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Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitung

Wissenschaftliche Ausrichtung des Fachgebiets

Das Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitung vertritt innerhalb des Instituts Prozess- und Verfahrenstechnik an der TU Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften die mechanischen Grundoperationen der Verfahrenstechnik in Forschung und Lehre. Ziel der Forschungsaktivitäten des Fachgebietes ist es, mechanische Prozesse und Verfahren für die Verarbeitung festdisperser mehrphasiger Stoffsysteme zu Produkten mit definierten Eigenschaftsverteilungen unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten zu entwickeln, die erforderlichen verfahrenstechnischen Apparate und Anlagen auszulegen sowie zu optimieren. Bei diesen Aufgaben erwachsen fundamentale Herausforderungen aus dem Umgang mit einem eingeschränkten Angebot an Ressourcen bei gleichzeitig steigenden Ansprüchen an die Produktqualität sowie die Nachhaltigkeit. Die einzige Möglichkeit, diese Herausforderungen zu bewältigen, ist die heute oft interdisziplinäre Entwicklung von innovativen neuen Prozessen. Hierbei ergeben sich Fragen/Schwierigkeiten bzgl. der Verarbeitung der komplexen oft mehrphasigen Stoffgemische, dem schwankenden Eigenschaftsspektrum von dispersen Stoffen, die bei der Auslegung von Prozessen berücksichtigt werden müssen, den unterschiedlichen Größenskalen, die dabei tangiert werden, der Verbesserung von Prozessen hinsichtlich des Umweltschutzes sowie der Prozesssicherheit unter der Vorgabe der Steigerung der Prozesseffizienz. Um diese Punkte zu adressieren, mangelt es neben experimentellen Ansätzen zur Verfahrensentwicklung derzeit insbesondere noch an ausgereiften Simulationswerkzeugen, die in vielen anderen Fachbereichen einen bereits höheren Entwicklungsstand haben. Die Ausrichtung des Fachgebietes Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitung zielt auf die wissenschaftliche Durchdringung von dispersen mehrphasigen Systemen, wobei die Untersuchung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen über die gesamte Prozesskette vom Rohstoff bis zum Produkt erfolgt. Im Rahmen der Partikeltechnologie, die durch den Rohstoffwechsel, Anforderungen an die Ressourcen- sowie Energieeffizienz und erhöhte Erwartungen an die Produktqualität immer größere Bedeutung gewinnt, ist das besondere Merkmal die Untersuchung von technischen Verfahren über mehrere Größenskalen der Partikel hinweg. Hierzu stellen die folgenden Bereiche Schwerpunkte dar:

  • Entwicklung von innovativen numerischen Methoden zur Modellierung und Simulation von partikulären Systemen
  • Weiterentwicklung von Partikelmesstechnik
  • Entwicklung und Optimierung von mechanischen Verfahren

 

Fachgebietsleiter

Prof. Dr.-Ing.

Harald Kruggel-Emden

kruggel-emden@tu-berlin.de

+49 30 314-26910

Raum BH-N 404

Sekretariat