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Wie gegen Hasskriminalität im Internet vorgehen?

Um gegen Hasskriminalität im Internet besser strafrechtlich vorzugehen, ist das Forschungsprojekt „KISTRA – Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Früherkennung von Straften“ gestartet. Das Ziel des Projektes ist die Erforschung der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den ethisch und rechtlich vertretbaren Einsatz von KI durch Ermittlungsbehörden zur Erkennung, Vorbeugung und Verfolgung von politisch motivierten Straftaten mit Internetbezug.

An KISTRA ist auch das Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin beteiligt. Dr. Robert Pelzer leitet das Projekt am ZTG. „Wir wollen zum einen analysieren und verstehen, mit welchen Herausforderungen die Sicherheitsbehörden im Umgang mit Hass-Postings in sozialen Medien konfrontiert sind und welche Anforderungen die Ermittler*innen an ein KI-System stellen, mit dem ihre Arbeit unterstützt werden soll. Und zum anderen werden wir die Folgen und Risiken eines solchen Systems für den Ermittlungsprozess analysieren, um mit den Ermittler*innen gemeinsam zu überlegen, wie unsere Befunde in die Praxis einfließen können“, erklärt Dr. Robert Pelzer.

Darüber hinaus untersucht das Forscherteam am ZTG, wie die KI-Tools aus Sicht der Praktiker*innen in den Justiz- und Sicherheitsbehörden bewertet werden sowie die Erwartungen und Bedenken, die durch ein solches Vorgehen in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen entstehen können.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Forschung für die zivile Sicherheit mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Weiterführende Informationen

Erfahren Sie mehr in unserer Pressemitteilung vom 4. November 2020.