I B - Referat Prüfungen

Informationen für das Wintersemester 2022/2023

Sehr geehrte Studierende, sehr geehrte Lehrende,

im Folgenden fassen wir die wesentlichen Regelungen des aktuellen BerlHG und der zum 1.10.2021 in Kraft getretenen  AllgStuPO zusammen und erläutern das Vorgehen für die Anmeldung von Prüfungen und die Erfassung von Prüfungsergebnissen im Wintersemester 2022/23. Die Angaben auf der Webseite des Referats Prüfungen beruhen ebenfalls auf den neuen Regelungen.

Modulprüfungen anlegen und anmelden

Zur Prüfungsanmeldung und Notenerfassung soll als regulärer Standard für alle in QISPOS verwalteten Studiengänge (alle außer Physik und Historische Urbanistik) weiterhin die Funktion im Moseskonto - MTS - genutzt werden. Prüfende können Termine anlegen, die Anmeldefristen festlegen und kommunizieren sowie die Noten erfassen. Immatrikulierte Studierende haben dann die Möglichkeit, sich anzumelden. Die Anmeldungen dort sind verbindlich. Es ist auch möglich, Wahl- und Zusatzmodule über MTS anzumelden.

Modulprüfungen anlegen (Vorgehen für Lehrende):
https://moseskonto.tu-berlin.de aufrufen > Anmelden mit TU-B-Account > oben in der Menüleiste MTS auswählen > Modulprüfungen - Erstellen/Bearbeiten wählen > neue Prüfung anlegen, weiter den Hinweisen folgen. Für die Umsetzung der BerlHG-Regelung, wonach zwei Prüfungstermine zur Wahl angeboten werden sollen, haben Sie die Möglichkeit, im MTS für eine Prüfung zwei unterschiedliche Termine anzulegen. Studierende können sich dann nur für einen der beiden Termine anmelden.

detaillierte Anleitung: https://www.innocampus.tu-berlin.de/service/pruefungsanmeldung/fuer-pruefungsveranstalter/

Prüfende, die vor allem Wahlmodule anbieten, haben alternativdie folgenden Möglichkeiten, um Anmeldungen zu erfassen. Es ist zwingend erforderlich, die Form der Anmeldung zu Beginn der Lehrveranstaltungen an die Studierenden zu kommunizieren.

  • Anmeldung durch Zusendung eines vollständig ausgefüllten Anmeldeformulars (E-Mail, ISIS Upload) an die Prüfer*innen. Das Formular steht auf der Webseite des Referats Prüfungen bereit.
  • Anmeldung durch Teilnahme
  • andere Erfassung durch Eintragung in Listen o.ä. (Matheservice z.B. MOSES)

Modulprüfungen anmelden (Vorgehen für Studierende):
https://moseskonto.tu-berlin.de aufrufen > Anmelden mit TUB-Account > oben in der Menüleiste MTS auswählen > in der linken Menüleiste Modulprüfung - An-/Abmelden wählen, weiter den Hinweisen folgen.

detaillierte Anleitung: https://www.innocampus.tu-berlin.de/service/pruefungsanmeldung/fuer-studierende/

Notenverbuchung durch Prüfende

Die Notenerfassung durch Prüfende erfolgt im MTS, sofern die Prüfungsanmeldungen dort vorgenommen wurden. Das umfasst auch die Noten für Wahl- und Zusatzmodule, da die Studierenden bei der Anmeldung über die Zuordnung zum jeweiligen Studiengangsbereich entscheiden können.

Nach der Erfassung können im MTS Notenlisten im Excel-Format generiert werden, die so formatiert sind, dass über die Leistungserfassung ein Upload in QISPOS (Pflicht- und Wahlpflichtmodule) möglich ist.

Die über einen sepraten Button im MTS generierbare Excelliste für die Noten der Wahl- und Zusatzmodule senden Sie bitte per E-Mail an das Referat Prüfungen ibrefl@pruefungen.tu-berlin.de oder direkt an die zuständigen Teams.

Der Support für QISPOS unterstützt bei technischen Schwierigkeiten.

Sollten Sie eine andere Anmeldeform als das MTS nutzen, klären Sie bitte im Vorfeld mit dem Support für QISPOS, wie die Notenverbuchung für alle Beteiligten so effizient wie möglich erfolgen kann.

Freiversuchsregelung

Ab dem Wintersemester 2022/23 gilt keine pandemiebedingte Freiversuchsregelung mehr.

Alle Prüfungen, die bis einschließlich 15.10.2022 stattfinden, unterfallen noch der Freiversuchsregelung des Sommersemesters 2022, d.h. wenn die Prüfung angetreten und nicht bestanden wird, wird ein Freiversuch eingetragen.
Bitte beachten Sie, dass eine 5.0 wegen "Täuschung", ein "nicht erschienen" trotz Anmeldung oder ein "Fristversäumnis" von der Regelung nicht umfasst sind, d.h. dafür wird kein Freiversuch verbucht.

