtagung war ein Erfolg. Der „Ziethener Geist“ sorgte für eine besonders kreative Atmosphäre außerhalb des alltäglichen Lehr-, Lern- und Arbeitsumfeldes an der TU Berlin. Susanne Franke: „Nun gilt es, die Ideen, Impulse und Ergebnisse aus Ziethen in die TU hinein zu tragen und so dem Leitbild Lehre Leben einzuhauchen  hinein zu tragen und so dem Leitbild Lehre Leben einzuhauchen.“

Erschienen in der TU Intern 12-2018

2017

Thema: Lehrverfassung

Datum9. bis 11. November 2017
OrganisationDr. Susanne Franke
ModerationCarola Feller
Teilnehmendeinsgesamt 27, davon 5 Studierende
Methoden / ArbeitsformenImpulsvortrag von VP SL, Diskussion im Plenum, Kleingruppen-Arbeit
Ziele / Erwartungeninhaltliche Grundlagen und Eckpunkte für eine Lehrverfassung an der TU Berlin zu erarbeiten und organisatorische Empfehlungen für den zu startenden Prozess in der Universität zu entwickeln
ErgebnisseMaterial für Eckpunkte einer Lehrverfassung (= Leitbild für die Lehre), die in einem Follow-Up weiterbearbeitet wurden. In der Folge die Verabschiedung des Leitbild Lehre der TU Berlin am 7.11.2018.
DokumentationProtokoll

2016

Thema: Die TU Berlin in der Zukunft – Wie sieht das Lernen und Lehren in 2040 aus?​

Datum6. bis 8. Dezember 2016
OrganisationDr. Susanne Franke, Alina Bläute, Janina Göbel
ModerationIngo Kollosche
Teilnehmendeinsgesamt 35, davon 5 Studierende
Methoden / ArbeitsformenFormat "Zukunftskonferenz": Zeitstrahl "Wo kommen wir her?", "Stolz & Bedauern", Entwicklung von 4 Visionen
Ziele / ErwartungenMit Hilfe einer Zukunftskonferenz, Visionen für das Lernen und die Lehre an der TU Berlin in rund 25 Jahren zu entwickeln.
Ergebnisse2 Folge-Werkstatttreffen (Jan & März 2017) Tag der Lehre 2017: TUB2040 - Campus der Zukunft mit Videobotschaften
DokumentationGraphic Recording

Kurzbericht Ziethener Klausurtagung 2016

Die 5. Klausurtagung für Studium und Lehre im Schloss Ziethen hatte die Zukunft der TU Berlin zum Thema: "Die TU Berlin in der Zukunft – Wie sieht das Lernen und Lehren in 2040 aus?​"

Ziel war es, mit Hilfe des Formats einer Zukunftskonferenz, Visionen für das Lernen und die Lehre an der TU Berlin in rund 25 Jahren zu entwickeln, welche zum einen als Leitplanken für die Entwicklungen im Bereich der Lehre dienen können, zum anderen den Ausgangspunkt für eine breite Diskussion in der Universität bilden sollen. Die Zukunftskonferenz wurde von Herrn Ingo Kollosche, zu diesem Zeitpunkt Zukunftsforscher an der TU Berlin, geleitet.

Zu Beginn der Klausurtagung wurden die Teilnehmenden mit einem Impulsvortrag von Ingo Kollosche „Zukünfte der Bildung, Universität der Lehre“ auf die Thematik eingestimmt. Hierdurch angeregt, beschäftigte man sich mit der Frage „Worauf sind wir an der TU Berlin besonders stolz und was möchten wir verbessern?“ 

Ausgehend von dieser Bestandausnahme wurde in mehreren Gruppen die Veränderungen der Welt in der letzten 25 Jahren betrachtet und überlegt wie diese auf die TU Berlin gewirkt haben. Im Anschluss wurde der Blick von der Vergangenheit auf die Zukunft gewendet: „Was erwartet uns in Zukunft und wie wollen wir an der TU Berlin darauf reagieren?“

Im weiteren Verlauf der Tagung wurden Visionen für die Zukunft der Lehre an der TU Berlin entwickelt. Alle wünschen sich eine engere Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden als wichtige Maßnahme. Hierbei soll ein lebenslanges Lernen mit Interaktion entstehen. Eine besonders große Rolle wird in der Zukunft die Digitalisierung spielen. Trotzdem soll aber nicht auf Präsenzzeiten und soziale Interaktion verzichtet werden. Auch die Nachhaltigkeit wird von großer Bedeutung sein und sollte im Fokus der Universität stehen.

Auch im Jahr 2016 ermöglichte die besondere Atmosphäre auf Schloß Ziethen einen offenen Austausch auf Augenhöhe. Die Tagung wurde durch ein Graphic Recording protokolliert.

2015

Thema: Lernen - neu denken

Datum26. bis 28. November 2015
OrganisationDr. Susanne Franke, Christiane Lünskens, Christian Korff, Janina Göbel
ModerationMirjam Janke
Teilnehmendeinsgesamt 27, davon 3 Studierende
Methoden/Arbeitsformenmoderiertes Gespräch als Input, Diskussion im Plenum, Kleingruppen-Arbeit ("Labore"), Lernprojekte (Stricken u.a.)
Ziele / ErwartungenErkenntnisse aus den Neurowissenschaften für das Verständnis vom Lernen zu nutzen, um den Teilnehmer*innen Wissen und Denkanstöße für das Lehren und Lernen an der TU Berlin mitzugeben.
ErgebnisseZeit zu Reden-Kampagne (inkl. fünfteilige Videoserie), siehe Materialbox
DokumentationGraphic Recording
Ausschnitt vom Graphic Recording von der Klausurtagung in Ziethen 2015 © Christoph Kellner

Graphic Recording 2015

Das Graphic Recording stammt vom Illustrator Christoph Kellner, der die Diskussionen und Ergebnisse der 4. Ziethener Klausurtagung im November 2015 festgehalten hat. Während der Aktionswochen "Zeit zu reden! Über Lehre & Lernen" im April und Mai 2016 war im Audimax-Foyer eine Reproduktion des Ziethener Graphic Recordings zu bewundern. Das Besondere daran waren die integrierten freien Flächen, auf denen jedermann seine Kommentare hinterlassen konnte. Viele haben die Möglichkeit genutzt!

Kurzbericht Ziethener Klausurtagung 2015

Zwei Tage lang wurde auch diesmal intensiv über das Lernen und die Lehre reflektiert und diskutiert - in unterschiedlichsten Formaten und Konstellationen: In verschiedenen „Laboren“ konnte man sich zu speziellen Fragestellungen wie z.B. „Was machen wir mit dem Raum & was macht der Raum mit uns beim Lernen?“ oder „Wie lernt das Gehirn & wann lernt es gerne?“ austauschen. Das Impulsreferat von Prof. Elsbeth Stern (ETH Zürich) gab den Diskussionen so manchen übergeordneten Impuls aus der Lehr- und Lernforschung. Ein Kamingespräch mit den Lehrpreisträgern Prof. Lachmann und Prof. Thamsen sowie der Studentin Anja Dötsch zeigte, dass es nicht immer der große Wurf sein muss, um eine gute Lehre anzubieten, sondern dass auch schon mit kleinen, relativ unaufwändigen Stellschrauben viel für eine gute Lehrqualität getan werden kann. Prof. Stollmann erläuterte in einem Interview, was Raum und Lernen miteinander zu tun haben, Prof. Manzey hatte sein spannendes Knowhow und seine Erfahrungen zum Thema Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden sowie die Authentizität der Lehrenden in Lehrveranstaltungen mitgebracht. Abgerundet wurde das Programm durch kleine Lernprojekte. Hier hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit wieder einmal eine eigene Lernerfahrung zu machen. Die Klausurtagung wurde von einem Graphic Recorder mit- und aufgezeichnet.

Während bei den vorangegangenen Klausurtagungen eher das Lösen von konkreten Fragestellungen im Vordergrund gestanden hat, ging es im letzten Herbst mehr um die Reflexion des eigenen Lehrverhaltens bzw. um die Bedingungen für gutes Lernen. Als besonders wichtig wurde auch der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen wahrgenommen verbunden mit der Erkenntnis, dass man sich durchaus so manche Tipps und Tricks voneinander abschauen kann. Dinge, die im normalen Lehrbetrieb oftmals zu kurz kommen bzw. noch nicht Usus sind. Seitens der Studierenden wurde die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den Lehrenden zu diskutieren, als besonders positiv wahrgenommen.

Fazit: Die Leitvision der Ziethener Klausurtagungen „The shift from teaching to learning“ ist nach Ziethen 4.0 ein weiteres Stück mehr greifbare Realität geworden.

