Fakultät II - Mathematik und Naturwissenschaften

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    DFG bewilligt neue Forschergruppe zu Quantensimulatoren für offene Quantensysteme

    Die Technische Universität Berlin wird Sprecherhochschule der neuen Forschungsgruppe „Getrieben-dissipative Vielteilchensysteme ultrakalter Atome“ (FOR5688). Sprecher der Forschungsgruppe, die im Gebiet der theoretischen und experimentellen Quantenphysik angesiedelt ist, ist Prof. Dr. André Eckardt. Er ist seit 2020 Leiter des Fachgebiets Quantenvielteilchendynamik am Institut für Theoretische Physik. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördern das Vorhaben mit 3,3 Millionen Euro.

    Die Forschungsgruppe befasst sich mit sogenannten getrieben-dissipativen Systemen, die es erlauben den Zustand und die Eigenschaften von Quantensystemen unter Berücksichtigung von Effekten die aus dem Austausch von Informationen, Energie und Teilchen mit der Umgebung resultieren, zu erforschen. Um ein tieferes Verständnis solcher Vielteilchensysteme zu entwickeln, sollen ultrakalte Atome, die sich unter anderem besonders gut manipulieren und messen lassen, als Quantensimulatoren für offene Quantensysteme verwendet werden.

    An der Forschungsgruppe beteiligt sind neben Prof. Dr. André Eckardt (Sprecher): Dr. Alexander Schnell (TU Berlin), Prof. Dr. Monika Aidelsburger (LMU München und Max-Planck-Institut für Quantenoptik Garching), Prof. Dr. Iacopo Carusotto (Università di Trento), Dr. Tobias Donner (ETH Zürich), Dr. Christof Weitenberg (Universität Hamburg) und Prof. Dr. Oded Zilberberg (Universität Konstanz).

    Pressemitteilung der TU Berlin

     

    Kontakt:

    Prof. Dr. André Eckardt

    Tel. (030) 314-23034

    Email: eckardt@tu-berlin.de

    © Felix Noak