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TU Berlin ruft zum respektvollen und sensiblen Umgang miteinander auf

Das IST nicht normal*.

Die TU Berlin möchte ihre bedingungslose Unterstützung für all diejenigen ausdrücken, die aufgrund von ethnischen, religiösen oder körperlichen Zuschreibungen, die sie erfahren, oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Alter, Geschlecht oder nationaler Zugehörigkeit Benachteiligung, Diskriminierung und Gewalt erleben. Sie verurteilt jegliches Handeln motiviert durch Rassismus und Diskriminierungsbestreben.

Wirksamer Schutz vor und die Unterstützung im Falle von Diskriminierung ist zentrale Bedingung für Gleichberechtigung, Teilhabe und Wertschätzung an unserer Hochschule wie auch der gesamten Menschheit. Antidiskriminierung ist für die TU Berlin aber nicht nur gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein notwendiger Weg, die volle Entfaltung von Diversität zu ermöglichen.

Kategorien sozialer Zuschreibungen wie Alter, Behinderung, chronische Krankheit, ethnische Herkunft, Geschlecht, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung oder Religion und Weltanschauung führen auch im Bildungsbereich weiterhin zu Benachteiligungen und Ausschlüssen. Die TU Berlin setzt sich dafür ein, diskriminierungskritisch zu sein und größtmögliche Chancengleichheit zu bieten. Daran arbeitet die TU Berlin Tag für Tag und dankt allen ihren Mitgliedern, die sich auf die ein oder andere Art dafür einsetzen.

Die Gewährleistung von Chancengleichheit geht alle an. Die TU Berlin möchte eine Institution der Inklusion sein. Daher betont die Universitätsleitung der TU Berlin erneut die Bedeutung des respektvollen und sensiblen Umgangs miteinander und ermutigt alle ihre Mitglieder, sich aktiv für den Abbau von Barrieren und dem Schutz vor Diskriminierung einzusetzen.

So soll Normalität sein.

Das Präsidium der TU Berlin, 10. Juni 2020

*Anmerkung:Die Aussage bezieht sich auf ein auf Twitter veröffentlichtes Statement von Barack Obama ("This shouldn't be normal[...]") vom 29. Mai.

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