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TU9 fordert 500 Millionen Euro für Digitalpakt

Wenn die Universitäten zukunftsfähig sein sollen, müssen sie mit einem Digitalpakt gefördert werden. Darauf machen jetzt die Universitäten der Allianz TU9 aufmerksam.

In einem Gastbeitrag in „Die Zeit" (Ausgabe Nr. 30/2020) erläutert TU-Präsident Christian Thomsen das Anliegen im Namen seiner TU9-Kolleg*innen:

„Ein einfaches Zurück wird es nicht geben. Die TU9-Allianz – ein Zusammenschluss führender Technischer Universitäten in Deutschland – will das als Chance nutzen, um das Lehren und das Lernen zu verändern. Es gilt, die positiven Erfahrungen mit digitaler Lehre zu verstetigen und einen angemessenen Mix aus Digitalität und Präsenz zu finden. Jedes Format soll seine Stärken entfalten. In der Kombination werden wir deutlich mehr Raum für Interaktion, Projekte und Diskurs erhalten. Die Universität als der Ort, an dem wir lernen, lehren, forschen und organisieren, wird mehr denn je der zentrale Ort der lebendigen Begegnung.

Damit nicht jede Hochschule ihre knappen Ressourcen von anderen Entwicklungsfeldern abziehen muss, fordern wir einen „Digitalpakt für die Lehre an Hochschulen“, wie ihn die Landeswissenschaftsminister formuliert hatten. Bis jetzt gibt es ihn nicht. Ein Fehler, der korrigiert werden muss.“

Die Allianz TU9 informiert ebenfalls und veröffentlichte am 16. Juli 2020 eine Pressemitteilung.

 

© David Ausserhofer

TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen