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Quality and Usability

Universal Telecommunications Interface (UTI)

Motivation & Projektbeschreibung
Nutzerakzeptanz von multimodalen Schnittstellen: Neue Methoden testbasierter Usability-Evaluation. Komplex in Funktion, doch einfach zu bedienen Moderne Endgeräte, gerade im mobilen Bereich, zeichnen sich durch immer kleinere Abmessungen in Kombination mit wachsender Funktionalität aus. Immer mehr Anwendungen werden so mit ein und demselben Gerät bedienbar. Dadurch steigt der Bedarf an neuen, innovativen Bedienkonzepten, die es ermöglichen, selbst diese komplexen Geräte leicht zu bedienen. Multimodale Schnittstellen bieten hier völlig neue Perspektiven für den Umgang mit Informations- und Kommunikationssystemen. Durch die Kombination verschiedener Ein- und Ausgabemodalitäten, wie z.B. Sprache, Tastatur oder Bewegungssteuerung, können die Nutzer intuitiv und ihren Vorlieben entsprechend mit den Geräten in Interaktion treten. Neue Bedienkonzepte erfordern neue Untersuchungsmethoden Aber welche Modalitäten sollen miteinander kombiniert werden? Gibt es Abhängigkeiten zu den genutzten Anwendungen? Wie groß ist der Einfluss der aktuell vorherrschenden Umgebungssituation? Wie kommen die verschiedenen Benutzer mit den angebotenen Modalitäten zurecht? Und welchen Effekt haben animierte Agenten auf die Benutzerführung? Um all diese und eine Reihe weiterer Fragen zu beantworten, werden an den Deutsche Telekom Laboratories neue Methoden der Usability-Evaluation entwickelt, erprobt und eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass die erfragte Nutzerzufriedenheit nicht immer mit der Akzeptanz entsprechender Dienste im Einklang steht. Die neuen Verfahren gehen daher weit über eine reine Befragung hinaus. Es werden unter anderem psycho-physiologische Verfahren, wie die Messung von Blickbewegungen oder des Hautleitwiderstandes eingesetzt, um so die Stimmung oder den mentalen Zustand der Nutzer unmittelbar beim Umgang mit neuen Endgeräten objektiv erfassen zu können. Das dahinterstehende Ziel ist es, Verfahren, die aus anderen Bereichen der psychologischen Forschung bekannt sind, für Usability-Studien nutzbar zu machen.

Expected Outcome:
Forschungsergebnisse für Forschungsergebnisse
Eingesetzt werden die neuartigen Messverfahren für die Evaluation von Diensten und Geräten, die ebenfalls an den Deutsche Telekom Laboratories entwickelt werden. Ein Beispiel dafür ist das Universal Telecommunication Interface, das eine Plattform für verschiedene multimodale Dienste, wie z.B. den Multimodalen MediaScout oder die Multimodale Fernbedienung (MMIC) bildet.

Time Frame: 02/2007 - 05/2009

T-labs Team Members: Florian Metze, Sebastian Möller, Anja Naumann, Ina Wechsung, Tim Polzehl

Students: Hanna Bohle, Katja Lauermann

Partners: T-Systems

Funding by: Deutsche Telekom Laboratories