Fakultät II - Mathematik und Naturwissenschaften

Kooperationen und Transfer

Der Transfer von Erkenntnisgewinn in die Gesellschaft sowie die Integration von Wissen und Impulsen aus Wirtschaft und Gesellschaft in Forschung und Lehre gehören zum Selbstverständnis der Technischen Universität Berlin. Nur über wechselseitige Interaktionen können Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gefunden werden. Wissens- und Technologietransfer ist daher zentrale Aufgabe der Fakultät II – Mathematik und Naturwissenschaften. So können innovative Ideen aus der Forschung zum nachhaltigen Nutzen der Gesellschaft weiterentwickelt und in die Anwendung gebracht werden. 

Zu den Aktivitäten der Fakultät II im Bereich Wissens- und Technologietransfer gehören:

  • vielfältige Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Partner aus Wirtschaft und Industrie,
  • aktive Förderung von Ausgründungen,
  • wissenschaftliche Beratung von politischen und gesellschaftlichen Akteuren,
  • breite Vernetzung mit regionalen und überregionalen Stakeholdern,
  • Einbindung von praxisnahen und gesellschaftsrelevanten Transferaktivitäten in die Lehre.

Der Transfer ist wichtiges Ziel unserer beiden Exzellenzcluster. UniSysCat hat es sich zum Ziel gemacht, innovative Ideen und nachhaltige Ansätze aus dem Bereich Grüne Chemie auf der Basis von Gründungen aktiv von der Wissenschaft in die Anwendung zu bringen. Unterstützt wird dies durch die Chemical Invention Factory und dem Verbundprojekt GreenChem. Auch im Exzellenzcluster MATH+ sind eine Reihe von Maßnahmen etabliert: von spezifischen Transfereinheiten für die gemeinsame Forschung mit der Industrie bis hin zu speziellen Programmen der Wissenschaftskommunikation.

Kooperationen im Rahmen von Forschungsverbünden

© Felix Binkowski / ZIB

Exzellenzcluster MATH+

gemeinsam mit Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) und Zuse-Institut Berlin (ZIB)

© UniSysCat

Exzellenzcluster UniSysCat

gemeinsam mit Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Golm, Universität Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH und Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie

Kooperationen im Rahmen von gemeinsamen Berufungen

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
  • Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum
  • Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS
  • Leibniz-Institut für Kristallzüchtung Berlin
  • Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie
  • Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie
  • Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
  • Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik
  • Zuse-Institut Berlin

Weitere Kooperationen mit Wissenschaftseinrichtungen

  • Berlin Mathematical School (BMS) -mit Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) und Zuse-Institut Berlin (ZIB)
  • "Einstein Center of Catalysis" with the Berlin International Graduate School of Natural Sciences and Engineering (EC/ BIG-NSE)- mit Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Golm, Universität Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Helmholtz-Zentrum Berlin, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie
  • Berlin School of Optical Sciences and Quantum Technology (BOS.QT) - mit Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Leibniz Ferdinand Braun Institut, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Optica, Einstein Center Digital Future, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Fritz-Haber-Institut, Max-Born-Institut

Technologietransfer

Blick auf das BasCat Labor © Oana Popa-Costea

BasCat - UniSysCat BASF JointLab

Das gemeinsame Labor BasCat des Exzellenzclusters UniSysCat und der BASF SE widmet sich der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Heterogenen Katalyse. Der Fokus liegt auf der katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen zu Wertschöpfungsprodukten. BasCat bildet eine Schnittstelle des Exzellenzclusters UniSysCat zur Industrie um innovative Ansätze aus der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung zu überführen.

© TU Berlin

Chemical Invention Factory

Die Chemical Invention Factory (CIF) – auch “John Warner Center for Start-ups in Green Chemistry” gibt Ausgründungs- und Technologietransfer-Teams in den Bereichen Grüne Chemie, Materialien und Nanotechnologie eine optimal ausgestattete Ausgangsbasis, um innovative Ansätze aus der Forschung in nachhaltige Marktanwendungen zu überführen. Mit dem CIF-Campus wird ein offener Raum geschaffen, in dem Studierende ihre eigenen Projekte mit Hilfe einer hervorragenden Forschungsinfrastruktur verfolgen können: neben hochmoderne Labore und wissenschaftlicher Mentoren zählt dazu auch ein spezifisches Partner-Netzwerk.

© Siemens AG

Werner-von-Siemens-Center for Industry and Science

Im Ökosystem „Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e.V.“ (WvSC) vereinen renommierten Wissenschaftseinrichtungen und Industrieunternehmen, innovativen KMUs und agilen Start-ups ihre Expertisen zu einer zukunftsorientierten Forschungskooperation. Zentrale Idee des WvSC ist es, die Forschung an den Ort der Wertschöpfung zu holen. Dem Verein gehören mittlerweile 30 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft an. Die an der Fakultät II verortete Professur "Mathematische Modellierung von industriellen Lebenszyklen" ist einer der wissenschaftlichen Stützpfeiler des WvSC.

© TU Berlin

INKULAB

INKULAB unterstützt Jungunternehmern in der Chemie, indem es eine Lücke zwischen universitärer Forschung und der Entwicklung marktfähiger Produkte in einem sehr frühen Stadium der Unternehmensgründung schließt. Das Herzstück von INKULAB ist ein für chemische Experimente ausgestatteter Laborcontainer auf dem Campus Charlottenburg. Hier können Existenzgründer in der Vorgründungsphase und Technologietransferteams ihre eigenen Projekte verfolgen. Neben Laborflächen bietet das INKULAB auch eine auf die Bedürfnisse von Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Nanotechnologie abgestimmte Gründungsberatung.

© TU Berlin

GreenCHEM - Innovativer Transferraum für Grüne Chemie

Die Mission von GreenCHEM ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem Forschung und Industrie gemeinsam an den Herausforderungen der chemischen Revolution arbeiten um ein Umdenken hin zu einer technologieoffenen, innovativen Grünen Chemie zu bewirken. Die vom BMBF geförderte T!Raum-Initiative unter der Federführung der Chemical Invention Factory vereint 29 regionale Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft, die gemeinsam neue Ansätze für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer entwickeln und erproben.