NEU! Ab dem 16.10.2022 gelten im ersten Fachsemester in Bachelorstudiengängen an der TU Berlin erstmals nicht bestandene Modulprüfungen als nicht unternommen. (vgl. § 70 Abs. 3 AllgStuPO)

Wiederholungsprüfungen

Wiederholungsfristen gibt es nicht mehr an der TU, außer sie wurden in einem Rechtsstreit individuell vereinbart/festgelegt. Beachten Sie bitte, dass trotzdem die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen oder die Ersetzung nach § 70 Abs. 2 AllgStuPO erfolgen muss, da sonst kein Abschluss erteilt werden kann.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

Beachten Sie bitte, dass für Krankmeldungen keine online erwerbbaren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen akzeptiert werden. Es ist die Vorlage von Attesten oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (ggf. auch Quarantäneanordnungen) erforderlich, die von zugelassenen Ärzten in der Regel nicht später als am Prüfungstag ausgestellt wurden.

Fristverlängerung / Rücktritt mit Quarantäneanordnung

Bei eigener Coronaerkrankung oder Quarantäne mit einer zu betreuenden Person (z.B. ein Kind) kann eine Fristverlängerung für die Bearbeitungszeit einer Abschlussarbeit beantragt werden. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Quarantäneanordnung reichen Sie bitte direkt beim Prüfungsteam ein. Sollte die Höchstdauer für den Bearbeitungszeitraum bereit erreicht sein, ist ein Antrag auf Nachteilsausgleich erforderlich, über den der Prüfungsausschuss individuell entscheidet. In jedem Fall bitte unbedingt vor Ende des Bearbeitungszeitraumes aktiv werden!
Ferner gilt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Quarantäneanordnung auch als Nachweis für den Rücktritt von einer Prüfung oder Abmeldung für ein Portfolioelement.
Können Labortermine oder ähnliche Präsenzveranstaltungen, bei denen die Anwesenheit notwendig ist, aufgrund der Quarantäne nicht wahrgenommen werden, wenden Sie sich bitte an den*die zuständige*n Lehrende*n, um eine Lösung zu finden.

Nachteilsausgleich

Studierende, die aus familiären und/oder gesundheitlichen Gründen nicht an Präsenzveranstaltungen und/oder Präsenzprüfungen teilnehmen können, haben weiterhin die Möglichkeit, Nachteilsausgleichsmaßnahmen zu beantragen. Das gilt auch für Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Infektion mit Covid-19 haben oder in einem nicht vermeidbaren Kontakt zu Menschen stehen, die laut RKI zur Risikogruppe gehören. Anträge sind so rechtzeitig vor der Prüfung an den Prüfungsausschuss zu stellen, dass eine Bearbeitung und Entscheidung vor Beginn der Prüfung möglich ist.

Anträge auf Nachteilsausgleich im Rahmen von Abschlussarbeiten (z.B. Verlängerung der Bearbeitungsfrist) sollen bereits bei Antrag auf Themenausgabe gestellt werden. Der Nachteilsausgleich gehört nicht zu den Gründen, nach denen lt. StuPO eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist erfolgen kann, d.h. dass zum Beispiel eine befristete Erkrankung während der Bearbeitungszeit diese zusätzlich verlängern kann.

Beim Finden von Alternativen zur Studien- und Prüfungsteilhabe in Präsenz können bei Bedarf die Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten und das Familienbüro der TU Berlin unterstützen.

Zusätzlicher Prüfungsversuch nach Studienfachberatung

Aufgrund von § 30 Abs. 4 S. 1 BerlHG erhalten Studierende einen weiteren Prüfungstermin je Modul, wenn sie an einer Studienfachberatung teilgenommen haben. Das gilt nicht für die Abschlussarbeit.

Bis zur Ausgestaltung dieser Vorgabe in der AllgStuPO wird die Regelung an der TU Berlin übergangsweise wie folgt umgesetzt. 

  • Die Fakultäten legen fest, welche Person(en) für diese Studienfachberatung zuständig ist und geben dies geeignet bekannt.
  • Die Studienfachberatung findet statt, wenn drei Prüfungen in einem Modul nicht bestanden wurden; Freiversuche werden dabei nicht mitgezählt.
  • Der Nachweis über die Studienfachberatung soll innerhalb von 6 Wochen nach nicht bestandenem dritten Prüfungsversuch in einem Modul im für den Studiengang zuständigen Team im Referat Prüfungen eingehen; bei Terminschwierigkeiten genügt im Ausnahmefall innerhalb der Frist die Mitteilung über eine Terminvereinbarung. Wird nicht innerhalb von 6 Wochen die Beratung nachgewiesen oder der innerhalb von 6 Wochen nachgewiesene Termin nicht wahrgenommen, erlischt der Anspruch auf einen weiteren Prüfungsversuch; das Modul gilt dann als endgültig nicht bestanden.