Videoserie

Mit Teilnehmenden der 2015er Klausurtagung in Ziethen entstand im Anschluss die Videoreihe „Zeit zu reden! Über Lehre & Lernen.“

2014

Thema: Das Orientierungsstudium (OS)

Datum20. bis 22. November 2014
OrganisationCornelia Raue, Janina Göbel
ModerationMirjam Janke
Teilnehmendeinsgesamt 29, davon 2 Studierende
Methoden/Arbeitsformen„Interaktive Ausstellung“ MINTgrün als Input, Erfahrungsberichte von Studierenden, Kleingruppen-Arbeit, im Plenum: Bau des OS aus Kartons, Simulation/Theaterstück als Abschluss
Ziele / Erwartungengemeinsam ein fakultätsübergreifendes Orientierungsstudium der TU Berlin zu entwickeln
ErgebnisseWeiterentwicklung von MINTgrün
Dokumentationsiehe Protokoll

Kurzbericht Ziethener Klausurtagung 2014

Zentrales Thema der drei intensiven Tage war, die Entwicklung eines gemeinsamen Orientierungsstudiums der TU Berlin. Ausgehend von einem genauen Blick auf das sehr erfolgreiche MINTgrün-Konzept und anknüpfend an Erfahrungsberichte von ehemaligen MINTgrün-Studierenden, wurden mögliche Inhalte und Strukturen eines TU-weiten Orientierungsstudiums abgewogen und diskutiert. Darüber hinaus wurden Ergebnisse und Perspektiven der bestehenden Ziethen-AGs vorgestellt bzw. weiterentwickelt.

2013

Thema: "The shift from teaching to learning II" - Das Ziethener Manifest ausgestalten

Datum28. bis 30. November 2013
OrganisationCornelia Raue, Anne Drope
ModerationDr. Gisela Breuer
Teilnehmendeinsgesamt 35, davon 3 Studierende
Methoden/ArbeitsformenDiskussion im Plenum, Kleingruppen-Arbeit
Ziele / Erwartungenden Perspektivwechsel, der im „Ziethener Manifest“ formuliert wurde, gemeinsam weiter ausgestalten und die begonnenen Veränderungen fortführen und Strategien entwickeln, mit denen der Prozess in die Breite der Universität getragen werden kann
ErgebnisseEinrichtung neuer Ziethen-AGs
Dokumentationerfolgte über einen ISIS/Moodle-Kurs (mittlerweile abgeschaltet)

2012

Thema: „The shift from teaching to learning“ – Strategieworkshop zur Umsetzung einer lernzentrierten Lehre an der TU Berlin

Datum6. bis 8. Dezember 2012
OrganisationCornelia Raue, Anne Drope
ModerationDr. Gisela Breuer
Teilnehmendeinsgesamt 26, davon 2 Studierende
Methoden/ArbeitsformenImpulsvortrag, Diskussion im Plenum, Kleingruppen-Arbeit
Ziele / Erwartungensiehe Kurzbericht unten
Ergebnissedie Formulierung des Ziethener Manifests
Material / Dokumentationerfolgte über einen ISIS/Moodle-Kurs (mittlerweile abgeschaltet)

Kurzbericht Ziethener Klausurtagung 2012

Vom 6. bis 8. Dezember 2012 fand die 1. Strategieklausur mit dem Thema "The Shift from Teaching to Learning" der TU Berlin auf Schloss Ziethen statt.

Ziele der Tagung waren die Erarbeitung gemeinsamer Strategien zur Verbesserung der Qualität in Lehre und Studium sowie deren konkrete Operationalisierung an der TU Berlin. Dabei war das zu bearbeitende Feld weit und die Dringlichkeit der Bearbeitung je nach der Perspektive der an Lehre und Studium Beteiligten unterschiedlich bewertet.

Die Tagung konzentrierte sich auf die qualitativen Aspekte der Curriculumsentwicklung und deren strukturelle Verankerung an der TU Berlin. Dies schloss verbindliche Kommunikations- und Feedbackstrukturen, aktivierende Lehr- und Lernformen, die Verknüpfung von geeigneten Evaluationsverfahren mit einem kennzahlenbasierten Berichtswesen sowie die flankierenden Maßnahmen zur Förderung des Studienerfolgs einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft mit ein.

Als Ergebnis des 1. Strategieworkshops "Studium & Lehre" in Ziethen 2012 haben 26 Mitglieder der Universität einen programmatischen Perspektivwechsel in der Lehre mit dem Ziethener Manifest arktikuliert. Damit soll ein Kulturwandel in den Köpfen der Universität angestoßen werden, der durch verschiedene Maßnahmen und Arbeitsgruppen der Beteiligten vorran getrieben wird.