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Brücken für die deutsch-russische Hochschulzusammenarbeit

Die Technische Universität Berlin und ihre strategische Partnerin, die Peter the Great St. Petersburg Polytechnic University (SPbPU), wurden gemeinsam bei dem Wettbewerb „Brücken für die deutsch-russische Hochschulzusammenarbeit“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand im Rahmen des Deutsch-Russischen Themenjahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018 bis 2020 statt, das der Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland Heiko Maas gemeinsam mit dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation Sergej W. Lawrow ausgerufen haben. Insgesamt wurden 25 Projekte geehrt. Die Preisverleihung fand am 15. September 2020 im Rahmen der wissenschaftspolitischen Abschlusskonferenz des Themenjahres physisch und virtuell in Berlin und Moskau zugleich statt.

Strategische Partnerschaft in Forschung und Lehre

Die SPbPU und die TU Berlin sind bereits seit mehr als zehn Jahren eng miteinander verbunden, das erste Abkommen wurde 2007 abgeschlossen. Im Jahr 2013 unterzeichneten die Universitäten einen Vertrag über eine Strategische Partnerschaft. 2015 folgten Verträge über Studierendenmobilität und Joint PhD. Ebenso wurde ein Doppelmasterprogramm im Bereich „Innovative Entrepreneurship“ entwickelt. Anfang 2020 wurde die Strategische Partnerschaft mit einem neuen Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Im Laufe der Partnerschaft haben sich bis heute insgesamt acht gemeinsame Forschungsschwerpunkte herausgebildet: Mechanik, Informationstechnologien, Raumfahrttechnik, Schweißtechnologien, Energetik, Bauingenieurwesen, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften. Die wichtigsten Ziele der Strategischen Partnerschaft sind Internationalisierung, interregionale Zusammenarbeit, Entwicklung der Deutsch-Russischen Hochschulkooperationen und Wissenschaft, Erfüllung der Mission der Universitäten zur nachhaltigen Entwicklung sowie die  Stärkung der Beziehungen zwischen den Zivilgesellschaften.

Deutsch-Russische Themenjahre

Die Deutsch-Russischen Themenjahre wurden 2014 ins Leben gerufen. Sie befassten sich bislang mit „Sprache und Literatur“, „Jugendaustausch“ und „kommunaler sowie regionaler Zusammenarbeit“. Das aktuelle Themenjahr 2018 bis 2020 stand im Zeichen von „Hochschulkooperation und Wissenschaft“ mit dem Ziel, die langjährigen und vielfältigen Beziehungen in Forschung und Lehre zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungsinstitutionen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Neben rund hundert gemeinsamer Events von Wissenschaftspartnern beider Länder, war der Wettbewerb „Brücken für die deutsch-russische Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit“ eine der zentralen Maßnahmen. Insgesamt hatten sich 124 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weitere Institutionen um die Auszeichnung beworben.