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Geoenergieallianz Berlin Brandenburg gegründet

Gemeinsame Forschungsvorhaben, Demonstrationsprojekte und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stehen im Mittelpunkt der neu gegründeten Geoenergieallianz Berlin Brandenburg (GEB2). In einem ersten Positionspapier macht sie deutlich, dass Geoenergie sowohl für das Land Berlin als auch das Land Brandenburg ein zentraler Baustein für die Energiewende ist und schlägt Umsetzungsschritte zur Nutzung des geoenergetischen Potenzials vor.

Die Nutzung des Untergrunds, um Energie zu gewinnen oder zu speichern, ist ein essenzieller Baustein für eine künftige CO2-arme und möglichst importunabhängige Energieversorgung. Dabei ist Geoenergie mehr als Geothermie, denn dazu gehört unter anderem auch die Speicherung von Energieträgern wie Wasserstoff im Untergrund. Der Forschungsbedarf ist also groß. Der Zusammenschluss wird dafür nun die Kooperation untereinander und den Zugang zu Fachwissen für alle Partnereinrichtungen erleichtern.

Partner*innen der Geoenergieallianz sind: Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Fraunhofer IEG, Technische Universität Berlin, Berliner Hochschule für Technik, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Freie Universität Berlin und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).

Positionspapier veröffentlicht

Als eines der ersten Projekte der Geoenergieallianz ist das Positionspapier „Regionale Wärmeversorgung durch Geoenergie in Berlin und Brandenburg – Empfehlungen zum Forschungsbedarf“ entstanden. Darin wird unter anderem gefordert, dass reflexionsseismische Techniken zur Erkundung der Feinstruktur im Untergrund vorangetrieben werden sollten. Außerdem müssten mögliche Vorzugsgebiete und Pilotstandorte ausgewiesen werden.