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Erstes Projekt der Siemensstadt 2.0 gestartet

Das erste Vorhaben der geplanten „Siemensstadt 2.0“, der Wissenschaftscampus „Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science“ (WvSCIS), nimmt Gestalt an. Die Senatswirtschaftsverwaltung, die das Projekt finanziell fördert, gab den Start der drei Projekte bekannt, in denen zu „Elektrischen Antrieben“, zu „Maintenance Repair & Overhaul“ sowie zu „Hochtemperatur-Anwendungen“ geforscht wird. Mit 14 Fachgebieten ist auch die TU Berlin daran beteiligt. Diese werden koordiniert von Hayri Göcke, Manager am Center of Knowledge Interchange (CKI) an der TU Berlin, sowie von den drei TU-Professoren Rainer Stark, Fachgebiet Industrielle Informationstechnik, Aleksander Gurlo, Fachgebiet Keramische Werkstoffe und Dietmar Göhlich, Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik.

Insgesamt werden dafür 7,9 Millionen Euro an die TU Berlin fließen. Ziel sind die innovative Produktentwicklung, die Produktion und der Betrieb zukunftsfähiger Industrie 4.0-Technologien. Im WvSCIS kooperieren Siemens, TU Berlin, Fraunhofer-Gesellschaft und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). In die künftige „Siemensstadt 2.0“, einen urbanen Standort zum Arbeiten, Produzieren, Forschen, Lernen, Wohnen und Leben auf dem historischen Siemens-Gelände in Berlin-Spandau, will der Technologiekonzern allein 600 Millionen Euro investieren. 70 Millionen sind für den integrierten Wissenschaftscampus, das WvSCIS, vorgesehen.

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© Siemens AG

So soll die Siemensstadt 2.0 nach einem Entwurf von O&O Baukunst aussehen