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Experimentelle Wissenschaftskommunikation an der TU Berlin

Sechs neue Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation werden vom Exzellenzverbund Berlin University Alliance mit insgesamt 2,4 Millionen Euro gefördert. Zwei dieser Labore werden von Professorinnen der TU Berlin geleitet: Das Projekt „Trash Games – Playing with the Circular Economy Transition at the Haus der Materialisierungen“ unter Leitung von Professorin Susanne Rotter möchte Recycling und Kreislaufwirtschaft spielerisch erfahrbar machen und wird im sogenannten „Fast Approach“ für ein Jahr gefördert. Im „Projektlabor Wissenschaftskommunikation“ wird ein Lehrmodul erprobt, in dem Student*innen sich gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und außeruniversitären Partner*innen im Wissensaustausch ausprobieren können. Die TU Berlin Professorin Birgit Kanngießer wird das Projektlabor leiten, das in der sogenannten „Long Road“ für drei Jahre gefördert wird. Zwei weitere Projekte sind an Exzellenzclustern der TU Berlin angesiedelt. Das "Schule @ Decision Theatre Lab" basiert auf mathematischen Modellierungen gesellschaftlicher Phänomene des Clusters MATH+, während das Experimentallabor "Wenn Materie lebendig wird" die Intelligenz künstlicher Materialien beleuchtet.

In den Experimentallaboren sollen neue, innovative Formen der Wissenschaftskommunikation getestet werden. Im Zentrum steht dabei das Konzept des Knowledge Exchange, eines dialogischen Wissenstranfers, der nicht nur Forschungsergebnisse in die Gesellschaft hineintragen soll, sondern gemeinsam und im Austausch mit den gesellschaftlichen Zielgruppen Wissenschaft kreiert. Auch in den weiteren zwei geförderten Projekten wirken Wissenschaftler*innen der TU Berlin mit. Förderbeginn der Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation ist April 2021.

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